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Der Bundestrainer hat einen konkreten Plan
Nagelsmanns Rat an ter Stegen: Wechsel für WM-Chance
Julian Nagelsmann empfiehlt ter Stegen einen Vereinswechsel. Der Keeper braucht Spielpraxis für die WM 2026. Barcelona bietet ihm kaum Perspektiven.
Barcelona/Wolfsburg – Der ehemalige Stammkeeper vom FC Barcelona hat eine harte Zeit hinter sich. Erst war Marc-André ter Stegen bei den Katalanen völlig überraschend zu einem Bankplatz degradiert worden, verlor kurzzeitig sein Kapitänsamt und musste sich außerdem mit einigen, hartnäckigen Verletzungen herumschlagen. Jetzt ist der 33-Jährige nach einer Rücken-Operation wieder ins Training eingestiegen.
Klar ist: nach seiner langen Verletzungspause braucht ter Stegen dringend mehr Spielzeit, um wieder auf sein Top-Niveau zurückzukommen. Die wird er beim FC Barcelona aber aller Voraussicht nach nicht mehr bekommen. Im Sommer hatten die Katalanen den jungen Joan García als langfristige Nummer Eins geholt, dahinter steht der erfahrene, polnische Nationalspieler Wojciech Szczesny als Backup.
Nagelsmann wird deutlich über ter-Stegen-Zukunft
Ter Stegen hat also kaum realistische Chancen auf Spielzeit – es sei denn, er wechselt im kommenden Transferfenster. Das würde auch Julian Nagelsmann befürworten. Wie der Bundestrainer zuletzt auf einer Pressekonferenz des DFB-Teams mitteilte, benötige ter Stegen definitiv Spielpraxis, um sich einen Platz im Kader für die Weltmeisterschaft 2026 zu sichern.
„Wir haben letzte Woche länger telefoniert, es geht ihm gut“, sagte Nagelsmann. „Ich stelle nicht die Bedingung, dass Marc in einem Top-Klub spielen muss. [...] Ob es am Ende ein europäischer Top-Klub ist, ist nicht das alles Entscheidende. Entscheidend ist, dass er spielt, und das einigermaßen gut“, stellte der 38-Jährige klar.
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Nagelsmann machte mit einer Aussage auch nahezu deutlich, dass der Barca-Keeper nach wie vor als Nummer Eins im deutschen Tor vorgesehen ist. „Wir freuen uns alle, dass Marc wieder gesund ist und hoffen, dass er Stammtorwart wird bei einem Klub. Dann werden wir den Plan so weiter verfolgen, wie wir ihn mal auserkoren haben.“
Ter Stegen selbst hatte im Oktober, laut Medienberichten, noch verlauten lassen, Barcelona nicht verlassen zu wollen – trotz seiner aussichtslosen Situation. Wenn der Keeper sich allerdings Chancen auf sein erstes, großes Turnier als Nummer Eins der DFB-Elf ausrechnen möchte, sollte er auf den Plan des Bundestrainers hören. Ein Tapetenwechsel muss her. (LF)