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Bei der Konkurrenz gewildert
Millionen für die Eintracht: Zwei Bundesligastars ersetzen Ekitiké
Eintracht Frankfurt hat mit Hugo Ekitiké einen Star im Angriff verloren. Den Abgang sollen künftig zwei Bundesligastars ausgleichen.
Frankfurt – Markus Krösche geht in seine fünfte Saison als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. Bei den Hessen findet unter dem 44-Jährigen von Transferperiode zu Transferperiode ein Spektakel statt. Der Traditionsklub bewegt Millionensummen, sowohl im Verkauf als auch im Einkauf. So ging alleine Starstürmer Hugo Ekitiké für den Sockelbetrag von 88 Millionen Euro zum FC Liverpool.
Die Summe für den Franzosen kann durch Boni noch auf 95 Millionen Euro anwachsen. Und was machte Krösche? Er nahm bisher rund 42 Millionen Euro in die Hand und wilderte bei den Tabellennachbarn aus Freiburg und Mainz. Die Breisgauer mussten Ritsu Doan und die Rheinhessen Jonathan Burkardt abgeben. Frankfurt bedient sich plötzlich bei der direkten Bundesliga-Konkurrenz und holt von dort die Schlüsselspieler.
Eintracht verteilt die Last in der Offensive auf mehrere Schultern
Aus eins mach zwei: So lautet die Formel der Eintracht. Ein Akteur der Güteklasse Ekitiké lässt sich eins zu eins nur schwer ersetzen. Der so technisch elegante, dribbelstarke und mobile Stürmer lässt in seiner neuen sportlichen Heimat bereits die Fanherzen höher schlagen. Ohne diesen Ausnahmekünstler braucht es neue Lösungen.
Daran hat Trainer Dino Toppmöller vor allem im Trainingslager in den USA hart gearbeitet. Die Eintracht wird in Sachen Umschaltspiel Anpassungen vornehmen müssen. Mit Burkardt und Doan besteht die Möglichkeit, höher anzulaufen, stärker zu pressen und somit Ballgewinne in der gefährlichen Zone zu verzeichnen. Im Optimalfall sind die Wege zum gegnerischen Gehäuse dann kurz.
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Einerseits hat die Eintracht mit Ekitiké einen Spieler verloren, der in 48 Pflichtspielen 22 Treffer erzielt und zwölf vorbereitet hat. Andererseits kommen mit Burkardt und Doan zwei Akteure hinzu, die zusammen 28 Tore und zwölf Assists zum Erfolg ihrer Teams beigesteuert haben. Sollte das Duo diese Quote auch in Frankfurt erbringen, hätte man den Ekitiké-Verlust gut kompensiert.
Allerdings sollte nicht alle Last auf den Schultern von Burkardt und Doan liegen. Toppmöller hat mit Elye Wahi, Can Uzun, Ansgar Knauff oder Jean-Matteo Bahoya weitere Akteure im Kader, die ebenfalls für Torbeteiligungen sorgen müssen. Der Coach will seine Offensive beim Tanz auf den drei Hochzeiten Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal wieder ins Laufen bringen. 95 Treffer in 49 Pflichtspielen 2024/25 sind eine Hausnummer. Ob die Eintracht diese Quote wiederholen kann?