Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zu Gast in „Die WM-WG“

„Es braucht einen ganz anderen Ansatz“: Marcell Jansen und Sebastian Friedl exklusiv über die DFB-Zukunft

Marcell Jansen und Sebastian Friedl waren in der 22. Folge der „WM-WG“ zu Gast. Im Fokus stand die Frage, ob der DFB personelle Veränderungen braucht.

Das enttäuschende Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der WM 2026 war auch am dritten Tag nach der Niederlage gegen Paraguay das Hauptthema bei der „WM-WG“ von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA). Ex-Nationalspieler Marcell Jansen und Taktikexperte Sebastian Friedl haben darüber gesprochen, was sich im deutschen Fußball verändern muss.

In der heutigen Folge der „WM-WG“ geht es um die Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann

Marcell Jansen in „Die WM-WG“ von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA) über ...

... einen möglichen personellen Umbruch beim DFB, der über den Bundestrainer hinausgeht: Ich glaube, es ist wichtig, das sachlich und kritisch zu analysieren. Wir sind schon mit der falschen Strategie in die WM gegangen. Man sollte aber immer sachlich bleiben. Aber mit Blick auf die letzten Turniere, muss sich grundsätzlich etwas verändern.

... wen er beim DFB am meisten kritisieren würde: Es geht mir gar nicht ums Ankreiden. Es geht darum, wie wir ins Turnier gegangen sind. Welche Rolle wir für uns gesehen haben. Denn wir waren Herausforderer und keine der Top-fünf-Nationen. Das war vorher bekannt. Aber wir sind so aufgetreten, als seien wir einer der Turnierfavoriten. Das muss hinterfragt werden. Da braucht es einen Wechsel in der Ausrichtung.

... über Thomas Hitzelsperger, der Nagelsmann mangelnde Souveränität unterstellt hat: Ich verstehe, was Hitzelsperger meint. Aber es wäre zu einfach, jetzt nur auf Nagelsmann zu zeigen. Es fängt doch schon vorher an: in der Analyse, bei den Leuten, die Nagelsmann geholt haben. Die müssen analysieren: Ist er überhaupt ein Nationaltrainer? Oder nicht doch ein Vereinstrainer? Da muss man etwas ganz anderes mitbringen. Für mich ist er vom Profil her ein Vereinstrainer.

... taktische Fehler von Nagelsmann: Wir hatten kaum Durchbrüche über außen. Kimmich kam kaum in die Position, seine Stärken auszuspielen und mal eine Flanke zu schlagen. Wir hatten gar keine Balance in unserem Spiel und sind deshalb nicht zu Torchancen gekommen, obwohl wir offensiv gespielt haben. Wenn man sieht, wie viele Gegentore die Mannschaft in den vergangenen Jahren bekommen hat, muss man eigentlich einen ganz anderen Ansatz wählen.

... warum das Aus gegen Paraguay etwas Positives sein kann: Ich bin froh, dass wir jetzt nicht mit Glück weitergekommen sind. Dann hätten wir wahrscheinlich knapp gegen Frankreich mit 1:2 verloren. Dann hätten alle gesagt: Super, wir sind Gruppensieger geworden und haben halt gegen Frankreich verloren. Dann hätten wir die nächsten vier Jahre wieder verschenkt.

Sebastian Friedl in „Die WM-WG“ von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA) über ...

... warum Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger nicht funktioniert hat: Der Plan der Taktik muss eigentlich sein, die Spieler da einzusetzen, wo sie am stärksten sind. Das ist bei Kimmich nicht die Rechtsverteidigerposition, sondern das zentrale Mittelfeld. Zudem hätte der Nationalmannschaft das Duo aus Pavlovic und Kimmich gutgetan, weil es eingespielt ist.

Klopp der Nächste? Das sind alle deutschen Fußball-Bundestrainer

Der neue Bundestrainer Julian Nagelsmann vor einem Bundesliga-Spiel des FC Bayern
Julian Nagelsmann: Bundestrainer 2023 bis 2026; 37 Spiele (23 Siege, 7 Remis, 7 Niederlagen) © IMAGO/Revierfoto
Hansi Flick: Bundestrainer 2021 bis 2023; 25 Spiele (12 Siege, 7 Remis, 6 Niederlagen)
Hansi Flick: Bundestrainer 2021 bis 2023; 25 Spiele (12 Siege, 7 Remis, 6 Niederlagen) © IMAGO
Joachim Löw: Bundestrainer 2006 bis 2021; 198 Spiele (124 Siege, 40 Remis, 34 Niederlagen); Weltmeister-Trainer 2014
Joachim Löw: Bundestrainer 2006 bis 2021; 198 Spiele (124 Siege, 40 Remis, 34 Niederlagen); Weltmeister-Trainer 2014 © Laci Perenyi
Jürgen Klinsmann: Bundestrainer 2004 bis 2006; 34 Spiele (20 Siege, 8 Remis, 6 Niederlagen)
Jürgen Klinsmann: Bundestrainer 2004 bis 2006; 34 Spiele (20 Siege, 8 Remis, 6 Niederlagen) © imago sportfotodienst
Rudi Völler: Teamchef 2000 bis 2004; 53 Spiele (29 Siege, 11 Remis, 13 Niederlagen)
Rudi Völler: Teamchef 2000 bis 2004; 53 Spiele (29 Siege, 11 Remis, 13 Niederlagen) © Imago
Erich Ribbeck: Teamchef 1998 bis 2000; 24 Spiele (10 Siege, 6 Remis, 8 Niederlagen)
Erich Ribbeck: Teamchef 1998 bis 2000; 24 Spiele (10 Siege, 6 Remis, 8 Niederlagen) © imago sportfotodienst
Berti Vogts: Bundestrainer 1990 bis 1998; 102 Spiele (66 Siege, 24 Remis, 12 Niederlagen); Europameister-Trainer 1996
Berti Vogts: Bundestrainer 1990 bis 1998; 102 Spiele (66 Siege, 24 Remis, 12 Niederlagen); Europameister-Trainer 1996 © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Franz Beckenabuer: Bundestrainer 1984 bis 1990; 66 Spiele (34 Siege, 20 Remis, 12 Niederlagen); Weltmeister-Trainer 1990
Franz Beckenabuer: Bundestrainer 1984 bis 1990; 66 Spiele (34 Siege, 20 Remis, 12 Niederlagen); Weltmeister-Trainer 1990 ©  via www.imago-images.de
Jupp Derwall: Bundestrainer 1978 bis 1984; 67 Spiele (44 Siege, 12 Remis, 11 Niederlagen); Europameister-Trainer 1980
Jupp Derwall: Bundestrainer 1978 bis 1984; 67 Spiele (44 Siege, 12 Remis, 11 Niederlagen); Europameister-Trainer 1980 © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Helmut Schön: Bundestrainer 1964 bis 1978; 139 Spiele (87 Siege, 31 Remis, 21 Niederlagen); Europameister-Trainer 1972 und Weltmeister-Trainer 1974
Helmut Schön: Bundestrainer 1964 bis 1978; 139 Spiele (87 Siege, 31 Remis, 21 Niederlagen); Europameister-Trainer 1972 und Weltmeister-Trainer 1996 © imago sportfotodienst
Sepp Herberger: Bundestrainer 1936 bis 1942 und 1950 bis 1964; 162 Spiele (92 Siege, 26 Remis, 44 Niederlagen)
Sepp Herberger: Bundestrainer 1936 bis 1942 und 1950 bis 1964; 162 Spiele (92 Siege, 26 Remis, 44 Niederlagen); Weltmeister-Trainer 1954 © IMAGO/United Archives / kpa / Grimm
Otto Nerz: Bundestrainer 1926 bis 1936; 75 Spiele (44 Siege, 11 Remis, 20 Niederlagen)
Otto Nerz: Bundestrainer 1926 bis 1936; 75 Spiele (44 Siege, 11 Remis, 20 Niederlagen) © picture alliance

über die Rolle von Aleksandar Pavlovic: Pavlovic musste häufig alleine im Mittelfeldzentrum vor einer Dreierkette agieren. Das kann gegen Curacao funktionieren. Aber spätestens nach dem Spiel gegen die Elfenbeinküste hätte ich da eine Anpassung erwartet. Denn so viel Raum alleine bearbeiten zu müssen, kostet unheimlich viel Kraft.

... welche neuen Akteure er sich beim DFB wünschen würde: Ich habe keine Wunschlösung, aber bin der Meinung, dass Christian Streich dem Fußball in Deutschland unheimlich guttun würde. Auch Matthias Sammer würde dem DFB guttun, wenn er bereit wäre, wieder Impulse zu geben. Auch die Weltmeister von 2014 sind eine Option.

Die WM in Nordamerika ist Ausnahmezustand – und genau dafür gibt‘s jetzt Dein neues, tägliches Ritual: „Die WM-WG“ von Absolut Fussball (powered by IPPEN.MEDIA). Jeden WM-Tag streamen wir um 12 Uhr, 30 Minuten lang eine frische Ausgabe im entspannten WG-Setting – Sofa-Vibes statt Studio-Kälte, direkt, nahbar und genau richtig, um schnell in den Turniermodus zu kommen. Hier verpasst Du nichts. In der WM-WG bekommst Du den Mix, den echte WM-Fans wollen: News, Einordnungen und vor allem Unterhaltung. (hgag)

Rubriklistenbild: © AF

Kommentare