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Hat der DFB-Star keinen Platz?
Liverpool-Trainer Slot setzt auf bewährtes System statt DFB-Star Wirtz
Der FC Liverpool kann nach vier Pleiten in Folge endlich wieder gewinnen. Für DFB-Star Florian Wirtz ist aber schon wieder kein Platz.
Liverpool – Nach vier Niederlagen in der Premier League in Serie konnte der FC Liverpool am Wochenende endlich wieder gewinnen. Das 2:0 gegen Aston Villa beendete die Horror-Serie, die die „Reds“ von Arne Slot aus der Spitzengruppe der Tabelle rutschen ließ. Sicherlich freute sich auch DFB-Star Florian Wirtz über den Sieg seiner Mannschaft – entscheidend mitwirken durfte er aber wieder mal nicht.
Denn: Trainer Arne Slot setzte im Mittelfeld auf ein altbewährtes Trio aus der Meistersaison 2024/25, um dem Negativstrudel zu entkommen. Vor Ryan Gravenberch und Alexis Mac Allister durfte auf der Zehn der Ex-Leipziger Dominik Szoboszlai ran. Eine Kombination, die überragend funktionierte, dem Ex-Leverkusener Wirtz aber nur einen Platz auf der Bank ließ.
DFB-Star Wirtz bei Liverpool-Sieg wieder nur auf der Ersatzbank
Es war schon das dritte Mal in den letzten vier Liga-Spielen, dass der bei seinem neuen Klub noch immer glücklose Wirtz zu Beginn auf der Ersatzbank schmoren musste. Gegen Villa durfte er dieses Mal sogar nur für 13 Minuten ran und konnte dabei nicht positiv auf sich aufmerksam machen. Heißt: Auch nach seinem zehnten Premier-League-Spiel wartet der deutsche Nationalspieler weiter auf seine erste direkte Torbeteiligung.
Durch das langersehnte Erfolgserlebnis der Mannschaft könnte sich die Situation von Wirtz noch weiter verschärfen. Es wäre schließlich nachvollziehbar, sollte Slot auch in den nächsten Partien auf das so dynamisch und torgefährlich auftretende Trio ohne Wirtz setzen. Es droht die Gefahr, dass der DFB-Star längerfristig zum Edeljoker verkommt.
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Noch vor wenigen Wochen hatte Slot, der bei Liverpool 2024 von Jürgen Klopp übernommen hatte, sich demonstrativ hinter Wirtz gestellt. Seine Zeit würde kommen, versprach der Trainer und stellte weitere Startelf-Einsätze in Aussicht. Spieler wie Kevin de Bruyne hätten bei ihrer Ankunft in die Premier League auch etwas länger gebraucht, sagte der Niederländer damals.
Inzwischen verzichtet Slot aber deutlich häufiger als noch zu Saisonbeginn auf Wirtz. Und der Grund scheint nun nicht mehr nur die geringe Torgefahr des 22-jährigen Pulheimers zu sein, sondern eine Rückkehr zu einem anderen, altbewährten System. Für Wirtz bedeutet das die Aufgabe, sich bei schwindenden Minuten aus einem immer tiefer werdenden Loch zu befreien. (mbo)