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Für Taktikumstellung
Nagelsmann trifft vor Nations-League-Kracher überraschende Personal-Entscheidung
Deutschland kann gegen Frankreich einiges wiedergutmachen. Ein besonderer DFB-Spieler soll überraschend helfen.
München – Kurz vor dem entscheidenden Spiel um Platz drei in der Nations League gegen Frankreich hat Bundestrainer Julian Nagelsmann eine unerwartete Entscheidung getroffen. Nick Woltemade, der ursprünglich nach dem Spiel gegen Portugal zur U21 zurückkehren sollte, bleibt nun doch beim A-Team und wird direkt erneut in der Startelf stehen. Die Entscheidung fiel nach intensiven DFB-internen Gesprächen, um den jungen Spieler im Trainingsrhythmus zu halten.
Nagelsmann trifft vor Nations-League-Kracher überraschende Personal-Entscheidung
Ursprünglich war geplant, Woltemade nach dem enttäuschenden Halbfinale gegen Portugal zur U21 abzustellen, um sich auf die bevorstehende Europameisterschaft vorzubereiten. Doch aufgrund der Ausfälle hochkarätiger Offensivspieler wie Jamal Musiala und Kai Havertz entschied sich Nagelsmann um. Der Bundestrainer wird gegen Frankreich auf eine Systemumstellung setzen und stellt Woltemade neben Niclas Füllkrug in der vordersten Reihe auf.
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Die Entscheidung ist Teil einer größeren taktischen Anpassung, die Nagelsmann vornimmt. Anstelle einer alleinigen Sturmspitze gibt es nun eine Doppelspitze, um die Offensive flexibler zu gestalten. Hinter Woltemade und Füllkrug werden Florian Wirtz und Karim Adeyemi für kreative Impulse sorgen. Eine taktische Möglichkeit, die ohne den Stürmer des VfB Stuttgart nicht denkbar gewesen wäre.
Woltemades Verbleib als strategische Entscheidung beim DFB
Die Entscheidung, Woltemade im A-Team zu halten, ist nicht nur eine Reaktion auf die personellen Engpässe, sondern auch eine strategische Maßnahme, um den Spieler weiterzuentwickeln. Nagelsmann lobte Woltemades Leistung gegen Portugal, obwohl er dort noch nicht vollends überzeugen konnte. „Für das erste Spiel war es in Ordnung“, kommentierte der Bundestrainer.
Woltemade erhält beim Spiel in Stuttgart, das gleichzeitig ein Heimspiel für den Stuttgarter Pokalsieger ist, erneut eine Chance. Die U21-Junioren, die sich auf die EM in der Slowakei vorbereiten, werden den Stürmerstar erst nach dem Spiel gegen Frankreich zurückerwarten. (fpt)