Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Saisonfinale der Bundesliga

Königliche SGE - Eintracht gewinnt Nervenschlacht und sichert Champions-League-Ticket

Eintracht Frankfurt dreht beim SC Freiburg eine intensive Partie und sichert sich das Ticket für die Königsklasse. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

  • SC Freiburg – Eintracht Frankfurt 1:3 (1:1)
  • Selbstbewusste Eintracht sichert sich das Champions-League-Ticket
  • Der Live-Ticker zum Nachlesen

Update: 14.32 Uhr: In gut einer Stunde geht es los in Freiburg – und die Aufstellung der Eintracht liegt vor. Wie zu erwarten, muss Tuta leider verletzungsbedingt passen, und Dino Toppmöller muss seine Abwehr umbauen. Der Coach schickt für das Endspiel um die Königsklasse folgende Mannschaft ins Rennen: Trapp – Collins, R. Koch, Theate – Kristensen, Skhiri, Brown, Chaibi, Larsson – Ekitiké, Knauff

Erstmeldung vom 17. Mai: Freiburg – Saisonfinale im Breisgau. Am letzten Spieltag hat Eintracht Frankfurt bei ihrem Gastspiel in Freiburg alle Trümpfe in der Hand, um den Einzug in die Champions League perfekt zu machen. Dabei geht es nicht nur um sportliches Prestige, sondern auch um viel Geld. Der Trainer und das Umfeld strahlen Zuversicht aus.

Champions-League-Ticket im zweiten Anlauf? Toppmöller bezieht sich auf Michael Jordan

Im zweiten Anlauf soll es also klappen. Nach dem ernüchternden Unentschieden gegen den FC St. Pauli blieb der SGE das Königsklassen-Ticket vorerst verwehrt. Doch nachdem im Waldstadion kurzzeitig die Köpfe hingen, soll es heute mit breiter Brust in den letzten Spieltag dieser Bundesliga-Saison gehen.

Cheftrainer Dino Toppmöller, dessen Arbeitspapier kürzlich bis 2028 verlängert wurde, griff vor dem entscheidenden Saisonfinale tief in die Kiste der Sportgeschichte – und zog dabei Parallelen zu Basketball-Ikone Michael Jordan. Der Rückschlag gegen den FC St. Pauli inspirierte ihn dazu, den früheren NBA-Superstar zu zitieren.

Zwei für jeden Fall: Hugo Larsson und Rasmus Kristensen gehören bei der SGE zu den wichtigen Stützen

„Scheiß drauf“ - Axel Hellmann sendet klare Botschaft an Zweifler

„Er hat oft gesagt, dass er 9000 Würfe vergeben, über 300 Spiele verloren und 26-mal den Game-Winning-Shot daneben geworfen hat. Deswegen ist er so erfolgreich, weil er immer wieder und immer wieder versagt hat.“, so der 44-jährige Fußballlehrer. „Deshalb brauchen wir keine Angst vor dem Scheitern zu haben. Am Ende ist das die Geschichte eines jeden Sportlers: aus einem Scheitern zu lernen und zu wachsen.“

Folgt auf das St.-Pauli-Remis heute also der „Winning Shot“ gegen den direkten Konkurrenten? Auch Vorstandssprecher Axel Hellmann gab sich vor dem Saisonfinale kämpferisch – und formulierte die Marschroute in ungewohnt deutlicher Sprache. Nachdem er sinngemäß betont hatte, die Eintracht habe viel zu gewinnen, aber wenig zu verlieren, legte er nach: „Ich sage allen, die uns vielleicht von außen verunsichern wollen: Scheiß drauf. In dieser Situation musst du auf und neben dem Platz gewinnen.“

Dreikampf um die Champions League: Das große Millionenspiel im Breisgau

Zugleich ist sich der Vorstandsboss der finanziellen Bedeutung einer möglichen Champions-League-Teilnahme bewusst. Sollte die Eintracht auf Platz fünf abrutschen, würden dem Klub erhebliche Einnahmen entgehen. Das zeigt sich bereits bei den Startgeldern: Wie der kicker im Vorfeld des spannenden Dreikampfs um die Königsklasse vorrechnet, erhält ein Champions-League-Teilnehmer 18,62 Millionen Euro – ein Verein in der Europa League hingegen lediglich 4,31 Millionen Euro.

Auch bei den weiteren Prämien klafft die finanzielle Schere weit auseinander: Für einen Sieg in der Gruppenphase gibt es in der Champions League 2,1 Millionen Euro, in der Europa League nur 450.000 Euro. Die Platzierungsprämien innerhalb der Ligaphase liegen in der Königsklasse zwischen 250.000 und 11 Millionen Euro, während sie in der Europa League lediglich zwischen 75.000 und 3,3 Millionen Euro betragen. (nki)

Rubriklistenbild: © IMAGO/HMB Media/Claus

Kommentare