Rekord-Transfer der Eintracht?
Knackt Hugo Ekitiké bei Eintracht eine magische Ablösegrenze?
Hugo Ekitiké hat eine bemerkenswerte Saison bei Eintracht Frankfurt. Wird er einen neuen Transferrekord der Hessen aufstellen?
Frankfurt – Hugo Ekitiké war am Freitagabend im Kosmos von Eintracht Frankfurt plötzlich in aller Munde. Der Angreifer hat das Testspiel der französischen U21-Nationalmannschaft gegen England (5:3) mit einem Dreierpack entschieden. Er zeigte dabei so vieles, was ihn auszeichnet: Tempo, Durchsetzungsvermögen, Technik, Torinstinkt.
Knackt Hugo Ekitiké als erster Eintracht-Spieler die 100-Millionen-Marke?
Die Gerüchteküche rund um den 22-Jährigen brodelt bereits. Ein Preisschild? Das gibt es bisher noch nicht. Im Umfeld der Eintracht hält man nach Informationen von Absolut Fußball, dem Fußballportal von Home of Sports, sogar das erstmalige Knacken der 100-Millionen-Marke für realistisch. Ekitiké wäre bei einem Wechsel somit noch teurer als Omar Marmoush (im Gesamtpaket knapp über 80 Millionen Euro) und Randal Kolo Muani (bis zu 95 Millionen Euro).
Ekitiké wird im kommenden Sommer-Transferfenster zu den heißesten Aktien in Europa gehören. Allerdings ist sein Abgang aus Frankfurt nach Informationen von Absolut Fußball noch längst nicht besiegelt. Sollten sich die Hessen für die Champions League qualifizieren, könnte dies die Chancen auf einen Verbleib erhöhen.
Natürlich gilt: Sportvorstand Markus Krösche wird den Telefonhörer auch wieder abnehmen, wenn die großen Klubs aus Europa anrufen. Und er wird ab einer gewissen Summe annehmen und Ersatz suchen müssen. Stürmer dieser Güteklasse suchen schließlich alle europäischen Topmannschaften. Vor allem die englischen Klubs sollen schon ganz genau hinsehen.
Ekitiké hat in 38 Pflichtspielen 19 Treffer erzielt und acht vorbereitet. Er verteilte seine Tore und Assists auf alle drei Wettbewerbe Bundesliga, Europa League und DFB-Pokal. Manchmal stellt sich die Frage, ob Ekitiké überhaupt weiß, wie gut er ist und wie viel Potenzial in ihm steckt.
Eintracht-Trainer Toppmöller lobte Ekitiké
Er war definitiv ein weiterer Glücksgriff von Krösche, der im Februar vergangenen Jahres im Gesamtpaket knapp 20 Millionen Euro an Paris Saint-Germain überwiesen hatte. Trainer Dino Toppmöller lobte den „Risikospieler“ zuletzt: „Er war am Ende der vergangenen Saison schon ein Faktor bei uns. Inzwischen kann er einen ganz anderen Rhythmus gehen.“ In elf seiner 38 Pflichtspielen stand er die gesamte Zeit über auf dem Platz.
Trotz starker Werte steckt noch viel mehr in Ekitiké. Brancheninsider sehen in ihm einen kompletten Stürmer, der von seinen bloßen Anlagen her in einigen Jahren das Niveau für einen Welt-Verein wie Real Madrid haben könnte. Dafür ist er aktuell noch etwas zu unbeständig und verspielt. Am Ende seiner Entwicklung ist Ekitiké allerdings noch lange nicht angekommen.
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