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„Tischtuch ist zerschnitten“
Kein Neuer-Comeback beim DFB wegen Nagelsmann?
Manuel Neuer hat ein Comeback bei der deutschen Nationalmannschaft zur WM 2026 ausgeschlossen. Ist Bundestrainer Julian Nagelsmann der Grund?
Bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko muss die deutsche Nationalmannschaft ohne Manuel Neuer auskommen. Der Weltmeister von 2014 beendete seine DFB-Karriere nach der Heim-EM 2024 und verwies seither alle Gerüchte über ein mögliches Comeback ins Reich der Fabeln. Ist der Grund für die Vehemenz hinter den Neuer-Aussagen ein schlechtes Verhältnis mit dem Bundestrainer?
Genau das spekulierte jetzt Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. „Dieses Tischtuch ist so zerschnitten, das kann der beste Schneider nicht mehr zusammennähen“, sagte der TV-Experte bei Sky90 – die Fußballdebatte über das Verhältnis von Neuer mit Julian Nagelsmann. Beide kennen sich bereits aus gemeinsamen Zeiten beim FC Bayern, den Nagelsmann von 2021 bis 2023 trainierte.
Kein Neuer-Comeback beim DFB – „Tischtuch ist zerschnitten“
Rein sportlich gehört Neuer laut Matthäus auch mit 40 Jahren noch „zu den Besten der Welt“. Beim FC Bayern ist er weiterhin unangefochtene Nummer eins, auch wenn der deutsche Rekordmeister Jonas Urbig mehr und mehr als Nummer eins der Zukunft in Position bringt. In wichtigen Spielen – wie dem anstehenden Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid – führt allerdings kein Weg an Neuer vorbei.
Beim DFB stand nach dem Rücktritt von Neuer eigentlich Marc-André ter Stegen bereit, um mittelfristig die Nachfolge des Ausnahmekeepers anzutreten. Der Schlussmann des FC Barcelona plagt sich jedoch seit Längerem mit verschiedenen Verletzungen herum, die auch seine Teilnahme an der Endrunde im Sommer gefährden.
Neuer jagt die Bestmarke: Die ältesten Spieler in der Geschichte des FC Bayern
Der Posten der Nummer eins, den Nagelsmann eigentlich ter Stegen versprochen hatte, ging jetzt an Oliver Baumann über. Hinter dem Hoffenheim-Keeper stehen die Bayern-Stars Alexander Nübel (an den VfB Stuttgart verliehen) und Jonas Urbig bereit. „Die anderen gehören nicht zu den fünf Besten der Welt“, gab Matthäus mit Blick auf die aktuelle Besetzung jedoch zu bedenken. (mbo)