Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nürnberg war dran

Kein Leihgeschäft: Eintracht Frankfurt hält an seinem Eigengewächs fest

Eine mögliche Ausleihe von Noah Fenyö wurde vom 1. FC Nürnberg kurzzeitig erwogen. Allerdings wird das Talent von Eintracht Frankfurt den Klub zunächst nicht verlassen.

Frankfurt - Der 1. FC Nürnberg hat über ein Leihgeschäft von Noah Fenyö von Eintracht Frankfurt nachgedacht. fussball.news kann den Bericht von Bild und X-Insider „Inside Eintracht FFM“ bestätigen. Sportvorstand Joti Chatzialexiou und Sportdirektor Olaf Rebbe halten bei der Ausschau nach Talenten immer wieder die Augen und Ohren offen. Fenyö trägt seit acht Jahren das Trikot der Hessen. Der 19-Jährige kam in der aktuell laufenden Regionalliga-Saison 15-mal im defensiven Mittelfeld oder der Innenverteidigung zum Einsatz und lief auch schon in Testspielen der Profis in der Sommer- und Wintervorbereitung auf.

Nürnberg wird Fenyö nicht ausleihen

Doch nach exklusiven Informationen von fussball.news wird es nicht zu einer kurz angedachten Leihe kommen. Nürnberg-Trainer Miroslav Klose hatte zwar mit dem drei-fachen U19-Nationalspieler Ungarns telefoniert. Im Gesamtpaket hätte ein reines Leih-Modell aus Sicht der Frankfurter aber keinen Sinn ergeben. Ein Talent zu verleihen hat nur dann Mehrwert, wenn der aufnehmende Klub zur Weiterentwicklung regelmäßige Spielpraxis gewährleisten kann. Das ist bei einem Sprung aus Liga vier zwei Etagen höher nur schwer möglich.

Noah Fenyö (Mi.) im Zweikampf mit Mario Götze und Igor Matanovic

Zudem halten die Hessen sportlich viel von ihrem „Juwel“, das sie im Abstiegskampf mit der zweiten Mannschaft brauchen. Sportdirektor Timmo Hardung hob dessen Fähigkeiten nach der Vertragsverlängerung bis 2029 im September hervor: „Er bringt viel Ruhe am Ball mit und hat eine gewisse Stressresilienz, er versucht stets mit Ball eine Lösung zu finden. Er ist dennoch aggressiv und zudem sehr laufstark. Bei seinen nächsten Schritten werden wir ihm helfen.“

Fenyö-Lage könnte im Sommer neu bewertet werden

Im kommenden Sommer folgt möglicherweise eine Neubewertung der Situation. Fenyö wird bei der U21 der Eintracht noch ein halbes Jahr an den Herren-Fußball herangeführt. Die sportliche Leitung rund um Hardung und NLZ-Leiter Alexander Richter kann diese Zeit nutzen und mit der Spielerseite zusammen an einem strategisch guten Entwicklungsplan entwickeln. Das Beispiel Elias Baum - ebenfalls ein gebürtiger Frankfurter - ist dabei ein sehr positives.

Baum hat sich Stück für Stück in jeder U-Mannschaft weiterentwickelt. Der Rechtsverteidiger sammelte in der vergangenen Saison sogar schon erste Profiminuten und ging anschließend auf Leihbasis zur SV Elversberg. Bei den Saarländern ist er Dauerbrenner und verpasste wegen Gelb-Rot-Sperre sein erstes Pflichtspiel in dieser Saison. Einen ähnlichen Werdegang trauen die Bosse auch Fenyö zu. Doch eine überstürzte Winter-Leihe wird es nicht geben.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jürgen Kessler

Kommentare