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Überraschung geplant?
Nagelsmann ignoriert Eintracht-Kapitän Koch bei DFB-Nominierung
Julian Nagelsmann ruft zum nächsten Lehrgang und nominiert seinen Kader für die anstehenden Testspiele. Eintracht-Kapitän Robin Koch muss zusehen.
Härtetest für die deutsche Nationalmannschaft und Julian Nagelsmann. Am 27. März trifft die DFB-Auswahl in einem Testspiel auf die Schweiz. Drei Tage später wird gegen Ghana geprobt. Gespannt warteten die Fans auf den Kader (hier zum Live-Ticker) des Bundestrainers. Nun herrscht Klarheit. Ganz zum Leid von Eintracht-Kapitän Robin Koch.
„Ich habe mit Robin einen guten Austausch und habe ihnen die Situation erklärt. Eintracht hat keine leichte Saison, stabilisieren sich nun aber“, erklärt Nagelsmann auf der Pressekonferenz. Statt auf den 29-jährigen Innenverteidiger setzt er auf etablierte Namen: das starke BVB-Duo Waldemar Anton und Nico Schlotterbeck, wobei Schlotterbeck als einer der wenigen Linksfüßigen zusätzlich punktet. Ebenfalls dabei ist Jonathan Tah, der beim FC Bayern überzeugt und schon im Champions-League-Rückspiel gegen Atalanta die Defensive zusammenhielt.
Nicht im DFB-Kader: Große Konkurrenz für Eintracht-Kapitän Robin Koch
Antonio Rüdiger von Real Madrid gehört bei Nagelsmann zum gesetzten Personal und erhält erneut seine Chance. Den letzten Innenverteidiger-Posten bekommt Malick Thiaw. Der Ex-Schalker verdient sein Geld momentan beim England-Riesen Newcastle United, der in der Königsklasse zuletzt krachend gegen den FC Barcelona ausschied.
Ebenso hält sich Nagelsmann offen, für eine Überraschung zu sorgen. Im Interview mit dem Kicker brachte er gar eine mögliche Dreierkette mit Anton Stach ins Spiel: „Er macht es dort (Leeds United, Anm. d. Red) gut, ist aber auch nicht enorm kopfballstark und auch nicht der Top-Zweikämpfer, sondern ebenfalls einer, der gerne das Spiel vor sich hat. Ich fand, seine Top-Position war in Hoffenheim die zentrale Rolle in der Dreierkette, von wo er auf die Sechs gekippt ist.“
Karl war der Letzte: Diese deutschen Nationalspieler feierten ihr Debüt unter Julian Nagelsmann
Die Konkurrenz für Eintracht-Star Koch ist somit groß. In der Länderspielpause kann er sich nun also vollkommen auf die Eintracht konzentrieren. Bisher läuft die Spielzeit für den Verteidiger durchwachsen. Zwar stand er in 25 Bundesliga-Spielen satte 2.205 Minuten auf dem Feld, so richtig stabilisieren konnte sich die Eintracht-Defensive aber erst zuletzt. Die Tür zur WM 2026 scheint dennoch nicht komplett zu sein. (fpt)