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Zukunft des Leih-Stürmers offen

Erstes Indiz für Abgang von Jordan aus Gladbach?

Ob Borussia Mönchengladbach Jordan über diese Saison hinaus halten wird, ist offen. Mittlerweile soll es ein erstes Indiz für eine Trennung geben.

Mönchengladbach – Der Sturm ist eine von mehreren Problemzonen im Kader von Borussia Mönchengladbach. Tomáš Čvančara hatte in seiner ersten Saison am Niederrhein mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, Jordan fiel ebenfalls regelmäßig aus und wirkte im Offensivspiel von Gerardo Seoane limitiert. Die größte Qualität des Leihspielers von Union Berlin ist das Festmachen langer Bälle, im technischen Bereich hat Jordan jedoch ebenso Defizite wie in puncto Tempo.

Ausstiegsklausel für Jordan offenbar verstrichen

Sport-Geschäftsführer Roland Virkus ließ die Zukunft des US-amerikanischen Nationalspielers offen, wenngleich der Berliner Kurier zwischenzeitlich die Aktivierung der Kaufoption vermeldet hatte. Laut eines Berichts der Rheinischen Post wird dieser Fall aber nicht eintreffen, weil die Frist für ebenjene Vertragsklausel verstrichen sei.

Jordan ist gemäß dem Leihvertrag nur bis zum 30. Juni an Gladbach gebunden

Der Verzicht auf die Kaufoption ist als erstes Indiz für einen Abschied von Jordan aus Gladbach zu werten. In den sozialen Netzwerken wurden einige Fohlen-Anhänger bereits hellhörig, als der Stürmer seine Beiträge auf Instagram entfernte und seine Profilbeschreibung zu „Off“ änderte. Gemäß der Rheinischen Post soll die Tür zwar nicht gänzlich verschlossen sein, allerdings tendiere Gladbach zu anderen Optionen im Sturm.

Gladbach hat vorerst andere Prioritäten

Welche Kandidaten auf der Liste von Virkus und Sportdirektor Nils Schmadtke stehen, ist derweil ungewiss. Teile des Fan-Umfelds verfolgten aufmerksam das von einem Nutzer des Portals Transfermarkt gestreute Gerücht, Robert Glatzel vom Hamburger SV sei ein Transferkandidat. Laut des Berichts spielt der Zweitliga-Torjäger aber keine Rolle in den Gladbacher Planungen. Überdies sei zu erwarten, dass die Verantwortlichen den Fokus auf das zentrale Mittelfeld und die Innenverteidigung legen werden, ehe der Sturm in Angriff genommen wird. Ob dann noch einmal Verhandlungen mit Union Berlin über Jordan aufgenommen werden, ist offen - im bevorstehenden Transfersommer ist jedenfalls nichts auszuschließen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Kirchner-Media/TH

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