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Aus dem Kader gestrichen

Ist das Kapitel Elye Wahi bei Eintracht Frankfurt endgültig beendet?

Elye Wahi fehlt im Aufgebot – Coach Toppmöller setzt ein deutliches Statement. Ist der Rekordtransfer bei Eintracht Frankfurt komplett aussortiert?

Frankfurt – Bei Eintracht Frankfurt hat sich in den Tagen nach dem Ausfall von Jonathan Burkardt alles um die Frage nach dem Ersatz im Sturm gedreht. Trainer Dino Toppmöller hat die Antwort geliefert: Ansgar Knauff startete als Neuner, dahinter sollten Mario Götze und Jean-Matteo Bahoya wirbeln. Auf der Bank nahmen Michy Batshuayi und der lange verletzte Jessic Ngankam Platz.

Elye Wahi ist frustriert bei der Eintracht

Und Elye Wahi? Der Rekordneuzugang der Hessen wurde nicht nominiert. „Das war eine rein sportliche Entscheidung“, sagte Toppmöller. Absolut Fussball, das Fußballportal von Home of Sports, hakte nach, ob das Kapitel nun endgültig geschlossen sei? „Wir werden nicht die Tür schließen für einen Spieler. Jeder hat die Chance, sich mit Trainingsleistungen und guten Spielen in den Fokus zu rücken“, stellte der Eintracht-Trainer klar.

Toppmöller und Krösche sprechen über Eintracht-Stürmer Wahi

Es sei nicht das erste Mal, dass ein namhafter Profi nicht im Kader stehe: „Das war eine sportliche Entscheidung, die er so akzeptieren muss.“ Wahi, so Toppmöller weiter, habe „nun die Chance, eine Reaktion zu zeigen“. Frankfurt hat eine komplette Trainingswoche vor dem Duell bei RB Leipzig am kommenden Samstagabend (18.30 Uhr).

Die Entwicklung von Wahi muss Sportvorstand Markus Krösche frustrieren. Im Gesamtpaket sollen bis zu 26 Millionen Euro in die Kasse von Olympique Marseille fließen. Obwohl mit Burkardt der Stürmer Nummer eins lange Zeit auszufallen droht, flog er raus. „Das ist eine Entscheidung, die das Trainerteam fällt. Dafür sind sie da, sie haben die Entscheidungsgewalt“, sagte ein zerknirschter Krösche.

Der Sportvorstand führte weiter aus: „Das Trainerteam muss immer die Aktualität bewerten und die Herangehensweise wählen. Sie haben so entschieden. Wir haben einen breiten Kader. Jeder muss sich im Training und in den Spielen dafür empfehlen.“ Ob dieser Turnaround noch gelingt? Es deutet sehr wenig darauf hin.

Die Hoffnungsschimmer werden immer weniger. Wahi wartet auch elf Monate nach seiner Ankunft in der Mainmetropole noch immer auf seinen ersten Treffer in der Bundesliga. Ein Verkauf im Winter ist die wohl beste Lösung für alle Beteiligten. Wahi ist noch bis 2029 gebunden. Er wird höchstwahrscheinlich keine tiefen Spuren in der Vereinshistorie hinterlassen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Maximilian Koch

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