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Bald auf dem Thron?
Inter gegen Barcelona hat wohl den zukünftigen Weltfußballer präsentiert
Das Halbfinale der Champions League zwischen Barça und Inter war ein Genuss – und hat wohl den nächsten Weltfußballer vorgestellt.
Mailand – Raphinha dürfte bei der kommenden Ballon-d‘Or-Gala zu den Favoriten zählen – daran wird vermutlich auch das Aus des FC Barcelona im Halbfinale der Champions League gegen Inter Mailand nichts ändern.
Der Brasilianer markierte am Dienstagabend im San Siro in der 87. Minute das zwischenzeitliche 3:2 für die Katalanen und damit seinen 21. Scorerpunkt in dieser Champions-League-Saison. Damit ist Raphinha mit keinem Geringeren als Cristiano Ronaldo gleichgezogen, der es in der Saison 2013/14 auf ebenfalls 21 Torbeteiligungen brachte.
Lamine Yamal begeistert auch im San Siro
Für Begeisterung sorgte in den beiden epischen Halbfinal-Partien gegen Inter zweifellos aber auch ein anderer Barça-Star: Lamine Yamal. Der 17-Jährige traf im Hinspiel beim 3:3. Und im Rückspiel verhinderte nur der herausragende Yann Sommer mit Wahnsinns-Taten im Inter-Tor, dass Yamal ohne Treffer blieb.
Bereits nach dem Hinspiel hatte Inters Trainer Simone Inzaghi verlauten lassen, dass Yamal „ein Phänomen“ sei, „das es nur alle 50 Jahre gibt“. Die Mailänder versuchten schon in Barcelona, Yamal mit zwei, teils drei Verteidigern in Schach zu halten – ein schwieriges Unterfangen. „Ich hatte zuvor noch nie einen solchen Spieler live gesehen“, schwärmte Inzaghi hinterher.
Mit 17 Jahren schon der mutmaßliche Heilsbringer des FC Barcelona
Auch im San Siro wurde Yamal von seinen Teamkollegen immer wieder auf der rechten Außenbahn gesucht und gefunden. Das nicht zuletzt in den Druckphasen, als Barça unbedingt ein Tor benötigte. Als wäre Yamal ein Heilsbringer, dabei ist er doch immer noch ein Teenager, der noch nicht einmal die Volljährigkeit erreicht hat.
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Amazon-Prime-Experte Christoph Kramer sagte noch am Dienstagabend vor dem Anpfiff: „Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass ich zu meinen Lebzeiten noch mal über jemanden sprechen kann, der so gut werden kann wie Lionel Messi. Man muss sagen, er kann. Wenn er das Niveau, was er hat, halten würde, ist er unfassbar.“ Und wohl ein designierter Weltfußballer!
Ähnlich wie Messi ist Yamal kaum vom Ball zu trennen. Auch im Halbfinal-Rückspiel gegen Inter zog der Youngster immer wieder flink an seinen Gegenspielern vorbei. Mal rechts, um Richtung kurzer Pfosten oder Grundlinie zu sprinten. Mal links, um ins Dribbling zu gehen und anschließend das lange Eck anzuvisieren – Inter darf sich nach dem 4:3-Sieg im Rückspiel bei Sommer bedanken, der zu Yamals Endgegner avancierte.
Für Yamal wäre es auch zu perfekt gewesen, seine so junge Karriere auch noch mit dem Champions-League-Titel zu krönen. In Spanien hat er mit dem FC Barcelona bereits sämtliche nationalen Titel gewonnen, mit der Nationalmannschaft obendrein die Europameisterschaft. Fehlt nur noch der Henkelpott – und der Weltfußballer-Titel. Mit seinen 17 Jahren hat Yamal aber immer noch alle Zeit der Welt.