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Zum letzten Gruppenspiel
Giulia Gwinn kehrt bei der Frauen-EM zum DFB-Team zurück
Giulia Gwinn hat sich gleich im ersten Gruppenspiel bei der Frauen-EM verletzt. Gegen Schweden will die Kapitänin immerhin für moralische Unterstützung sorgen.
Basel – Die deutsche Nationalmannschaft feiert im zweiten Gruppenspiel der Frauen-EM den zweiten Sieg. Gegen Dänemark gewinnt Deutschland durch ein Elfmetertor von Sjoeke Nüsken und einen Treffer von Lea Schüller mit 2:1. Kapitänin Giulia Gwinn war nicht mit dabei. Beim Auftaktmatch gegen Polen zog sich die Schlüsselspielerin eine Innenbandverletzung im linken Knie zu. Auch wenn die 26-Jährige bei der EM kein Spiel mehr absolvieren wird, kehrt die Spielerin zur Mannschaft zurück.
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Frauen-EM: Gwinn will beim letzten Spiel gegen Schweden ins Stadion
Bereits vor dem Erfolg der deutschen Frauen-Nationalmannschaft sendete Giulia Gwinn ihren Kolleginnen eine Grußbotschaft. Dazu habe sie versprochen, dass sie dem DFB-Team als größter Fan nun die Daumen drückt. Beim letzten Gruppenspiel gegen Schweden will Gwinn dann ihr Team zumindest von der Tribüne aus unterstützen. Das sagte Nationaltrainer Christian Wück nach dem Spiel bei der ARD.
In Zürich geht es im Letzigrund gegen die Schwedinnen dann um den Gruppensieg. Beide Teams haben sich durch ihre zwei Erfolge bereits für das Viertelfinale qualifiziert. Da Schweden ein besseres Torverhältnis hat, kann Deutschland nur mit einem weiteren Dreier Platz eins erobern. Die moralische Unterstützung der Kapitänin wird den Spielerinnen sicherlich weiteren Antrieb geben.
DFB-Team bei der Frauen-EM auch ohne Gwinn erfolgreich
Beim Teamfoto vor Spielbeginn hielten die Nationalspielerinnen noch Gwinns Trikot in die Kamera. Dazu trugen alle Mannschaftsmitglieder ein Armband mit der Aufschrift „GG7“, um an ihre verletzte Mitspielerin zu erinnern. Auch zahlreiche Fans gedachte auf den Tribünen der Kapitänin. Unter anderem war ein Plakat mit der Aufschrift „Wir zusammen für Giuli – gute Besserung“ zu sehen.
Bundestrainer Christian Wück lobte sein Team indes besonders in Bezug auf die Mentalität. Das Team scheint sich durch Rückschläge, wie den Ausfall von Giulia Gwinn, nicht unterkriegen zu lassen. Die nächste Bewährungsprobe gegen Schweden könnte dann weitere Erkenntnisse darüber liefern, wie weit es für die DFB-Elf am Ende wirklich gehen kann. (jsk)