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Whitecaps geben Versprechen ab
Früherer Bayern-Vorstand Kahn zum Müller-Wechsel nach Vancouver
Die Bayern-Legende spielt jetzt in der MLS. Eine andere Ikone des Rekordmeisters äußert sich nun zu dem Wechsel.
München/Vancouver – Thomas Müller lässt seine illustre Karriere bei den Vancouver Whitecaps in den USA in der Major League Soccer (MLS) ausklingen. Zahlreiche Weggefährten wünschen der Legende des FC Bayern viel Glück für die neue Herausforderung. Dazu gehört auch eine weitere Ikone des Rekordmeisters.
Der frühere Spieler und Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn nutzte die Plattform X, um Müller ein paar warne Worte mit auf den Weg zu geben. „Thomas Müller ist eine wahre Ikone des FC Bayern München“, schrieb der 56-Jährige. Müller habe das „Spiel mit Intelligenz, Humor und unermüdlichem Antrieb geprägt“, lobte Kahn.
Whitecaps reagieren auf Kahn-Post zu Bayern-Legende Müller
Deshalb ist sich Kahn auch sicher, dass Müller auch die Fans in Vancouver „mit seiner einzigartigen Persönlichkeit begeistern“ werde. „Alles Gute für das neue Abenteuer!“, ergänzte der einstige „Titan“ seinen Post. Eine Reaktion der Whitecaps ließ nicht lange auf sich warten. Der neue Müller-Klub kündigte an: „Wir versprechen, gut auf ihn aufzupassen.“
Müller soll am Mittwoch (13. August) in Vancouver eintreffen, einen Tag später soll der Weltmeister von 2014 vorgestellt werden und sein erstes Training mit seiner Mannschaft absolvieren. Schon jetzt spürt der Klub die Auswirkungen des Deals. „Der Trikot- und Ticketverkauf, das generelle Interesse an Vancouver – alles ist am Tag der Bekanntgabe des Transfers explodiert. Die Euphorie ist groß und das Potenzial hier auch, wir hatten bei unserem Sieg gegen Inter Miami im Halbfinale der Champions League fast 55.000 Zuschauer im Stadion“, sagte der deutsche Sportdirektor der Whitecaps, Axel Schuster, bei Sportschau.de.
Pferde, Ehefrau Lisa und ein schwerer Schicksalsschlag: So tickt Thomas Müller privat
Mit der Müller-Verpflichtung steigen aber nicht nur die Aufmerksamkeit und die Einnahmen, sondern auch die sportlichen Erwartungen. Man habe sich im Titelrennen „massiv verstärkt“, betonte der Manager und man habe künftig „einen Leader auf und neben dem Platz, der uns mit seiner Erfahrung bei der Entwicklung unserer Mannschaft und unseres Vereins weiterhilft“. Klar sei aber auch, dass man ihn nicht als Markenbotschafter und Werbefigur geholt habe, „sondern es ging uns von Anfang an darum, dass er uns sportlich besser macht. Er will mit uns die MLS gewinnen“, so Schuster. (anre)