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Poker spitzt sich zu
Wende am Deadline Day: FC Bayern macht Transfer von Wunschstürmer offiziell
Nicolas Jackson wechselt zum FC Bayern. Nach dramatischen Wendungen beim FC Chelsea ist der Transfer nun offiziell bestätigt.
Update vom 1. September, 23 Uhr: Nach einem dramatischen Hin und Her ist Nicolas Jackson doch noch zum FC Bayern gewechselt. Der 24-jährige Senegalese kommt per Leihe vom FC Chelsea nach München. Ursprünglich war der Deal am Samstag geplatzt, nachdem Chelsea seine Zusage zurückgezogen hatte. Doch am Deadline Day gelang die Wende.
Die Bayern zahlen wohl eine Rekord-Leihgebühr von 16,5 Millionen Euro an Chelsea. Bei einer bestimmten Anzahl von Einsätzen wird aus der Kaufoption eine Kaufpflicht über 65 Millionen Euro. Jackson erhält die Rückennummer 11 und soll Harry Kane im Angriff entlasten.
„Nicolas war von Anfang an Feuer und Flamme, für den FC Bayern zu spielen – umso mehr freuen wir uns, dass es letztlich geklappt hat. Er hat in seinen jungen Jahren schon viele Erfahrungen auf internationalem Top-Niveau gesammelt und gezeigt, welche Qualitäten er hat“, sagte Sportvorstand Max Eberl über den Neuzugang. „Nicolas passt mit seiner Dynamik und Präsenz sehr gut in unser Anforderungsprofil, ist hungrig, wird unsere Möglichkeiten in der Offensive mit seinen Fähigkeiten erweitern und sofort eine Verstärkung für unsere Mannschaft sein.“
Auch Sportdirektor Christoph Freund äußerte sich zufrieden: „Nicolas wird unserem Offensivspiel noch einmal eine weitere Note geben, er deckt ein großes Spektrum ab: Er bringt viel Geschwindigkeit mit, ist torgefährlich, sucht mannschaftsdienlich Wege in der Tiefe. Zudem ist er ein offener, positiver Typ und wird keine Anpassungsschwierigkeiten in unserer Mannschaft haben.“
Jackson selbst zeigte sich begeistert: „Ich bin sehr glücklich, jetzt ein Teil dieses großartigen Clubs sein zu können. Der FC Bayern ist einer der besten Vereine der Welt: Jeder kennt die Namen der Legenden, die hier gespielt haben und weiß, dass dieser Club für die größten Erfolge steht. Ich habe große Ziele und Träume hier und werde alles geben, um mit Bayern weitere Titel zu gewinnen.“
Erstmeldung vom 1. September, 17.09 Uhr: München – Die Transfer-Saga um Nicolas Jackson erreicht am Deadline Day ihren dramatischen Höhepunkt. Nach tagelangem Hin und Her zwischen dem FC Bayern München und dem FC Chelsea soll der Wechsel des senegalesischen Stürmers nun doch noch über die Bühne gehen. Transfer-Experte Fabrizio Romano bestätigte eine Einigung zwischen beiden Vereinen.
Der 24-jährige Jackson war bereits am Samstag in München angekommen, um seinen Medizincheck zu absolvieren. Doch dann folgte der Schock: Chelsea zog die Reißleine und ließ den Deal platzen. Grund war die Verletzung von Liam Delap, wodurch die Blues plötzlich wieder auf Jackson angewiesen waren. Bayerns Sportvorstand Max Eberl bestätigte den Rückschlag.
Jackson-Transfer: Bayern zahlt 15 Millionen Euro Leihgebühr
Nach Informationen von Romano und der Sport Bild einigten sich beide Vereine auf eine Leihgebühr von 16,5 Millionen Euro für eine Saison. Zusätzlich enthält der Deal eine Kaufoption über 65 Millionen Euro für den Sommer 2026. Romano berichtete zudem von weiteren ungenannten Details zu dieser Option, die im neuen Abkommen berücksichtigt wurden. Demnach soll in den Deal nun ein neues Element in die Kaufverpflichtung integriert worden sein, so wie es Chelsea wollte.
Die Wende kam, nachdem Chelsea Stürmer Marc Guiu vorzeitig von seiner Leihe bei Sunderland zurückgeholt hatte. Dies verschaffte den Londonern wieder mehr Flexibilität im Sturm und öffnete die Tür für Jacksons Abgang. Der Spieler selbst war laut mehreren Medienberichten frustriert über das Verhalten seines Vereins.
Millionenfresser und Bankwärmer: Die größten Flop-Transfers des FC Bayern München
Entscheidend für die Wiederbelebung der Verhandlungen war offenbar Bayerns Bereitschaft, einer Kaufpflicht zuzustimmen. Ursprünglich wollten die Münchner nur eine Kaufoption vereinbaren. Jacksons Berater Ali Barat hatte sich kämpferisch gezeigt: „Nico war bereit, Bayern war bereit. Wir waren alle auf ein Weltklasse-Projekt ausgerichtet“, sagte er laut The Sun. „Dass die Vereinbarung im letzten Moment zurückgezogen wird, ist zutiefst frustrierend. Aber wir geben nicht auf.“
Der Stürmer war unter Chelsea-Trainer Enzo Maresca zuletzt nicht mehr gesetzt und fehlte bereits im Kader für die ersten Saisonspiele. Maresca hatte öffentlich bestätigt, dass Jackson den Verein verlassen könnte. Mit seiner Geschwindigkeit und seiner Abschlussstärke würde der Senegalese eine wichtige Verstärkung für die Bayern-Offensive darstellen. (ck)