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Verein erhält Entlastung nach Ausfällen
FC Bayern winkt wegen Davies Millionen-Regen
Die Ausfälle von Davies und Upamecano ist ein herber Rückschlag für den FC Bayern. Immerhin erhält der FCB eine finanzielle Entschädigung.
München – Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Profi des FC Bayern im Rahmen einer Länderspielpause verletzen. Die Münchner hatten in der Vergangenheit schon zahlreicher solcher Fälle. Dennoch wiegen die Ausfälle von Alphonso Davies und Dayot Upamecano mit Blick auf die aktuelle Situation schwer. Die beiden Abwehrspieler fallen monatelang aus. Die laufende Saison ist für beide vorzeitig beendet.
FIFA muss Millionenbetrag für Davies und Upamecano an FC Bayern zahlen
Die Vereine sind verpflichtet, ihre Spieler für offizielle Spiele der FIFA abzustellen. Verletzt sich ein Profi im Rahmen eines Länderspiels oder während des Trainings mit der Nationalmannschaft, ist die FIFA zur Zahlung einer Entschädigung verpflichtet. Diese beläuft sich auf bis zu 27.000 US-Dollar (20.500 Euro) pro Tag und maximal 9,7 Millionen Dollar (7,4 Millionen Euro) pro Jahr. Die konkrete Summe orientiert sich anhand des Grundgehalts des Spielers.
Die FIFA-Entschädigung tritt in Kraft, wenn die Verletzung des Spielers mehr als 28 Tage Genesungszeit erfordert. Dies trifft sowohl für Davies als auch Upamecano zu. Beim Kanadier beträgt die Ausfallzeit nach seinem Kreuzbandriss mindestens sechs Monate. Bei Upamecano steht eine Zwangspause von drei Monaten im Raum.
Die Spielerfrauen der Bayern-Stars – von der Jugendliebe bis zur Profisportlerin
Neben der FIFA sind die Klubs auch auf nationaler Ebene im Falle einer schweren Verletzung abgesichert. Die ersten sechs Wochen muss der FC Bayern noch das volle Gehalt zahlen. Ab dann zahlt die Berufsgenossenschaft (BG) das Verletzungsgeld (maximal 72 Wochen), da es sich um einen BG-Fall handelt.
Dieser Beitrag erscheint in Kooperation mit FCBinside
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Das Verletztengeld beträgt 80 Prozent des Bruttolohns – maximal aber 5.000 Euro netto. Viele Vereine, aber auch die Spieler selbst, haben noch zusätzliche Versicherungen, die bei Verletzungen den Betrag zahlen, den die BG in dem Fall nicht zahlen würde. So kommen die meisten Top-Stars trotzdem auf ihr volles oder beinahe volles Monatsgehalt und die Vereine bleiben nicht auf den Kosten sitzen.