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Knackpunkt im Vertragspoker?

Neue Details enthüllt: Darum lässt die Musiala-Verlängerung auf sich warten

Die Vertragsverlängerung von Jamal Musiala beim FC Bayern scheint zum Greifen nah, doch ein Detail verzögert offenbar noch den Abschluss.

München - DAZN-Experte Michael Ballack überraschte am Mittwochabend mit seinen Aussagen zum Vertragspoker zwischen dem FC Bayern und Jamal Musiala. Der ehemalige FCB-Profi verriet, dass die Münchner ursprünglich geplanten hatten, die Verlängerung von Musiala diese Woche unter Dach und Fach zu bringen: „Man wollte diese Woche ja schon was verkünden. Das passiert, glaube ich, nicht“, erklärte dieser im Rahmen des Champions-League-Spiels bei Celtic Glasgow.

Jamal Musiala spielt seit 2020 für die Profis des FC Bayern.

Bayern-Sportdirektor Christoph Freund, der beim Interview direkt neben dem ehemaligen Kapitän der deutschen Nationalmannschaft stand, hörte gespannt zu und nickte auffällig: „Michael hat sehr viel Ahnung und sehr viele Informationen. Wie er gesagt hat: Es muss für beide Seiten passen, wir sind in sehr guten Gesprächen“, antwortete Freund, als er auf die Aussagen von Ballack angesprochen wurde.

Es geht um Bildrechte

Kurios: Nach Informationen von Ballack geht es in den anhaltenden Gesprächen nicht um pikante Themen wie das Gehalt oder die kolportierte Ausstiegsklausel. Ballack erklärte, dass er wisse, dass es bei den Verhandlungen noch um ein paar Bildrechte geht, die zwischen den Parteien strittig seien. Die Fronten seien jedoch nicht verhärtet, beide Seiten hätten klare Vorstellungen.

Dieser Beitrag erscheint in Kooperation mit FCBinside

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Freund bestätigte dies mit einem Grinsen, wollte sich aber nicht weiter zu den Details äußern.

Auch wenn das Thema Bildrechte im ersten Moment eher unwichtig klingt, geht es am Ende des Tages um viel Geld, vor allem bei einem Topstar wie Jamal Musiala, der mit Anfang 20 seine ganze Karriere noch vor sich hat. Jeder Profi-Fußballer hat grundsätzlich das Recht, seine Bilder zu vermarkten und mit ihnen Geld zu verdienen. Viele treten dieses Recht allerdings an Agenturen und/oder die Vereine ab, die damit gute Geschäfte machen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Daniel Weir

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