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Trainer bekommt Wunschspieler

WM-Star Saibari war offenbar Kompanys Idee – nicht die der Bayern-Bosse

Der Wechsel von Ismael Saibari zum FC Bayern gilt als nahezu sicher. Neue Berichte legen nahe, dass der Transfer vor allem auf Wunsch von Trainer Vincent Kompany zustande kam.

Der Wechsel von Ismael Saibari zum FC Bayern München befindet sich offenbar auf der Zielgeraden. Neue Berichte liefern noch einmal tiefe Einblicke in die Entstehung des Transfers. Demnach soll der marokkanische Nationalspieler nicht immer ganz oben auf den internen Wunschlisten der Münchner gestanden haben. Eigentlich gilt Saibari offenbar als ein Spieler, den Trainer Vincent Kompany unbedingt verpflichten wollte.

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Nach Informationen von Absolut Fussball, soll Saibari auf den internen Scouting-Listen des FC Bayern nicht zu den absoluten Top-Kandidaten gezählt haben. Die Münchner sollen ursprünglich eher nach einem klassischen Flügelspieler gesucht haben. Erst Kompany habe den Namen des 25-Jährigen intern stark vorangetrieben und sich nach Gesprächen mit dem Spieler für eine Verpflichtung eingesetzt.

Saibari stand offenbar nicht ganz oben auf Bayerns Liste

Die Ausgangslage war durchaus ungewöhnlich. Eigentlich suchte der deutsche Rekordmeister nach Verstärkung für die Außenbahnen, vor allem nachdem sich ein Transfer von Anthony Gordon zerschlagen hatte. Mit Jamal Musiala, Serge Gnabry und Nachwuchshoffnung Lennart Karl verfügt der FC Bayern schon über mehrere Spieler, die zentrale Offensivrollen übernehmen können.

Für den Bayern-Coach dürfte primär die Vielseitigkeit des Marokkaners eine wichtige Rolle spielen. Saibari kann im offensiven Mittelfeld, als hängende Spitze oder auf den Außenbahnen eingesetzt werden. In der vergangenen Saison kam der 25-Jährige für die PSV Eindhoven in 37 Pflichtspielen auf starke 19 Tore und neun Vorlagen.

Dass die Verantwortlichen einem Trainer bei einem Transfer dieser Größenordnung folgen, ist beim FC Bayern nicht selbstverständlich. Gerade in den vergangenen Jahren kam es immer wieder vor, dass Trainerwünsche nicht vollständig umgesetzt wurden. Unter Thomas Tuchel etwa blieb die Verpflichtung eines defensiven Mittelfeldspielers trotz öffentlicher Forderungen aus. Dass die Münchner bei Saibari offenbar bereit sind, einen von Kompany favorisierten Spieler für rund 55 Millionen Euro zu verpflichten, könnte daher als Vertrauensbeweis in den Belgier gewertet werden.

Bei Saibari scheint die Situation anders zu sein. Der Marokkaner, der aktuell mit seinem Nationalteam bei der Weltmeisterschaft weilt und beim 1:1 gegen Brasilien traf, soll nach übereinstimmenden Medienberichten unmittelbar vor einem Wechsel nach München stehen. Demnach fehlt lediglich noch der Medizincheck, der in den USA stattfinden soll. (luh)

Rubriklistenbild: © Jan Huebner/Imago

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