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FCB-Fans wünschen sich Comeback
Von Alonso bei Real abgeschoben: Alaba-Rückkehr zum FC Bayern eine Option?
Vier Jahre nach seinem Wechsel von München zu Real Madrid steht David Alaba dort offenbar auf der Abschiedsliste. Würde eine Rückkehr zum FC Bayern Sinn machen?
Madrid / München - Real Madrid hat nach übereinstimmenden spanischen Meldungen keine Verwendung mehr für David Alaba. Neben Jesús Vallejo, Aurelien Tchouameni und Rodrygo werde auch der 107-fache österreichische Nationalspieler „höchstwahrscheinlich“ nicht mehr für die „Königlichen“ auflaufen, so berichtete zuletzt das spanische Fußballportal „Don Balon“.
Diese Entscheidung soll der neue Cheftrainer Xabi Alonso getroffen haben. Der ehemalige Coach von Bayer Leverkusen glaube nicht daran, dass Alaba angesichts seiner prall gefüllten Verletzungsakte in der jüngeren Vergangenheit noch einmal zu alter Top-Form zurückkehren könne. Pikant: Beim FC Bayern waren Alonso und Alaba drei Jahre lang (2014 bis 2017) ziemlich erfolgreiche Teamkollegen.
Viele Verletzungen, hohes Gehalt
Der langjährige Bayernspieler, der aus der eigenen Jugendabteilung gekommen war, kämpfte seit seinem Abgang aus München im Sommer 2021 immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen. Im Dezember 2023 erlitt er einen Kreuzbandriss, der ihn über ein Jahr außer Gefecht setzte. Am Ende der abgelaufenen Spielzeit zog sich Alaba zudem einen Meniskusriss zu, der ihn noch für einige Zeit am Spielbetrieb hindern dürfte.
Ein weiterer Grund, warum Real ihn angeblich gerne abgeben würde, soll ausgerechnet sein hohes Jahresgehalt sein, mit dem ihn die Königlichen einst vom FC Bayern weggelockt hatten. Dieses liegt bei kolportierten 22,5 Millionen Euro, womit Alaba zu den Top-Verdienern im madrilenischen Kader zählt.
Titel, Talente und Turbulenzen: Die Bayern-Spielzeit in starken Momenten
Aktuell kursieren Gerüchte, dass der 32-Jährige heftig von Charlotte FC aus der nordamerikanischen MLS umworben wird. Laut dem spanischen Portal fichajes.net ist das Franchise aus dem US-Bundesstaat North Carolina bereit, eine Ablösesumme in Höhe von 8,5 Millionen Euro für David Alaba an Real Madrid zu überweisen.
Alaba-Comeback in München?
In Fußballforen machen FCB-Fans seit geraumer Zeit - auch wegen der massiven Verletzungsproblematik in der Münchner Defensive - auf die Situation des ehemaligen Publikumslieblings aufmerksam. Die Positionen, die der gebürtige Wiener bekleiden könnte, sind aktuelle Schwachpunkte in Vincent Kompanys Team: In der Linksverteidigung fehlen Alphonso Davies und Hiroki Ito langfristig und auch die Innenverteidigung ist arg verletzungsgeplagt und -geschwächt.
Dennoch sind die von Xabi Alonso in Madrid vorgetragenen Argumente auch für ein Engagement an der Säbener Straße gültig. Würde Alaba aktuell nicht mit einem Meniskusriss ausfallen, wäre er eine kurzfristige Option für die in knapp zwei Wochen startende Klub-WM in den USA. Ablöse und Gehaltsforderungen sollten das FCB-Budget nicht über die Maßen belasten.
Der FC Bayern wird mit größter Wahrscheinlichkeit auf eine Alaba-Verpflichtung verzichten. Aber: Einen derart verdienstvollen Spieler mit akuter Verletzungsproblematik würde man wohl auch nicht wie in Madrid vom Hof jagen. Dementsprechend passt Alonso, der als Spieler für Madrid und den FCB gespielt hatte und letztes Jahr dem deutschen Rekordmeister als Trainer einen Korb gab, tatsächlich auch besser in die spanische Hauptstadt als nach Bayern.