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Poker mit Stuttgart
Schlussstrich im Woltemade-Poker? Bayern informieren Stürmer über Transfer-Entscheidung
Im Poker um Nick Woltemade trifft der FC Bayern eine Entscheidung – und hat den Spieler darüber offenbar bereits informiert.
München/Stuttgart – Der FC Bayern hat im Poker um Nick Woltemade offenbar einen vorläufigen Schlussstrich gezogen. Nach Informationen der Münchner Abendzeitung haben die Münchner dem 23-jährigen Stürmer mitgeteilt, dass man sich vorerst aus den Verhandlungen mit dem VfB Stuttgart zurückgezogen habe. Ein drittes Angebot wird es demnach erstmal nicht geben.
Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern
Bereits in der vergangenen Woche hatte BILD berichtet, dass die Bayern ein Gesamtpaket in Höhe von bis zu 55 Millionen Euro für den 1,98 Meter großen Angreifer geboten haben sollen – 50 Millionen Euro als feste Ablöse, zuzüglich fünf Millionen Euro an Boni sowie eine Weiterverkaufsklausel von zehn Prozent. Das Angebot wurde vom VfB jedoch abgelehnt.
Diese harte Haltung sorgt auf Seiten des Spielers für Unverständnis. Berater Danny Bachmann äußerte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Wenn ein Bundesliga-Rekordangebot von 55 Millionen Euro nicht einmal für ein gemeinsames persönliches Treffen reicht, stellt sich die Frage, was der VfB eigentlich für außergewöhnlich hält. Das war so nicht abzusehen.“
Der FC Bayern hatte trotz aller Widerstände zunächst weitere Gespräche mit dem VfB geplant, ein drittes schriftliches Angebot war jedoch laut BILD schon damals nicht vorgesehen. Nun haben die Münchner Nägel mit Köpfen gemacht und Woltemade über ihren Rückzug informiert. Eine endgültige Absage bedeutet das allerdings noch nicht: Sollte sich der VfB gesprächsbereit zeigen, könnte der Rekordmeister erneut aktiv werden.
Woltemade war erst im Sommer 2024 ablösefrei von Werder Bremen nach Stuttgart gewechselt und besitzt dort einen Vertrag bis 2028. Eine Ausstiegsklausel existiert nicht – was dem VfB in den laufenden Verhandlungen eine starke Verhandlungsposition verschafft. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)