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Was ihn besonders stolz macht
Thomas Müller schwärmt von Gänsehaut-Momenten in neuer Heimat – nur eine Sache ist noch gewöhnungsbedürftig
Thomas Müller sorgt für Begeisterung in Vancouver – und ist selbst begeistert. Eine Stichelei gegen 1860 kann er sich aber nicht verkneifen.
Vancouver – Thomas Müller ist erst seit drei Wochen offiziell in Kanada. Genauer gesagt in Vancouver, bei den Whitecaps. Am 13. August hob er mit dem Flieger Richtung Nordamerika ab, an diesem Dienstag stand er schon wieder beim FC Bayern auf dem Trainingsplatz. Mit mächtig imposanten Eindrücken aus der neuen Fußball-Welt.
Davon schwärmt der 2014er-Weltmeister zumindest in seinem monatlichen Newsletter. Müller schreibt: „Die ersten Wochen in Vancouver liegen hinter mir und ich muss sagen: Was für ein Empfang. Ich hatte ja schon viel gehört von der kanadischen Gastfreundschaft. Aber was hier in Vancouver abgegangen ist, das war einfach richtig cool. Die Menschen in der ganzen Stadt sind plötzlich im Fußballfieber (Soccer).“
Thomas Müller berichtet von Gänsehaut-Momenten in Vancouver – und stichelt gegen 1860
Dafür mitverantwortlich: Natürlich Thomas Müller. Durch seine gewohnt exzentrische Art, aber auch mit sportlichen Leistungen. Zum Beispiel beim jüngsten 3:2 gegen St. Louis City, als der 35-Jährige in der 14. (!) der Nachspielzeit per Elfmeter zum 3:2 traf. „Der BC Place (Anmerkung der Redaktion: Das Stadion der Vancouver Whitecaps) ist komplett eskaliert“, erinnert sich der Siegtorschütze.
Auch sonst scheint dem Rekordspieler des FC Bayern das neue Leben in Kanada prächtig zu taugen. Müller begeistert: „Beim Herumschlendern durch die Stadt oder beim Kaffeeholen kommen Menschen auf mich zu und bedanken sich. Nicht für ein Autogramm, sondern dafür, dass ich mich für die Whitecaps entschieden habe. ‚Thank you for choosing our city, Thomas!‘ – das höre ich immer wieder.“
Pferde, Ehefrau Lisa und ein schwerer Schicksalsschlag: So tickt Thomas Müller privat
Ein Dank, der natürlich auch den Ur-Bayer nicht kalt lässt. „Da bekommt man schon ein bisschen Gänsehaut, wenn die Menschen so stolz sind, dass man jetzt Teil ihrer Stadt ist“, erklärt Thomas Müller. Allein eine Sache bereite ihm aktuell noch etwas Gewöhnungsschwierigkeiten: Die Vereinsfarben. „Nach 25 Jahren in Rot-Weiß muss ich mich natürlich erst einmal an das weiß-blaue Jersey gewöhnen“, kann sich Müller eine Stichelei gegen die Löwen nicht verkneifen. (rele)