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Stimmen zu Lazio Rom vs. FC Bayern

„Frustriert“, „sauer“ und Rot für Upamecano: FC Bayern droht sportlicher Albtraum

Lazio Rom - Bayern München Dayot Upamecano Rot
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Bayerns Innenverteidiger Dayot Upamecano verursachte nicht nur einen Elfmeter, sondern sah auch noch die Rote Karte.

Rom – Eine titellose Saison ist für den FC Bayern nicht anderes eine sportliche Katastrophe – und genau das droht nach einem insgesamt inspirationslosen Auftritt und einer daraus resultierenden 0:1 (0:0)-Pleite bei Lazio Rom. Stimmen und Reaktionen der Beteiligten:

Das Spiel in der Statistik:

Lazio Rom:Provedel - Marusic, Gila (81. Patric), Romagnoli, Hysaj (60. Lazzari) - Guendouzi, Cataldi, Luis Alberto (81. Kamada) - Isaksen (74. Pedro), Immobile (74. Castellanos), Anderson - Trainer: Sarri.
FC Bayern München:Neuer - Mazraoui, Upamecano, Minjae, Guerreiro - Goretzka (73. de Ligt), Kimmich - Sane (82. Tel), Müller (82. Choupo-Moting), Musiala - Kane - Trainer: Tuchel.
Schiedsrichter:Letexier (Frankreich).
Tore:1:0 Immobile (69./FE).

Total-Blamage im DFB-Pokal gegen Saarbrücken, in der Bundesliga fünf Punkte Rückstand auf Bayer Leverkusen und nun ist auch das Ausscheiden im Achtelfinale der Champions League nicht unwahrscheinlich: Bei Lazio Rom verloren völlig uninspiriert und emotionslos wirkende Münchner unter dem Strich mit 0:1 – und das durchaus verdient. Gegen defensive Römer fanden die Bayern nie ein offensives Rezept und erspielten sich nur ganz selten klare Torchancen.

Hinzu kam, dass Dayot Upamecano Mitte der zweiten Halbzeit Gustav Isaksen heftig auf den Knöchel latschte: Die Folge: Rot für den Münchner (67.) und Elfmeter für Lazio, den Ciro Immobile sicher zum einzigen Tor des Abends verwandelte (69./Live Ticker zum Nachlesen). In drei Wochen ist das Rückspiel. Hier haben die Bayern die Chance, das Ergebnis zu drehen, ansonsten ist diese Saison nicht anderes als ein sportlicher Albtraum. Auch die Kritik an Trainer Thomas Tuchel dürfte nach diesem Resultat übrigens nicht weniger werden...

Die Highlights der Partie im Video:

Stimmen der Beteiligten:

Thomas Tuchel (Trainer FC Bayern): „Natürlich sind wir frustriert und sauer über die Niederlage. Ich weiß nicht wieso, aber in der Halbzeit haben wir den Faden verloren. Das Spiel haben wir verloren und nicht Lazio gewonnen. Es war eine gute erste Halbzeit. Wir hatten eine große Torchance und zwei normale. Aber wir hatten am Ende null Schüsse auf das Tor. Dann kann man auch nicht treffen. Nach der Pause wollten wir eigentlich einen Tick mutiger sein. Aber das Gegenteil war der Fall, wir haben alles dafür getan, dass wir in Rückstand geraten. Wir haben direkt nach der Pause zwei Ballverluste und haben komplett den Rhythmus verloren. Wir tun uns schwer, Torchancen herauszuspielen und diese zu verwerten (...).“

Maurizio Sarri (Trainer Lazio Rom): „Wenn wir immer so spielen würden, hätten wir auch in der Serie A eine andere Platzierung. Wir hätten am Ende noch ein weiteres Tor schießen können, das ist das Einzige, was ich heute kritisieren kann. Ich bin richtig stolz auf das Ergebnis.“

Thomas Müller (FC Bayern): „Eine Reaktion auf das Leverkusen-Spiel war auf jeden Fall da in der ersten Halbzeit. Da hätten wir in Führung gehen müssen. Wir hatten drei klare Torchancen, aber haben es verpasst, einen reinzumachen. Wenn man im Champions League-Achtelfinale bei Lazio Rom solche Möglichkeiten bekommt, dann muss man die auch machen. Trotzdem war die zweite Halbzeit von Verunsicherung geprägt. Das war schon beinahe Slapstick, wie wir uns von einem Fehler in den anderen gebracht haben. Es ist natürlich nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Wir sind aktuell nicht in der Situation, dass uns alles leicht von der Hand geht (...).“

Manuel Neuer (Kapitän und Torwart FC Bayern): „Die Leichtigkeit ist im Moment nicht da. Wir wussten, dass es nicht so einfach funktionieren wird, dennoch war die erste Halbzeit ordentlich. Wir haben uns da Chancen herausgespielt. Dass wir dann so in die zweite Halbzeit starten, ist unsere Schuld. Wir tragen die Verantwortung dafür und müssen den Finger in die Wunde legen. Man spürt die Verunsicherung. Es stellt sich die Frage nach dem ‚Warum‘ (...).“

mw

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