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Die Offensive des FCB
Wo soll Woltemade beim FC Bayern spielen?
Max Eberl bringt Einigung mit Nick Woltemade nach Orlando. Doch Stuttgart blockt den Transfer – und der Platz im Bayern-Kader bleibt unklar.
München – Nachdem Max Eberl zuletzt für Transferverhandlungen in Deutschland weilte, kehrte er diese Woche ins Teamcamp in Orlando zurück – und hatte eine Einigung mit Nick Woltemade im Gepäck. So lauten übereinstimmende Medienberichte.
Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern
Demnach habe Woltemade erklärt, sich nur dem FC Bayern anschließen zu wollen und für einen Wechsel in diesem Sommer bereit zu sein. Eine Einigung zwischen Spieler und Verein bedeutet aber noch nicht, dass der Transfer sicher über die Bühne geht: Schließlich muss auch Stuttgart einem Wechsel zustimmen. VfB-Boss Alexander Wehrle betonte zuletzt: „Wir gehen mit Nick in die nächste Saison. Punkt!“
Kein Platz im Zentrum
Daher dürften sich die Verhandlungen mit den Stuttgartern äußerst schwierig gestalten. Der Shootingstar besitzt in seinem Vertrag keine Ausstiegsklausel, daher dürfte eine Ablösesumme jenseits der 50 bis 60 Millionen Euro fällig sein. Und es stellt sich die Frage: Wo soll Woltemade spielen?
Schließlich sind drei der vier Münchner Offensivpositionen besetzt: Auf dem rechten Flügel spielt Michael Olise, im Sturmzentrum Harry Kane, dahinter Jamal Musiala. Platz wäre also nur auf dem linken Flügel – außer Vincent Kompany stellt sein System um.
Das gilt aber als eher unwahrscheinlich. Denkbar wäre auch, Musiala auf die linke Seite zu ziehen und Woltemade im Zentrum aufzustellen. Dann wäre aber wiederum Musiala nicht bestmöglich eingesetzt – was auch nicht wirklich passt. Für einen Back-Up-Spieler wäre Woltemade jedenfalls zu teuer. FCB-Präsident Herbert Hainer hielt sich dazu am Donnerstagabend im BR bedeckt: „Nick Woltemade hat eine sehr gute Entwicklung hinter sich. Und das freut uns für den deutschen Fußball.“