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2. Spieltag der Champions League

Olise und Kane überragen bei dominantem Bayern-Sieg über Pafos – Neuzugang mit Premieren-Tor

Mit voller Energie und hoher Konzentration geht der FC Bayern in das Champions-League-Spiel gegen den Außenseiter FC Pafos. Der Live-Ticker.

Fazit: Der FC Bayern wird seiner Favoritenrolle vollkommen gerecht und zeigt bereits früh in der Partie, dass es für Pafos ein langer Abend wird. Nach 34 Minuten steht es bereits 4:0 aus Sicht der Münchner, sodass der Treffer der Gastgeber kurz vor der Pause eher als Schönheitsfehler abgetan werden kann. Bei dem Flatterball von Orsic hatte Neuer keine Chance zu parieren, doch Kim sah im Vorhinein mit seinem Fehlpass nicht gut aus – aber wie gesagt – ein Schönheitsfehler.

Michael Olise war für die Pafos-Abwehr nicht zu stoppen.

In der zweiten Hälfte setzt Olise den Schlussstrich und krönt seine starke Vorstellung: Ein Tor und zwei Vorlagen lieferte der Franzose. Kane traf doppelt. Neben dem Premieren-Tor von Nicolas Jackson im Bayern-Dress trug sich auch Guerreiro auf der Anzeigetafel ein. Zu guter Letzt kam auch noch Lennart Karl mit 17 Jahren zu seinem Champions-League-Debüt.

Die Aufstellung vom FC Pafos:N. Michael - Luckassen, David Luiz, Goldar - Jaja, Pileas, Sunjic, Pepe, Dragomir - Anderson Oliveira, Orsic
Die Aufstellung vom FC Bayern:Neuer - Laimer, Upamecano, M.-J. Kim, Guerreiro - Kimmich, Pavlovic, Olise, Luis Diaz - Jackson, Kane
Tore:Kane (15., 34.), Guerreiro (20.), Jackson (31.), Orsic (45.), Olise (68.)

Abpfiff: Der FC Bayern gewinnt souverän und dominant gegen Pafos.

Minute 90+3: Bayern spielt den Ball nun viel hinten rum, wartet auf den Abpfiff.

Minute 90+1: Drei Minuten werden nachgespielt.

Minute 90: Gnabry trifft nochmal den Pfosten, wenige Sekunden später tut ihm das Jackson gleich. Doppel-Alu.

Minute 89: Karl probierts nochmal aus der Distanz, trifft jedoch nicht das Tor.

Minute 88: Die Luft ist jetzt etwas raus, Bayern lässt den Ball laufen, jedoch ohne den Zug zum Tor, den sie noch vor ein paar Minuten zeigten.

Minute 85: Die Bayern spielen den Ball im und um den Strafraum der Gastgeber hin und her, Pafos bekommt keinen Zugriff.

Minute 83: Quina verpasst knapp das Tor für Pafos. Im Anschluss geht Laimer für Bischof vom Platz.

Minute 81: Die Bayern kontrollieren das Spiel, scheinen etwas die Kräfte zu schonen. Die nächsten Gegner haben es schließlich auch in sich. Frankfurt und Dortmund warten auf den Rekordmeister.

Minute 78: Pafos wechselt nochmal, Pileas macht Platz für Sema.

Minute 76: Karl mit seinem ersten Abschluss, rutscht ihm jedoch über den Fuß und geht dann auch über das Tor.

Minute 73: Olise und Upamecano gehen für Karl und Tah vom Feld. Für Karl ist es das Debüt in der Champions League.

Minute 86: Tor für den FC Bayern! Jackson verpasst zunächst im eins gegen eins mit Michael, doch Olise macht den Nachschuss aus spitzem Winkel rein.

Minute 68: Bayern wieder mal mit einer Ecke. Kimmich findet Guerreiro am zweiten Pfosten, der verpasst jedoch. Abstoß.

Minute 66: Bei Pafos kommt Quina für Dragomir.

Minute 64: Und auch die Bayern wechseln nochmal. Boey kommt für Kane. Der Engländer verabschiedet sich mit zwei Treffern.

Minute 60: Pafos wechselt dreifach. David Luiz, Jaja und Anderson Oliveira werden ersetzt durch Dimata, Bassouamina und Bruno Langa.

Minute 58: Pavlovic haut einfach mal drauf, der Schuss wird pariert und Kimmich köpft den Abpraller neben das Tor.

Minute 57: Kimmich mit einem Traum-Zuspiel auf Kane über 40 Meter, der pflückt den Ball runter, verliert mit dem zweiten Kontakt jedoch etwas die Kontrolle und kann noch geblockt werden, sonst wäre er allein vor dem Schlussmann der Gastgeber gestanden.

Minute 56: Olise macht gut Druck, erzwingt einen Eckball. Den bringt er selbst rein, doch der Keeper der Gastgeber ist zur Stelle.

Minute 54: Die Leichtigkeit der ersten Halbzeit ist den Münchnern etwas abhandengekommen und auch die Konzentration hat den Weg noch nicht ganz aus der Kabine geschafft.

Minute 50: Nächster Abschluss von Pafos, weit drüber, doch die Hausherren trauen sich jetzt auch nach vorne.

Minute 49: Die zweite ist besser, Pafos kommt frei zum Kopfball-Abschluss, doch dann köpfen sie sich gegenseitig an.

Minute 48: Pafos jetzt etwas mutiger, holen nach einem Konter eine Ecke raus. Diese jedoch zunächst erfolglos, doch es gibt nochmal Eckball.

Minute 46: Die Partie läuft wieder. Gnabry kam für Diaz ins Spiel. Orsic holt sich in der ersten Aktion gelb für eine Schwalbe ab.

Halbzeit in Zypern. Bayern trotz des späten Gegentores vollkommen dominant.

Minute 45: Tor für den FC Pafos! Aus dem Nichts knallt Orsic den Ball aus 20 Metern rechts oben in den Winkel. Keine Chance für Manuel Neuer, den Flatterball noch zu parieren.

Minute 44: Kane mit einem super Zuspiel auf Diaz, der verpasst jedoch das fünfte.

Minute 41: Pafos bekommt so gut wie gar keine Entlastung, kommt kaum aus der eigenen Hälfte, wenn sie mal den Ball gewinnen. Das Münchner Pressing ist erstickend.

Minute 37: Für Pafos könnte das hier ein ganz bitterer Abend werden. David Luiz könnte sich eventuell bald an das 7:1 der Weltmeisterschaft 2014 erinnert fühlen. Bayern hört nicht auf.

Minute 34: Tor für den FC Bayern! Kane macht sein Zweites. Geht durch vier Verteidiger durch und schiebt ein.

Minute 31: Tor für den FC Bayern! Wieder läuft der Angriff über Olise, der findet in der Mitte Jackson, der sein erstes Tor im Bayern-Dress macht.

Nicolas Jackson macht sein erstes Tor für den FC Bayern.

Minute 27: Immer wieder laufen die Münchner Angriffe über Olise, der meistens eine gute Idee mitbringt und einen gefährlichen Spielzug einleitet.

Minute 24: Bayern hat die Favoritenrolle mal komplett angenommen, die Fronten sind hier klar abgesteckt.

Minute 20: Tor für den FC Bayern! Und was für eins. One-Touch-Fußball, eingeleitet von Olise, der auf Guerreiro, der nimmt Jackson im Doppelpass mit und legt den Ball dann selbst ins Tor.

Minute 18: Und immer noch geht das Spiel nur in eine Richtung, Bayern macht weiter Druck.

Minute 15: Tor für den FC Bayern! Olise steckt durch auf Kane, der aus nächster Nähe den Ball am Schlussmann der Gäste vorbei und durch die Beine von David Luiz in die lange Ecke legt.

Der FC Bayern lässt gegen Pafos FC früh die Muskeln spielen.

Minute 12: Bayern tritt in der Anfangsphase wie erwartet souverän auf, doch auch Pafos geht aggressiv vorne drauf. Meist ist Bayerns Positionsspiel aber zu gut.

Minute 9: Olise findet Kane mit der Ecke, der per Fallrückzieher abschließt. Pafos kann, nachdem der Ball gegen den Innenpfosten knallt, auf der Linie klären. Fast das erste Highlight hier.

Minute 7: Jetzt auch die Bayern mit dem ersten Torabschluss. Diaz Ball kann aber pariert werden. Kurz darauf probiert der es nochmal, diesmal wird der Schuss neben das Tor abgefälscht. Ecke.

Der FC Bayern lässt gegen Pafos FC früh die Muskeln spielen.

Minute 5: Pafos mit dem ersten Abschluss der Partie. Wer hätte es gedacht, nach erfolgreichem Pressing kommt der Schuss von der Strafraumkante jedoch nicht aufs Tor von Manuel Neuer.

Minute 2: Erster Münchner Freistoß, doch Olise findet nur einen Gegenspieler mit seiner Hereingabe von links. Pafos‘ Konter wird schnell abgelaufen.

Minute 1: Das Spiel beginnt. Lukjancukas gibt den Ball frei. Bayern stößt an.

Update, 20.57 Uhr: David gegen Goliath – die Rollen sind klar verteilt. Allein der Kaderwert der Münchner beträgt das 35-Fache des Gesamtmarktwerts der Gastgeber. Doch die Entscheidung fällt dennoch auf dem Platz. Gleich geht es los.

Update, 20.50 Uhr: Auch Max Eberl meldet sich vor der Partie bei Prime noch einmal zu Wort: „Wir müssen unsere Leistung bringen“, erklärt der Sportvorstand der Münchner. „Heute ist Pafos, das wollen wir gewinnen, wir wollen mit sechs Punkten in die Champions League starten“, so Eberl. Der Favoritenrolle ist auch er sich bewusst, ein Selbstläufer wird es dennoch nicht werden gegen Pafos: „Wir müssen unsere Leistung bringen, dann wirds für Pafos sehr, sehr schwer.“ Trotz Top-Saisonstart sieht Eberl noch Verbesserungspotential: „Wir haben noch Luft. [...] Wenn dann alle am Laufen sind, dann haben wir einen sehr, sehr guten Kader.“

Update, 20.40 Uhr: Vincent Kompany betont vor dem Spiel, dass die Münchner den Gegner nicht unterschätzen werden. „Wir gehen mit voller Konzentration in dieses Spiel und wollen unsere Stärke zeigen“, so der Bayern-Coach. Zu seinen fünf Veränderungen in der FCB-Aufstellung im Vergleich zum Bundesliga-Sieg am letzten Freitag äußert sich Kompany ebenfalls: „Wir wissen, dass wir diese Saison nicht weit kommen, wenn wir nicht alle nutzen.“

Update, 20.23 Uhr: Die Partie leiten wird Schiedsrichter Manfredas Lukjancukas aus Litauen mit der Unterstützung der Linienrichter Mangirdas Mirauskas und Aleksandras Stepanovas sowie des vierten Offiziellen Vilius Paulauskas.

Update, 19.55 Uhr: Die Aufstellungen beider Mannschaften sind da. Bei den Bayern kehrt Mittelfeld-Chef Joshua Kimmich nach überstandener Krankheit in die Startaufstellung zurück. Zudem scheint Kompany seine Grundformation anzupassen, denn Nicolas Jackson wird neben Harry Kane auf Torejagd gehen.

So startet der deutsche Rekordmeister: Neuer - Laimer, Upamecano, M.-J. Kim, Guerreiro - Kimmich, Pavlovic, Olise, Luis Diaz - Jackson, Kane

Die Aufstellung der Gastgeber aus Pafos: N. Michael - Luckassen, David Luiz, Goldar - Jaja, Pileas, Sunjic, Pepe, Dragomir - Anderson Oliveira, Orsic

Erstmeldung: Pafos – Der FC Bayern München reist mit beeindruckender Form nach Zypern, um am heutigen Dienstagabend (21 Uhr) gegen den FC Pafos in der Champions League anzutreten (alle TV-Infos). Nach acht Siegen aus acht Pflichtspielen in dieser Saison, darunter ein 3:1-Erfolg gegen den FC Chelsea zum Auftakt der Königsklasse, präsentiert sich das Team von Vincent Kompany in Bestform.

Der FC Bayern ist in der Champions League beim FC Pafos gefordert.

„Diese Energie, die wir haben, diese Gier [...], Spiele gewinnen zu wollen, neben den ganzen technischen Fähigkeiten, die wir haben“ – so beschreibt Sportdirektor Max Eberl die derzeitige Stärke des Teams. „Bayern ist im Moment die formstärkste Mannschaft Europas“, sagt auch Juan Carlos Carcedo, Trainer des FC Pafos.

Dennoch birgt die klare Favoritenrolle gegen den zyprischen Neuling Risiken. „Die Gefahr in Pafos liegt darin, dass jeder von uns einen Sieg erwartet“, warnt Eberl. Tatsächlich hat der FC Pafos, der erstmals in der Champions League spielt, in der Qualifikation bereits starke Gegner wie Olympiakos Piräus bezwungen.

Der FC Pafos, ein Zusammenschluss zweier Clubs aus dem Jahr 2014, hat sich mit beachtlichen Leistungen in der Champions League etabliert. Juan Carlos Carcedo setzt auf eine mutige Spielweise und kündigt an, dass sein Team auch gegen Bayern München offensiv auftreten wird. Mit Spielern wie dem erfahrenen David Luiz ist Pafos keineswegs zu unterschätzen.

Comebacks, Rekorde und Dramen: Historische Momente der Champions-League-Geschichte in Bildern

Die Nacht von München gehört bis heute zu den größten Momenten des deutschen Vereinsfußballs. Borussia Dortmund überraschte im Champions-League-Finale 1997 den großen Favoriten Juventus Turin und setzte sich im Olympiastadion mit 3:1 durch. Karl-Heinz Riedle traf doppelt, ehe Lars Ricken mit seinem ersten Ballkontakt den legendären Lupfer zum Endstand erzielte. Für den BVB war es der erste Triumph in der Königsklasse – ein Erfolg, der den Klub auf Europas Fußballthron katapultierte.
Die Nacht von München gehört bis heute zu den größten Momenten des deutschen Vereinsfußballs. Borussia Dortmund überraschte im Champions-League-Finale 1997 den großen Favoriten Juventus Turin und setzte sich im Olympiastadion mit 3:1 durch. Karl-Heinz Riedle traf doppelt, ehe Lars Ricken mit seinem ersten Ballkontakt den legendären Lupfer zum Endstand erzielte. Für den BVB war es der erste Triumph in der Königsklasse – ein Erfolg, der den Klub auf Europas Fußballthron katapultierte. ©  IMAGO / Kosecki
Das Endspiel von Barcelona gilt als eines der spektakulärsten Champions-League-Finals aller Zeiten – und aus Bayern-Sicht als die „Mutter aller Niederlagen“. Durch ein frühes Tor von Mario Basler führten die Münchner fast 90 Minuten lang, trafen zudem Pfosten und Latte – der Pokal schien sicher. Doch in der Nachspielzeit schlug Manchester United doppelt zu: Teddy Sheringham glich in der 91. Minute aus, Ole Gunnar Solskjær traf in der 93. Minute zum 2:1. Innerhalb von 120 Sekunden verloren die Bayern den sicher geglaubten Titel – ein Trauma, das bis heute nachwirkt.
Das Endspiel von Barcelona gilt als eines der spektakulärsten Champions-League-Finals aller Zeiten – und aus Bayern-Sicht als die „Mutter aller Niederlagen“. Durch ein frühes Tor von Mario Basler führten die Münchner fast 90 Minuten lang, trafen zudem Pfosten und Latte – der Pokal schien sicher. Doch in der Nachspielzeit schlug Manchester United doppelt zu: Teddy Sheringham glich in der 91. Minute aus, Ole Gunnar Solskjær traf in der 93. Minute zum 2:1. Innerhalb von 120 Sekunden verloren die Bayern den sicher geglaubten Titel – ein Trauma, das bis heute nachwirkt. © IMAGO / Sven Simon
Es war einer der schönsten Treffer der Champions-League-Geschichte: Im Finale zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen nahm Zinédine Zidane kurz vor der Pause einen hohen Ball direkt und schoss ihn mit einem linken Volley unhaltbar in den Winkel. Reals 2:1-Sieg im Hampden Park machte die „Königlichen“ zum Champion und Zidane zum Helden – sein Traumtor gilt bis heute als Inbegriff von Eleganz und Klasse im europäischen Fußball.
Es war einer der schönsten Treffer der Champions-League-Geschichte: Im Finale zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen nahm Zinédine Zidane kurz vor der Pause einen hohen Ball direkt und schoss ihn mit einem linken Volley unhaltbar in den Winkel. Reals 2:1-Sieg im Hampden Park machte die „Königlichen“ zum Champion und Zidane zum Helden – sein Traumtor gilt bis heute als Inbegriff von Eleganz und Klasse im europäischen Fußball. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ
Im Viertelfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Manchester United zeigte Ronaldo Nazário eine seiner größten Champions-League-Leistungen. Der brasilianische Stürmer erzielte im Old Trafford einen Hattrick, jeder Treffer auf seine Art ein Kunstwerk – kraftvoll, präzise, eiskalt. Obwohl United das Spiel 4:3 gewann, zog Real dank des 3:1 aus dem Hinspiel ins Halbfinale ein. Beeindruckend: Selbst die United-Fans erhoben sich nach seiner Auswechslung und spendeten Standing Ovations – eine der seltenen Szenen, in denen ein gegnerischer Spieler in Old Trafford gefeiert wurde.
Im Viertelfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Manchester United zeigte Ronaldo Nazário eine seiner größten Champions-League-Leistungen. Der brasilianische Stürmer erzielte im Old Trafford einen Hattrick, jeder Treffer auf seine Art ein Kunstwerk – kraftvoll, präzise, eiskalt. Obwohl United das Spiel 4:3 gewann, zog Real dank des 3:1 aus dem Hinspiel ins Halbfinale ein. Beeindruckend: Selbst die United-Fans erhoben sich nach seiner Auswechslung und spendeten Standing Ovations – eine der seltenen Szenen, in denen ein gegnerischer Spieler in Old Trafford gefeiert wurde. © IMAGO / Shutterstock
Nach dem 1:4 im Hinspiel gegen den Titelverteidiger AC Mailand schien für Deportivo La Coruña im Viertelfinale 2004 bereits alles verloren. Doch im Rückspiel im Riazor-Stadion spielten sich die Galicier in einen Rausch, führten schon zur Pause 3:0 und siegten am Ende 4:0. Umso sensationeller war das Comeback, weil Milan damals mit Superstars wie Paolo Maldini, Andriy Shevchenko, Kaká, Andrea Pirlo und Clarence Seedorf auflief – ein Ensemble, das als nahezu unschlagbar galt. Das „Wunder von Riazor“ bleibt eines der größten Kapitel in der Champions-League-Geschichte.
Nach dem 1:4 im Hinspiel gegen den Titelverteidiger AC Mailand schien für Deportivo La Coruña im Viertelfinale 2004 bereits alles verloren. Doch im Rückspiel im Riazor-Stadion spielten sich die Galicier in einen Rausch, führten schon zur Pause 3:0 und siegten am Ende 4:0. Umso sensationeller war das Comeback, weil Milan damals mit Superstars wie Paolo Maldini, Andriy Shevchenko, Kaká, Andrea Pirlo und Clarence Seedorf auflief – ein Ensemble, das als nahezu unschlagbar galt. Das „Wunder von Riazor“ bleibt eines der größten Kapitel in der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ
Die Champions League 2003/04 endete mit einer Sensation: Der FC Porto holte unter Trainer José Mourinho den Titel – mit einem 3:0 im Finale gegen AS Monaco. Angeführt von Spielern wie Deco, Ricardo Carvalho und Paulo Ferreira stürmte ein Team ohne Superstars an die europäische Spitze. Mourinhos taktisches Meisterstück machte ihn über Nacht zum Starcoach und legte den Grundstein für seine Weltkarriere. Der Triumph von Gelsenkirchen bleibt eines der größten Außenseiter-Märchen der Champions-League-Geschichte.
Die Champions League 2003/04 endete mit einer Sensation: Der FC Porto holte unter Trainer José Mourinho den Titel – mit einem 3:0 im Finale gegen AS Monaco. Angeführt von Spielern wie Deco, Ricardo Carvalho und Paulo Ferreira stürmte ein Team ohne Superstars an die europäische Spitze. Mourinhos taktisches Meisterstück machte ihn über Nacht zum Starcoach und legte den Grundstein für seine Weltkarriere. Der Triumph von Gelsenkirchen bleibt eines der größten Außenseiter-Märchen der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Team 2
Zur Pause lag Liverpool im Champions-League-Finale scheinbar aussichtslos mit 0:3 gegen den AC Mailand zurück – gegen ein Starensemble um Paolo Maldini, Kaká und Andriy Shevchenko. Doch innerhalb von sechs Minuten schafften die „Reds“ das Wunder: Gerrard, Smicer und Xabi Alonso stellten auf 3:3. Die Anzeigetafel im Atatürk-Stadion wurde zum Symbol eines der größten Comebacks der Fußballgeschichte.
Zur Pause lag Liverpool im Champions-League-Finale scheinbar aussichtslos mit 0:3 gegen den AC Mailand zurück – gegen ein Starensemble um Paolo Maldini, Kaká und Andriy Shevchenko. Doch innerhalb von sechs Minuten schafften die „Reds“ das Wunder: Gerrard, Smicer und Xabi Alonso stellten auf 3:3. Die Anzeigetafel im Atatürk-Stadion wurde zum Symbol eines der größten Comebacks der Fußballgeschichte. © IMAGO / Allstar
Nach dem 3:3 in der regulären Spielzeit wurde das Elfmeterschießen zur Entscheidung. Liverpools Torwart Jerzy Dudek hielt die Versuche von Andrea Pirlo und Andriy Shevchenko, Serginho schoss über das Tor. Damit stand das „Miracle of Istanbul“ endgültig fest: Steven Gerrard und die „Reds“ stemmten den Henkelpott in die Nacht von Istanbul – einer der legendärsten Triumphe der Champions-League-Geschichte.
Nach dem 3:3 in der regulären Spielzeit wurde das Elfmeterschießen zur Entscheidung. Liverpools Torwart Jerzy Dudek hielt die Versuche von Andrea Pirlo und Andriy Shevchenko, Serginho schoss über das Tor. Damit stand das „Miracle of Istanbul“ endgültig fest: Steven Gerrard und die „Reds“ stemmten den Henkelpott in die Nacht von Istanbul – einer der legendärsten Triumphe der Champions-League-Geschichte. © IMAGO / Shutterstock
Bereits in der 18. Minute erlebte das Endspiel 2006 seinen ersten Höhepunkt: Arsenal-Torwart Jens Lehmann sah nach einer Notbremse die Rote Karte – die erste in einem Champions-League-Finale. Trotz Unterzahl gingen die Engländer durch Sol Campbell in Führung, ehe Barcelona das Spiel noch wenden konnte.
Bereits in der 18. Minute erlebte das Endspiel 2006 seinen ersten Höhepunkt: Arsenal-Torwart Jens Lehmann sah nach einer Notbremse die Rote Karte – die erste in einem Champions-League-Finale. Trotz Unterzahl gingen die Engländer durch Sol Campbell in Führung, ehe Barcelona das Spiel noch wenden konnte. © IMAGO / Shutterstock
Am Ende feierte der FC Barcelona den zweiten Champions-League-Triumph der Vereinsgeschichte. Dank einer späten Wende durch die Tore von Samuel Eto’o und Juliano Belletti siegten die Katalanen 2:1. Der Pokaljubel im Stade de France markierte den Beginn einer neuen Erfolgsära für Barça.
Am Ende feierte der FC Barcelona den zweiten Champions-League-Triumph der Vereinsgeschichte. Dank einer späten Wende durch die Tore von Samuel Eto’o und Juliano Belletti siegten die Katalanen 2:1. Der Pokaljubel im Stade de France markierte den Beginn einer neuen Erfolgsära für Barça. © IMAGO / Allstar
Im Viertelfinal-Rückspiel bei Manchester United stand der FC Bayern kurz vor dem Aus, nachdem die Engländer schnell 3:0 führten. Doch dann brachte Arjen Robben die Wende: Nach einer Ecke von Franck Ribéry nahm er den Ball volley und traf aus 18 Metern präzise ins Eck. Das 2:3 reichte den Münchnern nach dem 2:1 im Hinspiel zum Weiterkommen. Robbens Traumtor gilt bis heute als eine der schönsten Szenen in Bayerns Champions-League-Historie.
Im Viertelfinal-Rückspiel bei Manchester United stand der FC Bayern kurz vor dem Aus, nachdem die Engländer schnell 3:0 führten. Doch dann brachte Arjen Robben die Wende: Nach einer Ecke von Franck Ribéry nahm er den Ball volley und traf aus 18 Metern präzise ins Eck. Das 2:3 reichte den Münchnern nach dem 2:1 im Hinspiel zum Weiterkommen. Robbens Traumtor gilt bis heute als eine der schönsten Szenen in Bayerns Champions-League-Historie. © IMAGO / ActionPictures
José Mourinho führte Inter Mailand im Mai 2010 zu einem historischen Triumph: Mit dem 2:0 im Finale gegen den FC Bayern holten die Italiener nicht nur die Champions League, sondern auch das erste Triple der Vereinsgeschichte. Diego Milito erzielte beide Treffer und zerstörte damit Bayerns Traum vom fünften Titel in der Königsklasse. Für Inter war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte – für die Münchner blieb eine der bittersten Finalniederlagen.
José Mourinho führte Inter Mailand im Mai 2010 zu einem historischen Triumph: Mit dem 2:0 im Finale gegen den FC Bayern holten die Italiener nicht nur die Champions League, sondern auch das erste Triple der Vereinsgeschichte. Diego Milito erzielte beide Treffer und zerstörte damit Bayerns Traum vom fünften Titel in der Königsklasse. Für Inter war es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte – für die Münchner blieb eine der bittersten Finalniederlagen. Doch die bitterste sollte noch kommen. © IMAGO / Depositphotos
Das „Finale dahoam“ wurde für den FC Bayern zu einer der schmerzhaftesten Niederlagen der Vereinsgeschichte. Vor heimischem Publikum in der Allianz-Arena führten die Münchner bis zur 88. Minute, ehe Didier Drogba ausglich. In der Verlängerung vergab Bayern einen Elfmeter, im Elfmeterschießen traf Drogba erneut und machte Chelsea erstmals zum Champions-League-Sieger. Für die Münchner platzte damit der Traum vom fünfte Titel in der Königsklasse – und das ausgerechnet im eigenen Wohnzimmer.
Das „Finale dahoam“ wurde für den FC Bayern zu einer der schmerzhaftesten Niederlagen der Vereinsgeschichte. Vor heimischem Publikum in der Allianz-Arena führten die Münchner bis zur 88. Minute, ehe Didier Drogba ausglich. In der Verlängerung vergab Bayern einen Elfmeter, im Elfmeterschießen traf Drogba erneut und machte Chelsea erstmals zum Champions-League-Sieger. Für die Münchner platzte damit der Traum vom fünfte Titel in der Königsklasse – und das ausgerechnet im eigenen Wohnzimmer. © IMAGO / HJS
Am 24. April 2013 schrieb Robert Lewandowski Champions-League-Geschichte: Im Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid erzielte der BVB-Stürmer alle vier Tore beim 4:1-Sieg. Noch nie zuvor hatte ein Spieler in einem Halbfinale der Königsklasse einen Viererpack erzielt. Mit seinem Auftritt gegen ein Starensemble um Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos katapultierte sich Lewandowski endgültig in die Weltklasse – und machte Dortmunds Finaleinzug perfekt greifbar.
Am 24. April 2013 schrieb Robert Lewandowski Champions-League-Geschichte: Im Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid erzielte der BVB-Stürmer alle vier Tore beim 4:1-Sieg. Noch nie zuvor hatte ein Spieler in einem Halbfinale der Königsklasse einen Viererpack erzielt. Mit seinem Auftritt gegen ein Starensemble um Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos katapultierte sich Lewandowski endgültig in die Weltklasse – und machte Dortmunds Finaleinzug perfekt greifbar. © IMAGO / Pressefoto Baumann
Der 4:0-Sieg im Hinspiel gegen den FC Barcelona am 23. April 2013 gilt als einer der größten Abende in Bayerns Europapokal-Geschichte. Thomas Müller traf doppelt, Arjen Robben und Mario Gómez erzielten die weiteren Tore – und ließen ein Barça-Team um Lionel Messi, das die Jahre zuvor das Maß aller Dinge im Weltfußball gewesen war, chancenlos zurück. Im Rückspiel legten die Münchner mit einem 3:0 nach. Das Gesamtergebnis von 7:0 ging in die Geschichte ein.
Der 4:0-Sieg im Hinspiel gegen den FC Barcelona am 23. April 2013 gilt als einer der größten Abende in Bayerns Europapokal-Geschichte. Thomas Müller traf doppelt, Arjen Robben und Mario Gómez erzielten die weiteren Tore – und ließen ein Barça-Team um Lionel Messi, das die Jahre zuvor das Maß aller Dinge im Weltfußball gewesen war, chancenlos zurück. Im Rückspiel legten die Münchner mit einem 3:0 nach. Das Gesamtergebnis von 7:0 ging in die Geschichte ein und die Bayern standen, nach der Blamage im Vorjahr, erneut im Finale der Champions League. Gegner: Borussia Dortmund. © IMAGO / MIS
Am 25. Mai 2013 trafen im Wembley-Stadion erstmals zwei deutsche Teams in einem Champions-League-Finale aufeinander. Borussia Dortmund und der FC Bayern lieferten sich ein intensives Duell, das bis in die Schlussphase offen blieb. In der 89. Minute sorgte Arjen Robben mit seinem Treffer zum 2:1 für die Entscheidung und machte die Münchner zum fünften Mal zum Sieger in der Königsklasse. Der Triumph in London krönte eine Saison, in der Bayern mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League das historische Triple gewann.
imago1063920734h.jpg © IMAGO/imageBROKER/Uwe Kraft
Mit dem 4:1 nach Verlängerung im Stadtderby gegen Atlético Madrid erfüllte sich Real einen lang gehegten Traum: den zehnten Titel in der Champions League. Sergio Ramos hatte die „Königlichen“ in der Nachspielzeit mit seinem Kopfballtor überhaupt erst in die Verlängerung gerettet. Der Pokaljubel in Lissabon symbolisierte den Beginn einer neuen Dominanz-Ära – Real gewann in den folgenden vier Jahren gleich dreimal erneut die Königsklasse. Für die Fans war es ein ganz besonderer Triumph, denn der Klub hatte sich mehr als ein Jahrzehnt lang vergeblich nach diesem historischen „Décima“-Titel gesehnt.
Mit dem 4:1 nach Verlängerung im Stadtderby gegen Atlético Madrid erfüllte sich Real einen lang gehegten Traum: den zehnten Titel in der Champions League. Sergio Ramos hatte die „Königlichen“ in der Nachspielzeit mit seinem Kopfballtor überhaupt erst in die Verlängerung gerettet. Der Pokaljubel in Lissabon symbolisierte den Beginn einer neuen Dominanz-Ära – Real gewann in den folgenden vier Jahren gleich dreimal erneut die Königsklasse. Für die Fans war es ein ganz besonderer Triumph, denn der Klub hatte sich mehr als ein Jahrzehnt lang vergeblich nach diesem historischen „Décima“-Titel gesehnt. © IMAGO/David Klein
Im Hinspiel des Achtelfinals schien alles entschieden: Paris Saint-Germain demontierte den FC Barcelona im Prinzenparkstadion mit 4:0. Ángel Di María traf doppelt, Edinson Cavani legte nach – der Jubel bei PSG war groß, das Weiterkommen schien nur noch Formsache.
Im Hinspiel des Achtelfinals schien alles entschieden: Paris Saint-Germain demontierte den FC Barcelona im Prinzenparkstadion mit 4:0. Ángel Di María traf doppelt, Edinson Cavani legte nach – der Jubel bei PSG war groß, das Weiterkommen schien nur noch Formsache. © IMAGO / Panoramic by PsnewZ
Doch im heimischen Camp Nou schrieb Barça Geschichte: Nach Treffern von Suárez, Messi und Neymar stand es kurz vor Schluss 3:1 – immer noch zu wenig. Dann sorgten drei Tore in den letzten Minuten, darunter Sergi Robertos entscheidender Treffer in der 95., für ein unfassbares 6:1. „La Remontada“ wurde zum Synonym für das größte Comeback in der Champions-League-Historie.
Doch im heimischen Camp Nou schrieb Barça Geschichte: Nach Treffern von Suárez, Messi und Neymar stand es kurz vor Schluss 3:1 – immer noch zu wenig. Dann sorgten drei Tore in den letzten Minuten, darunter Sergi Robertos entscheidender Treffer in der 95., für ein unfassbares 6:1. „La Remontada“ wurde zum Synonym für das größte Comeback in der Champions-League-Historie. © IMAGO / Laci Perenyi
Im Viertelfinale gegen Juventus Turin erzielte Cristiano Ronaldo eines der spektakulärsten Tore in der Geschichte der Königsklasse. In der 64. Minute stieg er nach einer Flanke von Dani Carvajal zum Fallrückzieher hoch und traf unhaltbar ins Eck – selbst die Juve-Fans erhoben sich und spendeten Applaus. Das Traumtor krönte Ronaldos außergewöhnliche Champions-League-Karriere und steht sinnbildlich für seine Ära bei Real Madrid.
Im Viertelfinale gegen Juventus Turin erzielte Cristiano Ronaldo eines der spektakulärsten Tore in der Geschichte der Königsklasse. In der 64. Minute stieg er nach einer Flanke von Dani Carvajal zum Fallrückzieher hoch und traf unhaltbar ins Eck – selbst die Juve-Fans erhoben sich und spendeten Applaus. Das Traumtor krönte Ronaldos außergewöhnliche Champions-League-Karriere und steht sinnbildlich für seine Ära bei Real Madrid. © IMAGO / Insidefoto
Wo wir schon bei Fallrückziehern sind – Das Champions-League-Finale 2018 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool wurde durch einen magischen Moment entschieden: Gareth Bale erzielte kurz nach seiner Einwechslung per spektakulärem Fallrückzieher das 2:1. Sein Treffer gilt als eines der schönsten Tore in einem Endspiel überhaupt. Real gewann am Ende 3:1 und feierte den dritten Titel in Folge – Bales Traumtor bleibt das Sinnbild dieses Abends in Kiew.
Wo wir schon bei Fallrückziehern sind – Das Champions-League-Finale 2018 zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool wurde durch einen magischen Moment entschieden: Gareth Bale erzielte kurz nach seiner Einwechslung per spektakulärem Fallrückzieher das 2:1. Sein Treffer gilt als eines der schönsten Tore in einem Endspiel überhaupt. Real gewann am Ende 3:1 und feierte den dritten Titel in Folge – Bales Traumtor bleibt das Sinnbild dieses Abends in Kiew. © IMAGO / Ukrinform
Im Halbfinal-Rückspiel gegen Ajax Amsterdam stand Tottenham Hotspur zur Pause fast aussichtslos vor dem Aus. Doch Lucas Moura drehte mit einem legendären Auftritt die Partie: Innerhalb von 39 Minuten erzielte der Brasilianer einen Hattrick – den dritten Treffer in der 96. Minute. Aus einem 0:2 machte Tottenham ein 3:2 und zog erstmals ins Champions-League-Finale ein. Mouras Heldentat in der Johan-Cruyff-Arena gehört zu den größten Einzelshows der Wettbewerbsgeschichte.
Im Halbfinal-Rückspiel gegen Ajax Amsterdam stand Tottenham Hotspur zur Pause fast aussichtslos vor dem Aus. Doch Lucas Moura drehte mit einem legendären Auftritt die Partie: Innerhalb von 39 Minuten erzielte der Brasilianer einen Hattrick – den dritten Treffer in der 96. Minute. Aus einem 0:2 machte Tottenham ein 3:2 und zog erstmals ins Champions-League-Finale ein. Mouras Heldentat in der Johan-Cruyff-Arena gehört zu den größten Einzelshows der Wettbewerbsgeschichte. © IMAGO/David Klein
Im Camp Nou schien alles klar: Lionel Messi erzielte beim 3:0-Sieg des FC Barcelona zwei Tore, darunter einen traumhaften Freistoß aus fast 30 Metern. Der Jubel war groß – Barça wähnte sich schon sicher im Finale von Madrid.
Im Camp Nou schien alles klar: Lionel Messi erzielte beim 3:0-Sieg des FC Barcelona zwei Tore, darunter einen traumhaften Freistoß aus fast 30 Metern. Der Jubel war groß – Barça wähnte sich schon sicher im Finale von Madrid. © IMAGO / ZUMA Press
Doch an der Anfield Road schrieb Liverpool Geschichte. Nach Treffern von Origi und Wijnaldum stand es 3:0, ehe ein schnell ausgeführter Eckball von Trent Alexander-Arnold den entscheidenden Moment brachte: Origi traf zum 4:0 und drehte das Duell komplett. Das „Wunder von Anfield“ zählt bis heute zu den größten Aufholjagden der Königsklasse.
Doch an der Anfield Road schrieb Liverpool Geschichte. Nach Treffern von Origi und Wijnaldum stand es 3:0, ehe ein schnell ausgeführter Eckball von Trent Alexander-Arnold den entscheidenden Moment brachte: Origi traf zum 4:0 und drehte das Duell komplett. Das „Wunder von Anfield“ zählt bis heute zu den größten Aufholjagden der Königsklasse. © IMAGO / Xinhua
Das Champions-League-Turnier 2020 fand wegen der Corona-Pandemie in ungewohnter Form statt: ein „Final Eight“ in Lissabon, alle Spiele ohne Zuschauer. In diesem Rahmen kam es am 14. August zu einem historischen Viertelfinale, in dem Bayern München den FC Barcelona mit 8:2 deklassierte. Es war die höchste Europapokal-Niederlage in der Geschichte der Katalanen und ein Sinnbild für den sportlichen Absturz des spanischen Topklubs. Für Bayern hingegen war es der spektakulärste Schritt auf dem Weg zum späteren Triple.
Das Champions-League-Turnier 2020 fand wegen der Corona-Pandemie in ungewohnter Form statt: ein „Final Eight“ in Lissabon, alle Spiele ohne Zuschauer. In diesem Rahmen kam es am 14. August zu einem historischen Viertelfinale, in dem Bayern München den FC Barcelona mit 8:2 deklassierte. Es war die höchste Europapokal-Niederlage in der Geschichte der Katalanen und ein Sinnbild für den sportlichen Absturz des spanischen Topklubs. Für Bayern hingegen war es der spektakulärste Schritt auf dem Weg zum späteren Triple. © Frank Hoermann / SVEN SIMON
Die Champions League hat in den vergangenen drei Jahrzehnten unvergessliche Geschichten geschrieben – von legendären Toren bis zu historischen Triumphen. Auch in der neuen Saison verspricht die Königsklasse wieder Dramatik, Überraschungen und magische Nächte. Mit den Topfavoriten aus England, Spanien, Deutschland und Italien sowie ambitionierten Außenseitern warten die Fans gespannt auf die nächsten Kapitel einer einzigartigen Fußballgeschichte.
Die Champions League hat in den vergangenen drei Jahrzehnten unvergessliche Geschichten geschrieben – von legendären Toren bis zu historischen Triumphen. Auch in der neuen Saison verspricht die Königsklasse wieder Dramatik, Überraschungen und magische Nächte. Mit den Topfavoriten aus England, Spanien, Deutschland und Italien sowie ambitionierten Außenseitern warten die Fans gespannt auf die nächsten Kapitel einer einzigartigen Fußballgeschichte. © IMAGO / Prime Sports Images

„Dieses große Spiel zu bestreiten, ist für uns ein wahr gewordener Traum. Wir werden versuchen, die Mannschaft, das Land und den zyprischen Fußball bestmöglich zu repräsentieren“, so Carcedo und fügt hinzu: „Wir wissen, wie schwierig es wird. Es ist eine große Herausforderung. Aber wir wollen es genießen und unseren besten Fußball spielen.“

Vincent Kompany plant, seine Top-Elf aufzustellen, um die drei Punkte zu sichern. Trotz der Favoritenrolle warnt er vor Unterschätzung des Gegners. „Es ist Champions League. Das bringt immer ein besonderes Gefühl, mit großem Respekt für jeden Gegner“, betont Kompany. Verletzungsbedingt fehlen Bayern weiterhin wichtige Spieler wie Alphonso Davies und Jamal Musiala, was die Kaderplanung zusätzlich beeinflusst.

Im Fokus steht erneut Harry Kane, der mit seinen Torjägerqualitäten bereits in dieser Saison überzeugt hat. Seine Erfahrung könnte gegen Pafos entscheidend sein, um die Bayern-Offensive zu lenken. Für den FC Pafos ist das Spiel gegen den FC Bayern ein historisches Ereignis. Erstmals in der Champions League dabei, ist die Begegnung ein Highlight für die Stadt und den Verein. (hbr)

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