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Berater erhebt schwere Vorwürfe
Woltemade-Transfer geplatzt: VfB-Coach Hoeneß mit deutlicher Ansage
Der FC Bayern hat lange um Nick Woltemade geworben – nun scheint der Transfer endgültig vom Tisch. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß fand dazu klare Worte.
München – Ein Wechsel von Nick Woltemade nach München ist wohl kein Thema mehr. Nach Informationen der BILD zogen sich die Bayern aus den Verhandlungen zurück, nachdem ein letztes Angebot abgelehnt worden war. Bei der Pressekonferenz vor dem Supercup der Stuttgarter gegen den FC Bayern äußerte sich auch Trainer Sebastian Hoeneß zur Situation: „Zu diesem Thema wurde bereits viel gesagt. Unser CEO Alex hat sich dazu geäußert und ich habe dem nichts hinzuzufügen. Wie ich schon oft gesagt habe: Nick ist ein sehr wichtiger Eckpfeiler unserer Mannschaft. An der Situation hat sich nichts geändert.“
Zuvor hatten sich beide Klubs zu einem digitalen Austausch getroffen. Die Bayern-Führung schlug ein neues Modell vor, das eine Ablöse von 55 Millionen Euro sowie den Verzicht auf eine Provision durch Woltemades Seite vorsah. Wie die BILD berichtet, blieb Stuttgart bei seiner Forderung von über 70 Millionen Euro – zu viel für den Rekordmeister.
Berater erhebt schwere Vorwürfe
Bereits vor dieser finalen Gesprächsrunde hatte Stuttgarts Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle klare Worte in Richtung München gefunden. In der Stuttgarter Zeitung sagte er: „Es ist jetzt sechseinhalb Wochen her. Wenn man den Spieler unbedingt verpflichten will, müsste man auch in der Lage sein, in dieser Zeit eine Lösung zu erzielen. Wir spielen am Samstag den Supercup. Bis spätestens zum Anpfiff sollte auch alles geklärt sein. Irgendwann ist auch mal gut.“
Auch Nick Woltemade selbst hatte sich intern für einen Wechsel ausgesprochen. Parallel sprach sein Berater Danny Bachmann direkt mit der Bayern-Spitze, um eine Lösung zu finden. Nach dem geplatzten Deal übte er öffentlich Kritik: „Im März 2024 und zuletzt Mitte Juni gab es die klare Zusage des VfB für ein lösungsorientiertes Vorgehen, sobald der nächste Karriereschritt möglich ist.“
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Besonders die kolportierte Forderung von 75 Millionen Euro sorgte bei Bachmann für Unverständnis. Diese Summe sei „marktfremd“, gerade für einen Spieler, der ohne Ablöse kam und im Teamgefüge nicht zur Topverdiener-Gruppe zähle. Zum sportlichen Duell gegen den FC Bayern sagte Hoeneß außerdem: „Der FC Bayern ist eine der besten Mannschaften Europas. Aber es ist nur ein Spiel, und es findet in unserem Stadion statt. Letztes Jahr haben wir im Supercup schon Blut geleckt und standen kurz vor dem Titel. Diesmal wollen wir die Trophäe holen.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)