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Portugiese lässt Chance liegen
Bayern-Boss Freund äußert sich zu Palhinhas schwachem Auftritt
FC-Bayern-Verkaufskandidat Joao Palhinha nutzt seine Chance gegen Benfica nicht. Sportdirektor Christoph Freund äußert sich zum Portugiesen.
Orlando – Eigentlich waren die Vorzeichen optimal: Joao Palhinha sollte gegen Benfica Lissabon mal wieder in der Startelf ran und dabei mehrere Ziele erfüllen. Sein eigenes lautete: sich mit einer guten Leistung für die erste Elf empfehlen. Das – zumindest inoffizielle – Ziel des FC Bayern hieß dagegen: Palhinha auf der großen Bühne einen Einsatz geben, damit er sich für potenzielle Käufer empfehlen und seinen Marktwert womöglich etwas steigern kann.
Die Heimtrikots des FC Bayern der letzten 20 Jahre – ein Trikot wurde schon vor der Saison zum Klassiker
Das gelang dem Mittelfeldspieler aber nicht. Palhinha erwischte einen schwachen Tag (tz-Note 5) und kam in den entscheidenden Mittelfeldzweikämpfen gegen Ex-Bayer Renato Sanches oft zu spät. Mit Ball verschleppte er ebenfalls oft das Tempo und verpasste den richtigen Moment fürs Abspiel.
Freund: „Joao hatte keine leichte Saison“
Der FC Bayern, Vincent Kompany und Joao Palhinha – es scheint, als ob daraus keine Liebesbeziehung mehr wird. Christoph Freund sagte nach der Partie über den Sechser auf tz-Nachfrage: „Es war für ihn ähnlich (wie bei anderen Rotationsspielern, Anm. d. Red.). Es war nicht das Spiel, in dem man glänzen konnte. Es war kein einfaches Spiel“, erklärte der Sportdirektor. „Der Joao ist jetzt ein Jahr hier und hatte keine leichte Saison, da haben wir schon öfter drüber gesprochen.“
Aufgeben soll er aber nicht: „Er ist ein guter Charakter, trainiert richtig gut – daher hätte ich mich für ihn gefreut, wenn er eine andere Halbzeit gehabt hätte.“