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Ärger beim Rekordmeister
„Nicht mehr zu reparieren“: Bayern-Fans empört über brisante Karl-Aussage
Mit einer brisanten Äußerung zu seiner Zukunft hat Lennart Karl sich bei zahlreichen Fans des FC Bayern ins Abseits manövriert. Der Unmut ist groß.
München – Kaum ein Spieler verzückte die Fans des FC Bayern in dieser Saison so wie Lennart Karl. Mit gerade einmal 17 Jahren stellte der hochtalentierte Linksfuß sowohl die Bundesliga als auch die Champions League auf den Kopf. Mit viel Tempo, frechen Dribblings und Unmengen an Torgefahr mauserte sich Karl in Windeseile zu einem riesigen Zukunftsversprechen für den deutschen Rekordmeister.
Was aber, wenn die Zukunft von Lennart Karl gar nicht beim FC Bayern liegt? Ein ebensolches Szenario ließ nun ausgerechnet der Shootingstar selbst beim Neujahrsbesuch des Fanclubs Burgsinn 1980 anklingen. „Der FC Bayern ist ein sehr großer Verein. Es ist ein Traum, dort zu spielen. Aber irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid“, verriet Karl. „Das ist mein Traumverein, aber das bleibt unter uns. Natürlich ist Bayern etwas sehr Besonderes.“
Real-Aussage von Lennart Karl stößt bei Bayern-Fans auf tiefe Ablehnung
Deutliche Worte, die bei den Bayern-Fans sofort auf riesige Ablehnung stießen. Die Kommentare in den sozialen Medien sprachen am Sonntag eine deutliche Sprache. „Glückwunsch zum Verlust der Unterstützung der Fans“, schrieb ein Bayern-Anhänger. „Bayern ist kein Verein, der nur als Zwischenstation dient“, kommentierte ein anderer. „Verkauf diesen Kerl so schnell wie möglich“, meinte ein Dritter.
Viele weitere Nutzer machten ihrem Ärger im Kommentarbereich des Bundesliga-Seriensiegers Luft. „Bitte nur schlaue Spieler zum Fanclub schicken. Sowas war alles andere als schlau. Leider nicht mehr zu reparieren. Sehr schade“, hieß es etwa. Es sind Kommentare, die vermuten lassen, dass das Verhältnis von Karl zu den Bayern-Fans nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen worden sein könnte.
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Der Vertrag von Lennart Karl ist beim FC Bayern noch bis 2028 gültig. Mit seinem Real-Wunsch hat Karl sich bei den eigenen Anhängern zunächst jedenfalls keine Freunde gemacht. Wie die organisierte Fanszene mit der brisanten Aussage umgeht, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Womöglich ja schon beim Bundesliga-Spiel der Bayern gegen den VfL Wolfsburg am kommenden Sonntag (11. Januar, 17.30 Uhr). (mbo)