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Hoffnung für den Rekordmeister?
Neueste Transfersituation um Nkunku könnte FC Bayern zugutekommen
Die Transfergespräche um Christopher Nkunku intensivieren sich. Dabei könnte der FC Bayern von der Herangehensweise eines Konkurrenten profitieren.
München – Der Wechselpoker um Christopher Nkunku sorgt in diesen Tagen für Schlagzeilen. Der französische Offensiv-Star, der erst im Sommer 2023 von RB Leipzig zum FC Chelsea gewechselt war, steht schon wieder auf der Abschussliste. Grund dafür ist die angespannte Kadersituation bei den Londonern – und das große Interesse aus der Bundesliga. Sowohl der FC Bayern München als auch Nkunkus Ex-Klub Leipzig sind an einer Verpflichtung interessiert.
Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet, verhandelt Chelsea derzeit parallel mit beiden Vereinen. Das Problem: Während Bayern und Leipzig den 27-Jährigen ausschließlich ausleihen wollen, pocht Chelsea weiterhin auf einen festen Transfer. Laut Romano hätten die Verantwortlichen den deutschen Klubs bereits unmissverständlich klargemacht: „Entweder ein fester Transfer oder gar nichts.“
Transfer-Poker um Christopher Nkunku spitzt sich zu
Für die Bayern ist diese Haltung ein großes Hindernis. Schon vor einigen Wochen hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß die Marschrichtung vorgegeben. „Ich würde dringend empfehlen, den Kader mit einem Leihspieler zu ergänzen, der bis zum 30. Juni 2026 unter Vertrag steht“, erklärte Hoeneß in der Süddeutschen Zeitung. Ein Transfer für 40 bis 50 Millionen Euro ist für die Münchner keine Option.
Diese finanzielle Zurückhaltung hat auch mit den zuletzt hohen Ausgaben, beispielsweise für Luis Diaz, zu tun. Nach den Abgängen mehrerer Offensivkräfte drängt Sportvorstand Max Eberl zwar dringend auf Verstärkung, doch die vom Ehrenpräsidenten gesetzten Grenzen schränken seinen Handlungsspielraum erheblich ein.
Weltmeister, Manager-Legende, Haft – Flugzeugabsturz beendete Leben von Uli Hoeneß beinahe schon 1982
Zunächst schien RB Leipzig einen entscheidenden Vorteil gegenüber Bayern zu haben. Denn laut ersten Medienberichten war der Red-Bull-Klub durchaus bereit, Geld für einen permanenten Deal in die Hand zu nehmen. Diese Bereitschaft hätte Leipzig in eine deutlich bessere Verhandlungsposition als den Rekordmeister gebracht.
Doch inzwischen zeigt sich offenbar ein anderes Bild. Auch Leipzig möchte sich nicht an den enormen Ablöseforderungen von Chelsea verheben und favorisiert nun ein Leihgeschäft. Damit sitzt der Bundesligist plötzlich im selben Boot wie der FC Bayern – und die Chancen der Münchner haben sich spürbar verbessert.
Für Nkunku selbst bleibt die Situation weiter unklar. Der 27-Jährige, der zwischen 2019 und 2023 für Leipzig spielte und dort zum Bundesliga-Star reifte, soll laut mehreren Medienberichten offen für eine Rückkehr nach Deutschland sein – sei es zu seinem Ex-Klub oder zum Rekordmeister aus München. Besonders für Bayern wäre der Offensivspieler interessant, da er flexibel einsetzbar ist. (BenHot)