Nach dem gescheiterten Transferpoker um Anthony Gordon hat der FC Bayern offenbar einen neuen Kandidaten für die Offensive ins Visier genommen.
Nachdem Newcastle United für Wunschspieler Anthony Gordon eine aus Sicht des FC Bayern nicht akzeptable Ablöseforderung gestellt hat und der englische Nationalspieler letztlich zum FC Barcelona gewechselt ist , sind die Verantwortlichen an der Säbener Straße nun offenbar an einem Topspieler der niederländischen Eredivisie dran.
Kann sich FCB-Sportvorstand Max Eberl bald über einen Überraschungs-Coup freuen?
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Wie der stets bestens informierte Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, hat der Rekordmeister bereits erste Gespräche mit dem marokkanischen WM-Fahrer Ismael Saibari aufgenommen. Demnach zeigt sich der 28-fache Nationalspieler (7 Tore) offen für einen Wechsel in die Bundesliga und soll „heiß darauf“ sein, künftig für die Bayern aufzulaufen.
Vielseitiger Offensivspieler mit starken Bilanzen Der 25-Jährige gehört seit vier Jahren zu den Leistungsträgern des niederländischen Serienmeisters PSV Eindhoven und überzeugte auch in der abgelaufenen Spielzeit mit starken Zahlen. In 27 Ligaspielen erzielte Saibari 15 Tore und bereitete acht weitere Treffer vor. Damit hatte er einen erheblichen Anteil am dritten Meistertitel in Folge.
Eine noch bessere Bilanz verhinderte seine Teilnahme am Afrikacup. Zudem traf Saibari dreimal in der Champions League , unter anderem beim 1:1 gegen Bayer Leverkusen und auch auf fantastische Weise gegen die Bayern selbst. In der Königsklasse verhinderte nur eine Gelbsperre, dass er in allen acht Ligaspielen für PSV in der Startelf stand.
Die Sieger des Afrika Cup: Vom Rekordhalter bis zu Fußballwundern und tragischen Erfolgen Der Afrika Cup ist einer der bedeutendste Fußballwettbewerbe der Welt. Das Kontinentalturnier hat bereits 15 Sieger hervorgebracht. © imago sportfotodienst Äthiopien ist nicht unbedingt als große Fußballnation bekannt. 1962 gewann das ostafrikanische Land die dritte Ausgabe des historischen Turniers. © imago sportfotodienst Ähnliches gilt für Nachbarland Sudan. Die Nationalmannschaft des krisengebeutelten Landes gewann 1970 das wichtige Kontinentalturnier. © IMAGO/ABACA Ein Land, das den Afrika Cup gewann, existiert heute gar nicht mehr. Die Volksrepublik Kongo, die heutige Republik Kongo, gewann 1972 das prestigeträchtige Turnier. © Kepseu via www.imago-images.de Thousands flock to streets of Rabat to welcome Morocco's history-making World Cup team Mit dem vierten Platz bei der WM 2022 erreichte Marokko das beste Ergebnis einer afrikanischen Mannschaft bei einer WM-Endrunde. Den Afrika Cup konnten die Afrikaner allerdings lediglich einmal gewinnen. Das war 1976. © IMAGO/Jalal Morchidi Nelson Mandela, King Goodwill Zwelithini, Frederik Willem (FW) De Klerk and Steve Tshwete sit and celebrate with Bafana Auch der Bafana Bafana gelang nur einmal der Coup. 1996 feierte das Team zusammen mit Nelson Mandela. © imago stock&people via www.imago-images.de Beim Afrika Cup 2004 war Tunesien nahezu unschlagbar. Die Nordafrikaner gewann erstmal und zum bislang einzigen Mal das Turnier. Beim Afrika Cup 2004 war Tunesien nahezu unschlagbar. Die Nordafrikaner gewann erstmals und zum bislang einzigen Mal das Turnier. © Imago Zambia wins the 2012 African Cup of Nations Zambia national team, Nationalteam players celebrate their victory at the en Besonders emotional wurde es 2012. Sambia gewann erstmals den Afrika Cup und das in Gabun. Dort wo 1993 ein tragisches Flugzeugunglück 18 Spielern sowie ihren Trainern und Betreuern der sambischen Nationalmannschaft das Leben kostete. © IMAGO/ABACA YAOUNDE, CAMEROON - FEBUARY 6: Senegal celebrate after winning the Finals of 2021 Africa Cup of Nations match between S Der Senegal hat in seiner Geschichte große Spieler wie El Hadji Diouf oder Sadio Mané hervorgebracht. Trotzdem konnten die Westafrikaner erst 2022 erstmals den Gewinn des Afrika Cups bejubeln. © Christopher Moses Onah via www.imago-images.de Zur Fussballweltmeisterschaft in Deutschland Zaires Fussballstars sind die Brueder Muamba Kazadi und Tschimen Bwanga.Sie Bereits zweimal hat die Demokratische Republik Kongo, damals noch Zaire, den Afrika Cup gewonnen. Das ist allerdings lange her: 1968 und 1974. Mit dabei waren unter anderem die Brüder Mwamba Kazadi und Tschimen Bwanga, die auch an der WM 1974 in Deutschland teilnahmen. © IMAGO Sport Bilder des Tages July 19 2019 Cairo Algeria Egypt Algerian fans before the Final of 201 Auch Algerien gewann das Turnier zweimal. Den ersten Triumph gab es 1990. © Ulrik Pedersen via www.imago-images.de July 14 2019 Cairo Algeria Egypt Riyad Karim Mahrez of Algeria celebrating his goal to 2 1 du 29 Jahre später jubelten die Nordafrikaner erneut und feierten 2019 ihren zweiten Sieg beim Afrika Cup. © Ulrik Pedersen via www.imago-images.de Aktuell Fußball Afrika Cup Finale Elfenbeinküste gewinnt AfrikaCup Yaya Gnegneri Toure 4th L of Jahrelang blieb die goldene Generation der Elfenbeinküste titellos. Zum Ende ihrer Blütejahre durfte das Team dann 2015 endlich jubeln. © imago sportfotodienst Bilder des Jahres 2024, Sport 02 Feburar Sport Themen der Woche KW06 Sport Bilder des Tages February 11 2024: Ivory Coas 2024 schraubten die „Elefanten“ beim Heim-Afrika-Cup die Trophäen-Ausbeute auf zwei hoch und gehören nach wie vor zur Speerspitze des afrikanischen Fußballs. © IMAGO/Kim Price African Cup of Nations Final Nigeria v Algeria Adokiye Amiesimaka Nigeria PUBLICATIONxINxGERxSU Ebenfalls einen Heimerfolg bei einem Afrika Cup konnte Nigeria feiern. 1980 gewann das bevölkerungsreichste Land Afrikas unter anderem mit Adokiye Amiesimaka zuhause das Finale gegen Alegerien. © Peter Robinson Mannschaftsfoto Nigeria, hi.v.li.: Sunday Oliseh, Michael Emenalo, Torwart Peter Rufai, Chidi Nwanu, Augustine Jay Jay Der zweite Titel für die Westafrikaner folgte dann 1994. Später im Jahr ging es auch zur WM in den USA. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de Den letzten Titel, den sich die „Super Eagles“ sichern konnten, gab es 2013. Superstar John Obi Mikel konnte seine Freude kaum fassen. Den letzten Titel, den sich die „Super Eagles“ sichern konnten, gab es 2013. Superstar John Obi Mikel konnte seine Freude kaum fassen. © imago sportfotodienst Ghana ist die dritterfolgreichste Nation beim Afrika Cup. Gleich viermal durften die „Black Stars“ die goldene Trophäe entgegennehmen. Die Erfolge liegen allerdings eine Weile zurück. Nach den Siegen 1963 und 1965 folgte der Triumph 1978. Der letzten Gewinn 1982 liegt bereits einige Jahrzehnte zurück. Ghana ist die dritterfolgreichste Nation beim Afrika Cup. Gleich viermal durften die „Black Stars“ die goldene Trophäe entgegennehmen. Die Erfolge liegen allerdings eine Weile zurück. Nach den Siegen 1963 und 1965 folgte der Triumph 1978. Der letzte Gewinn 1982 liegt bereits einige Jahrzehnte zurück. © imago sportfotodienst 1988 African Cup of Nations Final Cameroon v Nigeria Stade Mohamed V Casablanca Action from t Kameruns Fußballgeschichte von zahlreichen Erfolgen geprägt. Nach dem erste Titel 1984 feierten die „Unbezähmbaren Löwen“ 1988 im Finale von Casablanca gegen Nigeria Trophäe Nummer zwei. © Peter Robinson Anfang der 2000er kamen zwei weitere Afrika Cups hinzu. In Ghana gewann Kamerun 2000. Zwei Jahre später freuten sich Nationaltrainer Winfried Schäfer und die Westafrikaner in Mali in ihren ikonischen Trikots, die später verboten wurden, erneut. Anfang der 2000er kamen zwei weitere Afrika Cups hinzu. In Ghana gewann Kamerun 2000. Zwei Jahre später freuten sich Nationaltrainer Winfried Schäfer und die Westafrikaner in Mali in ihren ikonischen Trikots, die später verboten wurden, erneut. © Imago/Montage Fußball Kamerun gewinnt Afrika Cup Joie Cameroun trophee FOOTBALL Ägypten Kamerun Nationaltea Den fünften Titel gewann Kamerun dann beim Afrika Cup 2017. Mit diesem Erfolg wurden die „Unbezähmbaren Löwen“ zum zweitbesten Afrika-Cup-Teilnehmer der Geschichte und müssen sich lediglich gegen dem überraschenden Rekordchampion einreihen. © imago sportfotodienst Den Grundstein für den Titel als Rekordsieger des Afrika Cups legte die Fußballnation bereits in den 50ern, als das Team die beiden ersten Ausgaben 1957 und 1959 gewann. Es folgten Erfolge in 1986 und 1998. Doch wer ist die erfolgreichste afrikanische Fußballnation? Den Grundstein für den Titel als Rekordsieger des Afrika Cups legte die Fußballnation bereits in den 50ern, als das Team die beiden ersten Ausgaben 1957 und 1959 gewann. Es folgten Erfolge in 1986 und 1998. Doch wer ist die erfolgreichste afrikanische Fußballnation? © Imago/Montage Wie bereits 59 und 86 gewann Ägypten auch sein viertes Heimturnier. 2006 durften die Nordafrikaner zum insgesamt fünften Mal die Trophäe in Empfang nehmen. Nur 1974 konnte die Fußballnation sein Heimturnier nicht gewinnen. Wie bereits 59 und 86 gewann Ägypten auch sein viertes Heimturnier. 2006 durften die Nordafrikaner zum insgesamt fünften Mal die Trophäe in Empfang nehmen. Nur 1974 konnte die Fußballnation sein Heimturnier nicht gewinnen. © Imago Der Erfolg 2006 war der Beginn des legendären und bislang unerreichten Titel-Hattricks. Denn sowohl 2008 in Ghana als auch 2010 in Angola waren die Ägypter erneut siegreich. Bis heute sind die „Pharaos“ mit sieben Titeln der Rekordchampion des Afrika Cups. Der Erfolg 2006 war der Beginn des legendären und bislang unerreichten Titel-Hattricks. Denn sowohl 2008 in Ghana als auch 2010 in Angola waren die Ägypter erneut siegreich. Bis heute sind die „Pharaos“ mit sieben Titeln der Rekordchampion des Afrika Cups. © imago sportfotodienst 190413 CAIRO April 13 2019 Xinhua Photo taken on April 12 2019 shows the 2019 CAF Afri Der Afrika Cup ist ein ikonischer Wettbewerb. Das Kontinentalturnier existiert bereits seit den 50ern und bietet bei jeder Ausgabe neue fantastische Fußballgeschichten und immer wieder neue Sieger. © via www.imago-images.de Besonders interessant ist seine Vielseitigkeit für den FC Bayern. Saibari fühlt sich im offensiven Mittelfeld (hier wurde er bei der WM-Nominierung eingeordnet) am wohlsten, kann jedoch auch auf beiden offensiven Außenbahnen sowie als Mittelstürmer eingesetzt werden.
Diese flexiblen Einsatzmöglichkeiten passen perfekt zum Profil des vom FC Bayern gesuchten Offensivspielers. Primär soll der Vielspieler Luis Díaz auf dem linken Flügel entlastet werden, aber es wird auch nach der Nichtverpflichtung von Leihspieler Nicolas Jackson ein Backup für Harry Kane gesucht.
Die Ablösesummenforderungen des niederländischen Meisters sind noch nicht bekannt. Laut Romano wartet Saibari derzeit auf eine konkrete Preisvorstellung seines Noch-Arbeitgebers. Sein Marktwert wird von Transfermarkt auf 40 Millionen Euro taxiert. Aufgrund des noch bis 2029 laufenden Vertrags könnte die PSV-Forderung jedoch höher sein.
Der Marokkaner erfüllt auf alle Fälle das Anforderungsprofil an der Säbener Straße: Mit 25 Jahren ist durchaus noch Entwicklungspotenzial in einer stärkeren Liga vorhanden. Sportlich wusste Saibari zuletzt absolut zu überzeugen, seine Finanzierung sollte deutlich günstiger als die von Gordon sein.
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