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Kommentar zum Aufreger

Donnarumma schickt Musiala ins Krankenhaus - aber die Fußballwelt leidet mit dem Italiener

Der Volkssport Fußball löst viele extreme Emotionen aus. Er verbrüdert, verfeindet aber auch. Logisch und fair geht es dabei häufig nicht zu, Paradebeispiel die Situation Donnarumma - Musiala.

Atlanta / München - Es gibt mittlerweile Dutzende von Videos und Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven im Netz, die erklären, warum der talentierteste deutsche Fußballspieler, Jamal Musiala, wohl bis zum Jahresende in keinem Fußballstadion mehr zu sehen sein wird. Es ist einer der großen Aufreger im deutschen, im Welt-Fußball. Mit einer eigentlich eindeutigen Rollenverteilung zwischen „Opfer“ und „Täter“ - sollte man zumindest meinen.

Beschreibung der Szene, die zu Musialas schlimmen Verletzung führte

Die bittere Szene spielte sich im Klub-WM-Viertelfinale zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain kurz vor der Halbzeitpause ab: FCB-Spieler Michael Olise spielt einen ungenauen Pass in den Pariser Strafraum. PSG-Verteidiger William Pacho schirmt daraufhin den Ball vor der Torauslinie, vielleicht acht Meter vom Tor entfernt, vor Musiala ab, als Gianluigi Donnarumma ungestüm aus diesem stürmt, sich auf das Spielgerät wirft und dabei mit voller Wucht das linke Bein des 22-Jährigen unter seinen 100 Kilogramm Körpergewicht begräbt.

Im nächsten Moment sieht man schon, wie der Fuß des Bayernspielers in einem sehr unnatürlichen (nahe 90 Grad-) Winkel zum Unterschenkel wegsteht, Musiala schreit vor Schmerzen auf. Dazu gibt es mittlerweile aufschlussreiche Bilder, die eindeutig zeigen, dass Donnarumma quasi durch Musiala „durchspringt“ - nur auf den Ball fixiert, ohne Rücksicht auf Verluste. Besonders bitter ist dabei, dass in der Szene eigentlich keine Torgefahr bestand. Ein Umstand, der im Nachgang einige tatsächlich unfassbare Kommentare produziert hat, dass der FCB-Spieler einen Elfmeter hätte schinden wollen. Der war aber ausschließlich auf Pacho und Ball konzentriert, die heranfliegende 100-Kilo-Gefahr konnte er gar nicht sehen.

Weil der 26-Jährige den Ball (und Musialas Bein) unter sich begrub, entschied der englische Schiedsrichter Anthony Taylor nicht einmal auf Foul, was sonst in Konsequenz zu einem Elfmeter hätte führen müssen. Seine Auslegung der Spielszene entspricht wohl sogar den aktuellen Fußballregeln. Eine von vielen völlig unverständlichen.

Musiala-Drama in Bildern: Katastrophen-Verletzung ist der nächste Rückschlag für den Bayern-Star

Willian Pacho will Jamal Musialas bei der Klub-WM vom Ball abdrängen, Gianluigi Donnarumma klemmt das Bein des FCB-Stars ein.
Der tragische Moment: Als Jamal Musiala im Strafraum mit aller Macht den Ball erreichen will, wirft sich Gianluigi Donnarumma ins Getümmel und begräbt dabei den linken Unterschenkel des Bayern-Stars unter sich. © Peter Zay/IMAGO
Jamal Musiala verletzt sich beim Klub-WM-Viertelfinale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern schwer.
Schmerzverzerrtes Gesicht: Jamal Musiala spürt noch in der Bewegung, dass seinem Bein etwas Schlimmeres zugestoßen ist. © Rich von Biberstein/Icon Sportswire/IMAGO
Jamal Musiala nach dem Zweikampf mit Gianluigi Donnarumma beim Klub-WM-Viertelfinale gegen Paris.
Man mag kaum hinschauen: Jamal Musialas linker Fuß steht deutlich nach links ab. Der Bayern-Star schreit auf. © Rich von Biberstein/Icon Sportswire/IMAGO
Jamal Musiala beim Klub-WM-Viertelfinale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München.
Jamal Musiala hält seinen linken Unterschenkel unter großen Schmerzen fest. © Rich von Biberstein/Icon Sportswire/IMAGO
Jamal Musiala liegt beim Klub-WM-Viertelfinale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München am Boden.
Paris-Verteidiger und Ex-Frankfurter Willian Pacho, der an der Szene mit Musiala und Donnarumma indirekt beteiligt war, kümmert sich um den Bayern-Star. © Malachi Gabriel/IMAGO
Sportvorstand Max Eberl beim Auswärtsspiel des FC Bayern in der Bundesliga bei RB Leipzig.
Sportvorstand Max Eberl ist der Meinung, dass Donnarumma hätte vorsichtiger vorgehen können: „Wenn ich mit 100 Kilo und einem Sprint auf den Unterschenkel draufspringe, ist die Gefahr groß, dass etwas passiert. Das ist kein Vorwurf, ich möchte das jetzt nicht als Vorwurf verstanden haben.“ © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO
Jamal Musiala und Alphonso Davies bei den Meisterfeierlichkeiten des FC Bayern.
Der ebenfalls verletzte Bayern-Linksverteidiger Alphonso Davies reagierte während des Klub-WM-Viertelfinales in seinem Twitch-Livestream völlig geschockt auf die Verletzung seines Mannschaftskollegen und Freundes Jamal Musiala. „Oh mein Gott, nein! Nein, nein, nein!“, schrie der Kanadier vor seinem Rechner. © Markus Ulmer/IMAGO
Jamal Musiala verletzt sich beim Klub-WM-Viertelfinale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern.
Jamal Musiala beißt vor Schmerz förmlich in den Rasen des Mercedes-Bank Stadium. © Latin Sport Images/IMAGO
Gianluigi Donnarumma nach dem Zweikampf mit Jamal Musiala beim Klub-WM-Viertelfinale zwischen Paris und Bayern.
Gianluigi Donnarumma weiß im Spiel nicht so recht mit der Situation umzugehen. Im Nachlauf des Klub-WM-Viertelfinales entschuldigte sich der italienische Nationaltorhüter bei Jamal Musiala mit den Worten: „Alle meine Gebete und guten Wünsche sind bei dir, Jamal Musiala.“ © Latin Sport Images/IMAGO
Manuel Neuer beim Klub-WM-Viertelfinale zwischen Paris und Bayern.
Manuel Neuer übte nach dem verlorenen Klub-WM-Viertelfinale deutliche Kritik an Donnarumma: „Das ist schon risikofreudig. Da nimmt man die Verletzung des Gegenspielers – das kann auch ein Mitspieler sein – in Kauf. Ich bin dann zu ihm hingegangen und habe gefragt: ‚Willst du nicht mal eben hingehen? Der Jamal liegt da.‘ Da gehört es sich aus Respekt, dahinzugehen, ihm alles Gute zu wünschen und ein kleines Sorry dazulassen. Daraufhin ist er dann auch zu Jamal gegangen.“ © Brett Davis/IMAGO
Joshua Kimmich und Kingsley Coman schauen sich die schlimme Verletzung von Jamal Musiala an.
Können es nicht fassen: Musialas Teamkollegen Joshua Kimmich und Kingsley Coman schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. © Rich von Biberstein/Icon Sportswire/IMAGO
Jamal Musiala wird nach seiner schweren Verletzung gegen Paris von der medizinischen Abteilung betreut.
Während Jamal Musiala langsam auf eine Trage gelegt wird, checkt Bayern-Teamarzt Dr. Jochen Hahne das linke Sprunggelenk des Offensivspielers. © Peter Zay/IMAGO
Vincent Kompany und Michael Olise beim Klub-WM-Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain.
Vincent Kompany und Michael Olise blicken schockiert auf die Verletzung von Jamal Musiala. Nach dem Spiel zeigte sich Bayerns Cheftrainer sauer, dass ausgerechnet Musiala, der sich gerade erst aus einer Verletzung zurückgekämpft hatte, so ein Pech hat: „Es gibt viele Dinge im Leben, die wichtiger sind. Aber Jamal lebt für den Fußball, er kämpft sich zurück - und dann passiert sowas. Man fühlt sich machtlos. Es macht mich wütend, dass es jemandem wie ihm passiert ist.“ © Latin Sport Images/IMAGO
Jamal Musiala liegt beim Klub-WM-Viertelfinale gegen PSG auf einer Trage.
Der Schock ist aus Musialas Gesicht zu lesen. © Peter Zay/IMAGO
Joshua Kimmich nach der Verletzung von Jamal Musiala beim Klub-WM-Viertelfinale zwischen Paris und Bayern.
Joshua Kimmich hält sich die Hände vor sein Gesicht. Der Führungsspieler der Münchener ahnte offenbar, wie lange Schlüsselspieler Musiala fehlen würde. © BEAUTIFUL SPORTS/Goldberg/IMAGO
Jamal Musiala wird beim Klub-WM-Viertelfinale zwischen Paris und Bayern vom Rasen gebracht.
Jamal Musiala wird vom Platz getragen. Bayerns Teamarzt ist natürlich an der Seite des Nationalspielers. © BEAUTIFUL SPORTS/Goldberg/IMAGO
Der schwer verletzte Jamal Musiala wird von Sanitätern auf einer Liege abtransportiert.
Jamal Musiala versteckt sich unter seinem Trikot und wird von den Sanitätern auf eine Art Golfcart überführt. © Latin Sport Images/IMAGO
Jamal Musiala in den Katakomben beim Klub-WM-Viertelfinale zwischen Paris und Bayern.
Teamarzt Dr. Jochen Hähne begleitet den schwer verletzten und auf einem Golfcart liegenden Jamal Musiala in die Katakomben des Mercedes-Bank Stadium. © Latin Sport Images/IMAGO
Thomas Müller beim Klub-WM-Viertelfinale gegen Paris.
„Der Junge hat die letzten Monate wirklich einen harten Weg hinter sich. (...) Wir haben ja auch alle ein persönliches Verhältnis zu ihm. Wir leben nicht wie Roboter nebeneinander. Das war schon ein harter Moment in der Halbzeit“, sagte Thomas Müller nach Abpfiff über den Verletzungsschock. © Scott W. Coleman/IMAGO
Vincent Kompany und Jamal Musiala beim Auswärtsspiel des FC Bayern in Augsburg.
Auch für den Cheftrainer nicht einfach: Vincent Kompany muss nicht zum ersten Mal im Jahr 2025 auf Jamal Musiala verzichten. © Bernd Feil/M.i.S./IMAGO
Jamal Musiala wird von den Mannschaftsarzten beim Bundesliga-Spiel in Augsburg gestützt.
Jamal Musialas „Leidensweg“, wie Thomas Müller sagt, beinhaltete unter anderem einen Muskelbündelriss im April 2025 beim Bundesliga-Spiel in Augsburg. Der Dribbelkünstler fehlte den Bayern rund 70 Tage. © imageBROKER/Michael Weber/IMAGO
Jamal Musiala sitzt verletzt auf dem Rasen der WWK Arena in Augsburg.
Jamal Musiala mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen sitzend in Augsburg. © JOERAN STEINSIEK/IMAGO
Jamal Musiala verletzt sich beim Bundesliga-Spiel des FC Bayern in Augsburg.
Wenn der Oberschenkel zumacht: Jamal Musiala verletzt sich beim Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg. © Ulrich Wagner/IMAGO
Jamal Musiala bei einem individuellen Training am Trainingszentrum an der Säbener Straße.
Da musste Jamal Musiala schon einige Male durch: ein individuelles Training an der Säbener Straße im Mai 2025. © Mladen Lackovic/IMAGO
Jamal Musiala bei einer individuellen Einheit auf dem Trainingsgelände des FC Bayern.
Wie lange wird Musiala dieses Mal nach seiner Horror-Verletzung gegen PSG in der Klub-WM ausfallen? Die Münchener gehen nach der erfolgreichen Operation, die am Montag, 7. Juli, erfolgte, von mehreren Monaten Pause aus. Musiala soll jedoch bereits am 8. Juli mit der Reha beginnen. © Mladen Lackovic/IMAGO

Entsetzte, wütende Bayernspieler

Allen Spielern auf dem Platz stand das Entsetzen über die ganz offensichtlich sehr schwere Verletzung Musialas ins Gesicht geschrieben, auch die Stadionfans in der Nähe schrien auf. Pariser und Münchner Spieler kümmerten sich um Musiala, der riesige Schmerzen gehabt haben muss - nur Donnarumma entfernte sich vom „Tatort“, die Hände vor das Gesicht geschlagen.

Bei den Bayern herrschte von der tragischen Szene an über die Halbzeitpause bis nach dem Spiel eine Stimmung zwischen Entsetzen, Niedergeschlagenheit und Wut. Alle Interviewten äußerten sich in diese Richtungen gehend. Nach der Partie sollen sogar einige FCB-Spieler in die PSG-Kabine gestürmt sein, um Donnarumma zur Rede zu stellen.

Manuel Neuer bezieht klare Stellung - und steht plötzlich selbst in der Kritik

Der fünffache Welttorhüter Manuel Neuer bezog dazu klare Stellung: „Das ist eine Situation, wo man nicht so reingehen muss. Das ist risikofreudig. Er nimmt die Verletzung seines Gegenspielers in Kauf. Ich bin zu ihm und habe gesagt: ‚Willst du nicht mal zu unserem Spieler hingehen?‘ Das gehört sich aus Respekt, da auch mal hinzugehen und dem Jungen alles Gute zu wünschen. Hat er dann auch noch gemacht. Es gehört immer Fairness dazu. Ich hätte anders reagiert“.

Obwohl ganz ausdrücklich niemand vom FC Bayern dem PSG-Keeper bei der Aktion eine Absicht unterstellt hat, steht aber urplötzlich nicht mehr der Italiener, sondern stattdessen die Bayern, vor allem Neuer, aber auch Sportvorstand Max Eberl, der sich ähnlich geäußert hatte, in der Kritik.

Viel Mitgefühl und Verständnis mit dem „Täter“

Dass Fußball-Italien die kritischen Worte der deutschen Torwartlegende am eigenen Nationalkeeper als „sehr hart und ungerecht“ sieht, ist ein bekannter Reflex. Aber auch hierzulande zeigen erstaunlich viele eher Mitleid als Wut und Unverständnis gegenüber Donnarumma.

Jamal Musialas große Schmerzen. Im Hintergrund entfernt sich Donnarumma vom „Tatort“.

Während es zahlreiche Themen um den FC Bayern gibt, wie nun Musiala ersetzt werden soll bzw. muss, macht man sich doch tatsächlich mehr Sorgen um das Seelenheil des „Täters“ als des „Opfers“. Dass Donnarumma sein Handy wider sonstiger Gepflogenheiten in der Halbzeit der Partie eingeschaltet hat, um seinen Berater Vincenzo Raiola zu kontaktieren, wird gar als „bemerkenswerte Aktion“ bewertet.

Die Show von Donnarummas Spielerberater

Dieser erklärt: „Gigio war als Erster am Ball und konnte dem Zweikampf nicht mehr ausweichen. Es ist unfair zu glauben, dass er Musiala verletzen wollte, von dem wir hoffen, dass er sich so schnell wie möglich erholt und stärker zurückkommt.“ Ein eigenwilliges Statement, welches zum einen den wahren Sachverhalt nicht trifft und zum anderen auf einen nicht existenten Vorwurf eingeht. It´s Showtime! So Raiola weiter: „Diesmal hat er mir eine Nachricht geschickt, in der er sagte, er sei aufgewühlt und habe es nicht mit Absicht getan“.

Die Geschichten von den „bösen deutschen Torhütern“

Überall, auch von Raiola, werden nun Aktionen von Manuel Neuer ausgegraben, speziell die „Rettungstat“ gegen Gonzalo Higuaín im WM-Finale 2014, bei welcher der FCB-Keeper übrigens selbst den Freistoß zugesprochen bekommen hat. Auch wird an das WM-Halbfinale 1982 zwischen Deutschland und Frankreich mit dem Check von Harald Schumacher gegen Patrick Battiston erinnert. Lustigerweise auch an einige „wirre Aktionen“ von Oliver Kahn, die weit entfernt von Foulspiel waren, heute wahrscheinlich trotzdem als Tätlichkeiten geahndet werden würden, aber nie jemanden verletzt haben.

Nicht kleine Teile von Fußball-Deutschland haben sich nun offensichtlich zum Ziel gesetzt, Gianluigi Donnarumma vor den „bösen Bayern“ zu schützen. Dabei vergessen alle: Neuer hat wohl in seiner ganzen Torwartkarriere noch nie einen Gegenspieler ernsthaft verletzt, im Gegenteil: Gerade weil er dies verhindern wollte, hat er sich bei seinem Platzverweis wegen Notbremse im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Leverkusen selbst eine Rippe gebrochen. Battiston verlor 1982 zwar zwei Zähne und kurzzeitig das Bewusstsein, von einer langen Verletzungspause blieb er aber verschont.

Donnarumma schlichtweg rücksichtslos: Keine vergleichbaren Szenen

Ich selbst habe über viele Jahrzehnte tausende Fußballspiele in allen Klassen live am Platz bzw. im Stadion oder im TV gesehen. Leider habe ich keine Statistiken geführt, ob ich die Tausend Partien in meiner eigenen Spielerkarriere - als Feldspieler und im Tor stehend - geschafft habe. Aber: Ich war noch kein einziges Mal dabei, als ein Torwart einen Feldspieler derart schwer verletzt hat, wie es nun Donnarumma bei Musiala getan hat.

Absicht ist ihm ganz sicherlich nicht zu unterstellen. Eine Rücksichtslosigkeit gegenüber einem körperlich klar unterlegenen, viel leichteren und ob der Situation wehrlosen Gegenspieler aber auf alle Fälle. Nicht Donnarumma fällt ein halbes Jahr aus, es ist Musiala. Somit sind auch nicht Neuer, Eberl & Co. die „Täter“, wenn sie diesen Sachverhalt zurecht klapp und klar ansprechen. Und nun Donnarumma als „Bayern-Opfer“ zu sehen, ist wohl ein ganz schlechter Scherz.

Vorschlag zur Änderung von Fußballregel

Und damit bei solch einer körperlichen Attacke - nein, das war kein „unglücklicher Zusammenprall“, „Unfall“, „Pech“ etc. - das Argument „Es war kein Foul, also ist dem Spieler kein Vorwurf zu machen“ nicht mehr verwendet werden kann, müssen auch die Fußballregeln geändert werden: Foul, infolgedessen bei so einer Szene Elfmeter und aufgrund der Schwere von Musialas Verletzung Platzverweis.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Rich von Biberstein/Icon Sportswire

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