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Kein teurer Ersatz möglich

Max Eberl räumt ein: Suche nach Kane-Backup ist kompliziert

Ein Ausfall von Topspieler Harry Kane würde den FC Bayern München in Schwierigkeiten bringen. Sportvorstand Max Eberl teilt seine Ansichten.

München - Es gibt Spieler, die dürfen nicht langfristig ausfallen. Diese Regel gilt auch für den FC Bayern München. Wenn Harry Kane ausfällt, dann wird es in vorderster Reihe sehr dünn beim deutschen Rekordmeister. Das liegt einerseits an dem ausgebliebenen nächsten Schritt von Hoffnungsträger Mathys Tel. Er hat unter Vorgänger Thomas Tuchel und dem jetzigen Trainer Vincent Kompany zu wenig geliefert.

Eberl gibt Einblicke in die Backup-Suche

Sportvorstand Max Eberl zeichnete bei einem Besuch des Fanclubs „Gneiding‘89“ ein Bild, warum es nicht so einfach ist, ein Backup für Kane zu finden: „Harry Kane ist natürlich ein Spieler, der jedes Spiel spielen will. Und der will auch 90 Minuten spielen. Was kann ich dem Spieler versprechen, wenn ich ihn verpflichte? Ich kann ihm sagen: ‚Hoffe darauf, dass Harry sich verletzt, weil du nur dann spielst.‘“

Harry Kane ist die Lebensversicherung des FC Bayern

Zudem gebe es noch die „finanziellen Rahmenbedingungen“, die es zu beachten gelte. So kamen laut Sport 1 Fragen von Fans auf: „Warum hat man dem Eric Maxim Choupo-Moting nicht noch ein, zwei, drei Millionen gegeben?“ Oder: „Warum holt man nicht etwa einen alternden Star, wie Edin Dzeko, den man nicht so teuer bezahlen muss?“ Eberl entgegnete, dass Choupo-Moting zwar eine gute Arbeit geleistet habe.

Deshalb ist auch eine Kategorie Dzeko schwer zu bekommen

Allerdings war es nötig, klare Entscheidung zu treffen: „Auch im finanziellen Rahmen.“ Auf der Jahreshauptversammlung seien zwar fantastische Zahlen präsentiert worden. „Wir im Sport haben unsere Zwänge, wie die Kaderkosten aussehen dürfen“, sagte Eberl. Konkret zu Dzeko warf der Sportvorstand ein: „Er wird sich nicht hinter Harry Kane setzen und warten, bis er diese ein, zwei Spiele bekommt.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Mladen Lackovic

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