Ex-Boss als „Friedenstifter“
Details zu Eberl-Streit enthüllt: Diese Rolle spielte eine Bayern-Legende
Nach einem öffentlich ausgetragenen Zoff mit Bayern-Manager Max Eberl ist es laut Leverkusen-Boss Fernando Carro nun zu einer Aussprache gekommen.
München – „Von Max Eberl halte ich nichts, absolut nichts“, sagte Bayer 04 Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro im Sommer über den Sportvorstand des FC Bayern. Zuvor hatten die Leverkusener mit den Münchnern über einen Transfer von Jonathan Tah verhandelt, der Rekordmeister zog sich allerdings aus den Verhandlungen zurück, weil er laut Eberl die Konditionen nicht erfüllen konnte.
Für seine Verbalattacke auf Eberl entschuldigte sich Carro später. Der FC Bayern zeigte sich jedoch „enorm irritiert“, wie der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen in einem von den Münchnern veröffentlichten Statement verlauten ließ. „Wir können und werden solche unsachlichen Angriffe auf den FC Bayern niemals dulden, geschweige denn akzeptieren“, so Dreesen weiter.
Carro muss Rummenigge „ein großes Lob aussprechen“
Am vergangenen Samstag ist es nun zur Aussprache zwischen Carro und Eberl gekommen. Die beiden Klub-Funktionäre kamen im Rahmen des Bundesliga-Topspiels zwischen Bayern und Leverkusen (1:1) zu einem klärenden Gespräch zusammen. Dies bestätigte Carro am Dienstagabend vor dem Champions-League-Spiel gegen die AC Mailand (1:0).
„Man muss Karl-Heinz Rummenigge ein großes Lob aussprechen. Er war der Friedenstifter, der das Treffen organisiert hat. Er hat uns zusammengebracht an einem Tisch im Aquarium in der Allianz Arena. Wir haben offen unsere Meinungen ausgetauscht und das Thema ist für uns beide gegessen“, sagte Carro im Interview mit dem Streaminganbieter DAZN.
Rummenigge, der bis 2021 als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern fungierte und noch heute Aufsichtsratsmitglied des Rekordmeisters ist, hat also entscheidenden Anteil an der Aussprache zwischen Eberl und Carro.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Christian Schroedter
