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Wohl kein neuer Vertrag
Matthäus zu Bayerns Müllers-Knall: „Einiges nicht so im Reinen“
Thomas Müllers Zukunft beim FC Bayern ist ein heißes Diskussionsthema. Lothar Matthäus gibt seine Meinung preis und vermutet interne Unstimmigkeiten.
München – Beim FC Bayern München deutet sich im Sommer das Ende einer Ära an: Wie der Kicker berichtet, wird FCB-Ikone Thomas Müller keinen neuen Vertrag mehr erhalten. Diese Entscheidung sorgt für Gesprächsstoff, und auch Lothar Matthäus, ehemaliger Fußballprofi und heutiger TV-Experte, hat sich geäußert.
Matthäus über Müller-Causa bei Bayern: „Einiges nicht so im Reinen“
Gegenüber BILD spricht Matthäus über internen Spannungen bei Bayern München und die Rolle von Thomas Müller. Matthäus bekräftigte seinen Standpunkt, Müller sei mit seiner Reservisten-Rolle unzufrieden. Zuletzt waren für den Weltmeister von 2014 nur noch Kurzeinsätze von teils wenigen Minuten vorgesehen.
Dennoch kamen die jüngsten Ereignisse etwas überraschend. Max Eberl betonte in der Vergangenheit, die Gespräche mit Müller seien „die kürzesten“. Demnach seien die Verhandlungen auf einem guten Weg. Wie BILD berichtet, legte Bayern-Patron Uli Hoeneß Müller derweil bereits öffentlich nah, seine Karriere zu beenden. Seine Rolle als Reservist sei seiner „Karriere nicht würdig.“
Matthäus wittert Unstimmigkeiten in Bayern-Führung
Lothar Matthäus wittert Unstimmigkeiten. Der 64-Jährige vermutet, dass Hoeneß und Eberl längst nicht alles absprechen, was nach Außen dringen soll. „Es sieht so aus, als würde die Chemie nicht ganz stimmen, als sei es nicht so harmonisch in der Führung, wie man es sich in einem Unternehmen, das der FC Bayern ja ist, wünscht. Ich glaube, dass einiges nicht so im Reinen ist, wie es die sportliche Situation vermuten ließe“, sagte Matthäus.
Thomas Müller, der seit 2000 beim FC Bayern spielt, ist eine Ikone des Vereins. Dennoch scheint die Entscheidung, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, bereits gefallen zu sein. Matthäus sieht darin ein Signal für tieferliegende Probleme innerhalb der Vereinsführung. „Ich denke, dass die Entscheidungsträger bei Bayern derzeit nicht alle an einem Strang ziehen“, fügte er hinzu.
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Für Thomas Müller bleibt die Zukunft ungewiss. Der FC Bayern hat ihm zwar signalisiert, dass er in anderer Funktion im Verein bleiben könnte, doch ob Müller diesen Weg einschlagen möchte, ist offen. Auch über einen möglichen Wechsel in die US-Liga MLS wird spekuliert. Klar ist, dass der Verein mit der Entscheidung, Müllers Vertrag nicht zu verlängern, nicht nur wirtschaftliche, sondern auch emotionale Aspekte in Betracht ziehen muss. Die kommenden Wochen könnten entscheidend dafür sein, wie sich die Beziehung zwischen Müller und dem FC Bayern entwickelt. (fpt)