Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Flügel-Star überzeugt
Luis Díaz trifft für den FC Bayern doppelt, doch Eberl beeindruckt etwas anderes
Luis Díaz sorgte beim 3:0-Sieg des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt für strahlende Gesichter. Lob erhält der Flügelspieler aber nicht für seine Tore.
München – Das Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern lief gerade mal 15 Sekunden, da war es mehr oder minder schon entschieden. Nach einem haarsträubenden Fehler von Robin Koch im eigenen Strafraum servierte Serge Gnabry den Ball für Luis Díaz, der zur 1:0-Führung für den Rekordmeister einschob.
Zwar war die Eintracht danach für etwas mehr als 15 Minuten gut im Spiel und haderte mit dem zurückgenommenen Ausgleich von Jean-Mattéo Bahoya aufgrund eines Handspiels von Ritsu Doan in der Angriffssequenz, doch dann schlug wieder Díaz zu. Der Linksaußen bediente Harry Kane, der wiederum feuerte einen Strahl zum 2:0 ins Netz (27.)
Was Max Eberl besonders an Luis Díaz gefällt
Díaz, vor Saisonbeginn für 75 Millionen Euro vom FC Liverpool verpflichtet und irgendwo zwischen „Premier-League-Resterampe“ und „Chancentod zu Saisonbeginn“ eingestuft, machte in der 84. Minute eines nach dem Seitenwechsel vor sich hinplätschernden Spiels mit seinem zweiten Tor den Deckel drauf.
Tatsächlich wirkte es in einer Szene so, als agierte der FC Bayern mit einer Sechserkette – weil unter anderem Díaz nach hinten marschierte, um die Lücken zu stopfen. „Wir spielen teilweise doch mannorientiert, da ist die Linksverteidigerposition vakant und er muss den Raum belaufen. Das tut er mit einer unfassbaren Bereitschaft, er verteidigt bis zum Ende“, lobte Eberl.
Es sei „bemerkenswert, dass er das von Anfang an in der Konstanz bringt“, eigentlich sollte aber niemand von den Qualitäten des Flügelspielers überrascht sein. „Er hat in Liverpool schon gezeigt, was er kann. Was er heute bei uns zeigt, hat er in der Premier League dreieinhalb Jahre lang geliefert“, so Eberl.
Auch Kompany ist von Bayern-Star Luis Díaz beeindruckt
Was soll der Neuzugang eigentlich noch besser machen? „Das müssen wir mal schauen“, sagte Trainer Vincent Kompany mit einem Augenzwinkern und ergänzte: „Er spielt seine erste Saison in Deutschland, das ist schon beeindruckend. Was sehr gut passt, ist seine Aktivität und seine Energie. Er bleibt immer an allem beteiligt, er ist immer am zweiten Pfosten.“
Die Haltung, dass sich Flügelspieler an der Arbeit gegen den Ball beteiligen müssen, ist seit 2012 für den FC Bayern essenziell. Nach dem Vize-Triple in Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League impfte Jupp Heynckes seiner Flügelzange Franck Ribéry und Arjen Robben ein, dass es darauf ankommt, den Verteidigern zu helfen. „Seine Art und Weise passt einfach sehr gut dazu, was diese Mannschaft macht“, sagte Kompany am Samstagabend über Díaz. Auch deshalb war den Münchnern dieser Transfer jeden Cent wert.