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Nach über drei Jahren

Unfassbar: So viel schuldet Barcelona dem FC Bayern noch immer für Lewandowski

Immer wenn sich die Wege von Barcelona und Bayern zuletzt bei Spielertransfers kreuzten, tauchte die Frage nach der Bezahlung von Robert Lewandowski auf. Dies scheint nun bekannt zu sein.

Barcelona / München – Der 2022 vieldiskutierte Sommer-Transfer des damaligen FCB-Toptorjägers Robert Lewandowski zum FC Barcelona beschäftigt die Anhänger des deutschen Rekordmeisters seit langem. Denn die beiden europäischen Topvereine begegnen sich nicht nur auf dem Rasen regelmäßig, sie tun es auch beim Buhlen um begehrte Spieler.

Robert Lewandowski im (Auswärts-)Trikot des FC Barcelona: Zuletzt lief es auch sportlich nicht ganz rund.

In der letzten Transferperiode war dies wohl bei Nico Williams der Fall, ganz sicher aber bei Luis Díaz, der zwar von den katalanischen Verantwortlichen heftig umworben worden war, letztendlich aber für 70 Millionen Euro von Liverpool an die Säbener Straße wechselte. Immer, wenn Barça an einem Bayernspieler interessiert ist oder an einem Spieler, für den sich auch die Münchner begeistern, gibt es in den zahlreichen FCB-Foren einen Reflex.

FC Bayern erwartet Geld aus Barcelona für Lewandowski-Transfer

Hat denn Barcelona schon die komplette Ablösesumme für Lewy bezahlt? Dabei gingen die meisten Bayernanhänger wohl sogar eher davon aus, dass die fixe Summe von 45 Millionen Euro (längst) beglichen ist, es aber noch bei den zusätzlichen Bonuszahlungen hapert. Der aktuelle Bericht der spanischen SPORT stellt in diesem Kontext aber eine große Überraschung dar.

Demnach schulden die Katalanen dem deutschen Rekordmeister weiterhin einen erheblichen Teil der Ablöse: Rund 20 Millionen Euro. Laut dem Bericht geht diese Information aus dem Finanzbericht des FC Barcelona für das am 30. Juni 2025 endende Geschäftsjahr hervor. Drei Jahre nach Lewandowskis Wechsel ist ein beträchtlicher Restbetrag also noch immer offen.

Aber nicht nur der FC Bayern soll in dieser Angelegenheit auf ausstehende Gelder warten. Nach den UEFA- und FIFA-Regularien müssen bei einem Transfer auch die früheren Vereine eines Spielers für die Ausbildungszeit anteilig beteiligt werden. So schuldet der FC Barcelona auch Borussia Dortmund noch eine sechsstellige Summe, außerdem warten noch mehrere polnische Vereine auf die noch ausstehenden Beträge für den Lewandowski-Deal.

Der Barça-Vertrag von Lewandowski läuft nur noch bis zum 30. Juni 2026. Derzeit deutet vieles darauf hin, dass der 37-Jährige den Verein im kommenden Sommer verlassen könnte – womöglich noch bevor die komplette Ablöse an den FC Bayern und die anderen Klubs überwiesen wurde. Zusätzlich hat der katalanische Hauptstadtverein noch bei vielen weiteren Klubs Transfer-Schulden. Laut dem Finanzbericht sind es in Summe 159,1 Millionen Euro.

Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit fcbayerntotal.com

Bei fcbayerntotal gibt es täglich alle News, Infos und Hintergründe zum FC Bayern München. Bleib immer top informiert über den FC Bayern bei fcbayerntotal.com.

Unter den betroffenen Vereinen besitzt Leeds United mit 41,9 Millionen Euro für den Transfer von Raphinha die höchsten Forderungen. Der FC Sevilla wartet auf 24,5 Millionen Euro für Jules Kounde und die gesamte Fußballwelt eigentlich darauf, wann der FC Barcelona von den nationalen und internationalen Verbänden endlich adäquat sanktioniert wird.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Joaquin Corchero

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