Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Mehr Austausch mit U23
Kompany fördert Talent-Offensive: FC Bayern setzt auf neues Konzept
U23-Coach Holger Seitz enthüllt: Vincent Kompany wird künftig regelmäßig mit dem Nachwuchs sprechen – Fokus auf Talente im Übergangsbereich.
München – Die Kritik an der Talentförderung des FC Bayern ist nicht neu – nun soll eine konkrete Maßnahme Abhilfe schaffen. Wie Nachwuchs-Coach Holger Seitz bestätigt, wird Cheftrainer Vincent Kompany künftig regelmäßig mit ihm über die Perspektivspieler sprechen.
Dass der FC Bayern über eine der besten Nachwuchsabteilungen in Deutschland verfügt, ist unbestritten. Doch der Sprung von der Campus-Mannschaft zu den Profis gelingt nur selten – das sorgt seit Jahren für Diskussionen. Zuletzt wurde auch Vincent Kompany vorgehalten, trotz aller Spielidee und Modernisierung kein klares Signal an die Talente gesendet zu haben. Das soll sich jetzt ändern.
Gegenüber SPOX verriet U23-Coach Holger Seitz, dass ein fester Austausch mit dem Cheftrainer eingeführt wird: „Wir werden zur neuen Saison einen Jour fixe haben, in dem wir uns über alle gemeinsamen Themen austauschen werden – speziell über die Spieler, die in seiner und meiner Mannschaft aktiv sind.“
Ein klares Signal, dass die Brücke zwischen Campus und Allianz Arena wieder tragfähiger werden soll. Seitz spricht von einem „wichtigen Schritt“, um die Entwicklung im Übergangsbereich deutlich zu verbessern.
Seitz schulte unter anderem Musiala, Zirkzee und Stiller
Seitz selbst gilt als Architekt des modernen Bayern-Nachwuchsmodells. Der 50-Jährige trainierte bereits die U17, U19, war Campus-Leiter und ist seit 2023 wieder Chef der U23. In seiner Laufbahn begleitete er etliche Talente – darunter Jamal Musiala, Joshua Zirkzee oder Angelo Stiller.
Luis Diaz, der nächste Flop? FC Bayern verprasste schon 420 Millionen in vermeintliche Königstransfers
Musiala etwa habe „schon damals unglaubliche Bewegungen draufgehabt, aber noch Zeit gebraucht“. Zirkzee hingegen fehlte anfangs „der letzte Biss“. Dass einige dennoch nicht bei den Bayern durchstarten konnten, sei bedauerlich – aber kein Beleg für ein strukturelles Versagen: „In erster Linie macht es mich stolz, dass wir so viele internationale Topspieler entwickeln. Ich sehe unseren Campus absolut auf dem richtigen Weg. Wir liefern! Fast jeder zweite unserer Absolventen wird Profi. Das ist ein Fakt.“
Ein Blick auf die Marktwerte stützt seine These: „Und dazu muss man sich nur die heutigen Marktwerte unserer ehemaligen Nachwuchsspieler seit Campus-Eröffnung anschauen. Die bereits genannten Musiala, Stanisic, Pavlovic, Stiller, Yildiz, Zirkzee, Tillman, dazu Bene Hollerbach, Chris Richards, Nicolas Kühn und so weiter haben alle im Profifußball ihren Marktwert teilweise massiv gesteigert.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)