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Überraschung in der Champions League?

Kompany klärt Torhüter-Frage vor Duell gegen Sporting

Der FC Bayern verfügt über zwei starke Keeper. Vincent Kompany gibt bekannt, welcher von beiden gegen Sporting Lissabon im Tor stehen wird.

München – Der FC Bayern steht vor den finalen Wochen des Jahres 2025. In der Bundesliga läuft alles nach Plan, das jüngste 5:0 gegen den VfB Stuttgart reihte sich nahtlos ein in die Liste exzellenter Ergebnisse. In der Champions League musste der FCB kürzlich den 1:3-Dämpfer gegen Arsenal hinnehmen. Am Dienstag gegen Sporting Lissabon (alle TV-Infos hier) muss wieder ein Sieg her – und zwar mit Manuel Neuer im Tor.

Jonas Urbig will Nachfolger von Manuel Neuer werden.

Trainer Vincent Kompany verriet auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Sporting, dass sein Kapitän zurückkehrt. Am vergangenen Wochenende durfte Jonas Urbig Einsatzzeit sammeln, seine Leistung gegen Stuttgart war astrein. Das Duell mit Alexander Nübel, der vom FCB an den VfB ausgeliehen ist, entschied er in jedem Fall für sich.

Kompany bestätigt: Neuer kehrt gegen Sporting zurück ins Tor des FC Bayern

Zuletzt war durchgesickert, dass Urbig die Nase in Sachen Neuer-Nachfolger weiter vorne haben soll. Kompany fand zur Torhüter-Situation vor dem Sporting-Duell folgende Worte: „Gerade, weil wir gewusst haben, dass wir in Jonas Urbig einen guten, jungen deutschen Torwart haben, haben wir das ganz, ganz deutlich zu Beginn der Saison besprochen, wie er zum Einsatz kommt. Damit, wenn Jonas spielt wie gegen Stuttgart, dass wir auch ganz stabil bleiben können.“

Er ergänzt: „Wenn Manuel eine gute Leistung gezeigt hat, haben wir gewusst, dass Jonas kommt. Und jetzt hat Jonas eine gute Leistung gebracht und wir haben wieder gewusst, dass diese Frage kommen wird.“ Somit ist klar: Nach einigen Tagen Pause brennt Manuel Neuer wieder darauf, sein Team aufs Feld zu führen.

Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany

Vercauteren war einer der ersten Trainer, der Kompany volles Vertrauen schenkte und ihn schon als Teenager als Abwehrchef einsetzte. Das Verhältnis war geprägt von Respekt und gegenseitigem Verständnis.
Vercauteren war einer der ersten Trainer, der Kompany volles Vertrauen schenkte und ihn schon als Teenager als Abwehrchef einsetzte. Das Verhältnis war geprägt von Respekt und gegenseitigem Verständnis. © ETIENNE ANSOTTE
Kompany und Vanden Borre galten als die größten belgischen Talente ihrer Generation. Beide spielten gemeinsam in der Anderlecht-Jugend und debütierten früh in der ersten Mannschaft, verbunden durch eine enge Jugendfreundschaft.
Kompany und Vanden Borre galten als die größten belgischen Talente ihrer Generation. Beide spielten gemeinsam in der Anderlecht-Jugend und debütierten früh in der ersten Mannschaft, verbunden durch eine enge Jugendfreundschaft. © VINCENT VAN DOORNICK
Huub Stevens war Kompanys Trainer in seiner Zeit beim HSV und vermittelte ihm die Bedeutung taktischer Disziplin und defensiver Organisation. Das Verhältnis war von Respekt geprägt, auch wenn Kompanys Verletzungen verhinderten, dass sich ihre Zusammenarbeit langfristig entfalten konnte.
Huub Stevens war Kompanys Trainer in seiner Zeit beim HSV und vermittelte ihm die Bedeutung taktischer Disziplin und defensiver Organisation. Das Verhältnis war von Respekt geprägt, auch wenn Kompanys Verletzungen verhinderten, dass sich ihre Zusammenarbeit langfristig entfalten konnte. © IMAGO / pmk
Beim HSV war Van der Vaart Mannschaftskapitän und ein Leitbild für den jungen Kompany. Der Belgier lernte von ihm, wie man auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt.
Beim HSV war Van der Vaart Mannschaftskapitän und ein Leitbild für den jungen Kompany. Der Belgier lernte von ihm, wie man auf und neben dem Platz Verantwortung übernimmt. © IMAGO / Norbert Schmidt
De Jong und Kompany verband eine enge Freundschaft, die über ihre gemeinsame Zeit in Hamburg hinausging. Beide wechselten später in die Premier League und blieben in Kontakt.
De Jong und Kompany verband eine enge Freundschaft, die über ihre gemeinsame Zeit in Hamburg hinausging. Beide wechselten später in die Premier League und blieben in Kontakt. © IMAGO / Thorge Huter
Joe Hart war über Jahre hinweg einer von Kompanys engsten Teamkollegen und Führungspartnern bei Manchester City. Beide verkörperten als Kapitän und Torhüter das Rückgrat der Mannschaft, teilten den Anspruch auf Professionalität und prägten die Siegermentalität, die Citys Aufstieg ermöglichte.
Joe Hart war über Jahre hinweg einer von Kompanys engsten Teamkollegen und Führungspartnern bei Manchester City. Beide verkörperten als Kapitän und Torhüter das Rückgrat der Mannschaft, teilten den Anspruch auf Professionalität und prägten die Siegermentalität, die Citys Aufstieg ermöglichte. © IMAGO/Simon Bellis
Mancini machte Kompany 2011 zum Kapitän von Manchester City und vertraute ihm als Abwehrchef. Gemeinsam gewannen sie 2012 den ersten Premier-League-Titel für City seit 44 Jahren.
Mancini machte Kompany 2011 zum Kapitän von Manchester City und vertraute ihm als Abwehrchef. Gemeinsam gewannen sie 2012 den ersten Premier-League-Titel für City seit 44 Jahren. © Back Page Images/Shutterstock via www.imago-images.de
Unter Pellegrini blieb Kompany der Abwehrchef und Kapitän von Manchester City. Beide verband gegenseitiger Respekt – Pellegrini schätzte besonders Kompanys Führungsstärke und Professionalität.
Unter Pellegrini blieb Kompany der Abwehrchef und Kapitän von Manchester City. Beide verband gegenseitiger Respekt – Pellegrini schätzte besonders Kompanys Führungsstärke und Professionalität. © IMAGO/Philip Oldham
Kompany und Benteke spielten jahrelang gemeinsam für Belgien. Ihr Verhältnis war kollegial und respektvoll, beide galten als zentrale Figuren der „goldenen Generation“.
Kompany und Benteke spielten jahrelang gemeinsam für Belgien. Ihr Verhältnis war kollegial und respektvoll, beide galten als zentrale Figuren der „goldenen Generation“. © IMAGO/Nico Vereecken
Kompany und Touré bildeten das Rückgrat des City-Teams unter Mancini und Pellegrini. Sie respektierten sich als Führungsspieler mit ähnlichem Siegeswillen.
Kompany und Touré bildeten das Rückgrat des City-Teams unter Mancini und Pellegrini. Sie respektierten sich als Führungsspieler mit ähnlichem Siegeswillen. © Kieran Mcmanus/BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
Kompany und Touré bildeten das Rückgrat des City-Teams unter Mancini und Pellegrini. Kompany übernahm auch die Geschenk-Übergabe bei Toures Verabschiedung.
Kompany und Touré feierten beide große Erfolge mit ManCity. Kompany übernahm auch die Geschenk-Übergabe bei Toures Verabschiedung. © Matt McNulty/Jmp/Shutterstock via www.imago-images.de
Arteta war Assistenztrainer, während Kompany als Kapitän spielte. Beide arbeiteten eng zusammen, und Kompany schätzte Artetas analytische Herangehensweise und seine ruhige, detailorientierte Art auf dem Trainingsplatz
Arteta war Assistenztrainer, während Kompany als Kapitän spielte. Beide arbeiteten eng zusammen, und Kompany schätzte Artetas analytische Herangehensweise und seine ruhige, detailorientierte Art auf dem Trainingsplatz. © Javier Garcia/BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
Arteta war während Kompanys letzter Jahre bei City Assistenztrainer unter Guardiola. Außerdem trafen die beiden anschließend auch als Trainer aufeinander.
Arteta war während Kompanys letzter Jahre bei City Assistenztrainer unter Guardiola. Außerdem trafen die beiden anschließend auch als Trainer aufeinander. © IMAGO/Steven Paston
Silva war Citys kreativer Kopf, während Kompany der defensive Anker war – beide führten das Team über Jahre als stille, aber bestimmende Persönlichkeiten. Ihr Verhältnis war von professioneller Harmonie geprägt.
Silva war Citys kreativer Kopf, während Kompany der defensive Anker war – beide führten das Team über Jahre als stille, aber bestimmende Persönlichkeiten. Ihr Verhältnis war von professioneller Harmonie geprägt. © "Schalke 04 v Manchester City"
Kompany und Agüero standen für Citys goldene Ära: Der eine sicherte hinten, der andere entschied Spiele vorne. Sie verband großer gegenseitiger Respekt und gemeinsame Titel.
Kompany und Agüero standen für Citys goldene Ära: Der eine sicherte hinten, der andere entschied Spiele vorne. Sie verband großer gegenseitiger Respekt und gemeinsame Titel. © Kieran Mcmanus/BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
Unter Guardiola entwickelte sich Kompany taktisch enorm weiter. Guardiola sah in ihm schon früh einen künftigen Trainer und nannte ihn „einen Coach, der noch spielt“.
Unter Guardiola entwickelte sich Kompany taktisch enorm weiter. Guardiola sah in ihm schon früh einen künftigen Trainer und nannte ihn „einen Coach, der noch spielt“. © Martin Rickett
Als Trainer verbindet beide ein enges, respektvolles Verhältnis. Guardiola gilt als Kompanys größter Mentor, während Kompany bei Burnley viele seiner Ideen – Ballbesitz, Struktur, Pressing – in eigener Form umsetzt; beide stehen für modernen, mutigen Fußball mit klarer Spielphilosophie.
Als Trainer verbindet beide ein enges, respektvolles Verhältnis. Guardiola gilt als Kompanys größter Mentor, während Kompany bei Burnley viele seiner Ideen – Ballbesitz, Struktur, Pressing – in eigener Form umsetzt; beide stehen für modernen, mutigen Fußball mit klarer Spielphilosophie. © IMAGO/Mark Cosgrove/News Images
Kompany und Sané spielten gemeinsam bei City, wo Sané als junger Flügelspieler aufblühte. Kompany unterstützte ihn als Kapitän und half ihm, sich taktisch und mental in der Premier League zu entwickeln.
Kompany und Sané spielten gemeinsam bei City, wo Sané als junger Flügelspieler aufblühte. Kompany unterstützte ihn als Kapitän und half ihm, sich taktisch und mental in der Premier League zu entwickeln. © Paul Currie/BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
Sané spielt bei Bayern, während Kompany als Trainer tätig ist. Kompany fördert Sané taktisch und strategisch, wobei er seine Erfahrung als Führungsspieler nutzt, um Sanés Spielintelligenz und Rolle im Team zu stärken.
Sané spielt bei Bayern, während Kompany als Trainer tätig ist. Kompany fördert Sané taktisch und strategisch, wobei er seine Erfahrung als Führungsspieler nutzt, um Sanés Spielintelligenz und Rolle im Team zu stärken. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
De Bruyne und Kompany standen über Jahre gemeinsam für Belgien auf dem Platz. Kompany war Kapitän und Mentor, während De Bruyne als kreativer Spielmacher aufblühte; beide verband ein kollegiales, respektvolles Verhältnis.
De Bruyne und Kompany standen über Jahre gemeinsam für Belgien auf dem Platz. Kompany war Kapitän und Mentor, während De Bruyne als kreativer Spielmacher aufblühte; beide verband ein kollegiales, respektvolles Verhältnis. © IMAGO / Pro Shots
Bei City spielten sie eng zusammen, wobei Kompany als Kapitän die Abwehr führte und De Bruyne das Offensivspiel orchestrierte. Die beiden freundeten sich in erfolgreichen Titeljahren an.
Bei City spielten sie eng zusammen, wobei Kompany als Kapitän die Abwehr führte und De Bruyne das Offensivspiel orchestrierte. Die beiden freundeten sich in erfolgreichen Titeljahren an. © BPI/Shutterstock via www.imago-images.de
Bellamy wurde Kompanys wichtigster Coaching-Partner, zunächst bei Anderlecht, dann bei Burnley. Beide teilen dieselbe Leidenschaft für intensive, moderne Fußballphilosophie.
Bellamy wurde Kompanys wichtigster Coaching-Partner, zunächst bei Anderlecht, dann bei Burnley. Beide teilen dieselbe Leidenschaft für intensive, moderne Fußballphilosophie. © IMAGO/Jimmy Bolcina
Kompany förderte Lokonga als Trainer bei Anderlecht und machte ihn zum Kapitän. Der junge Belgier bezeichnete Kompany später als seinen wichtigsten Mentor. Ebenfalls wichtiger Spieler im Team: Felix Nmecha.
Kompany förderte Lokonga als Trainer bei Anderlecht und machte ihn zum Kapitän. Der junge Belgier bezeichnete Kompany später als seinen wichtigsten Mentor. Ebenfalls wichtiger Spieler im Team: Felix Nmecha. © IMAGO/Vincent Van Doornick
Kompany machte Josh Brownhill, Nathan Tella und Anass Zaroury zu zentralen Figuren seines Systems. Beim FC Burnley waren diese Spieler eine wichtige Stütze für Kompany.
Kompany machte Josh Brownhill, Nathan Tella und Anass Zaroury zu zentralen Figuren seines Systems. Beim FC Burnley waren diese Spieler eine wichtige Stütze für Kompany. © IMAGO/Neal Simpson/Shutterstock
Bei Bayern arbeiten Kompany als Trainer und Neuer als Kapitän eng zusammen. Kompany vertraut auf Neuers Erfahrung und Führungsqualitäten, während Neuer Kompanys taktische Vorgaben auf dem Platz umsetzt und als verlängerter Arm des Trainers agiert.
Bei Bayern arbeiten Kompany als Trainer und Neuer als Kapitän eng zusammen. Kompany vertraut auf Neuers Erfahrung und Führungsqualitäten, während Neuer Kompanys taktische Vorgaben auf dem Platz umsetzt und als verlängerter Arm des Trainers agiert. © IMAGO

Weitere Einsätze für Urbig, so Kompany, werde es in dieser Saison auf jeden Fall geben, gegen Sporting Lissabon aber ist Neuer an der Reihe. „Ob das jetzt ein Spiel ist oder ein anderes, das ist immer abhängig von der Situation.“ Für die Bayern zählt am Dienstag nur ein Sieg, um die Ziele nicht zu gefährden.

Anders als in der vergangenen Saison soll diesmal nicht der beschwerliche Weg über die Play-Offs gegangen werden. Die ersten acht Mannschaften qualifizieren sich ohne Umwege direkt für das Achtelfinale. Um Fans, Spielern und der Chefetage friedliche Weihnachtsferien garantieren zu können, ist ein Dreier gegen Sporting Pflicht. Egal, wer hinten die Null hält. (is)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Mladen Lackovic

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