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Der Brasilianer in Diensten der Königlichen, der seit Jahren polarisiert, zog sich auch den Unmut der Münchner zu. Vinicius Junior versuchte ein ums andere Mal, Foulspiele zu ziehen und Gelbe Karten für seine Gegenspieler zu fordern. Offensiv gelang ihm wenig, doch umso mehr konzentrierte sich der Angreifer darauf, bei Schiedsrichter Michael Oliver vorstellig zu werden.
Bayern-Fans wüten gegen Vinicius Junior
Die Fans der Roten sparten auf X nicht mit Kritik. Einer von ihnen drückte es noch milde aus und schrieb: „Was reklamiert Vini Jr. die ganze Zeit?! Merkt der Kerl überhaupt noch etwas?“ Ein weiterer Anhänger hoffte: „Alleine für sein ganzes Gejammer und Fordern sollte er mal gelb bekommen, der Vini Jr.“ Verwarnt wurde der Real-Star nicht, was auf Unverständnis stieß.
„Vinicius Junior schon zwei Schwalben, zweimal wollte er einen Elfer und bekommt immer noch keine Gelbe, aber Neuer bekommt sofort Gelb für Zeitspiel“, echauffierte sich ein Fan. Interessant: Hätte Vinicius Junior eine Gelbe Karte gesehen, wäre er im Rückspiel am 15. April gesperrt ausgefallen. Ein Fußball-Liebhaber, der keine Sympathien für den FC Bayern hegt, brachte es auf den Punkt.
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Er schreibt: „Krass, wie gut Vini Jr. ist. Ich meine, das muss man erst mal schaffen, dass ich die Bayern auf einmal fast sympathisch finde. Ein echtes Talent.“ Der Auftritt des Brasilianers hinterließ viele Fragezeichen, auch dieser Kommentar klingt nicht gerade nach einem Lob: „Vinicius wirklich die größte Knalltüte auf dem Fußball-Planeten.“
Im Rückspiel darf der 25-Jährige mitwirken. Ob die Zuschauer in der Allianz Arena die nächste Show zu erwarten haben? Am Ende zählt für den FC Bayern nur das Weiterkommen. Sollte Vinicius Junior zu längst bekannten Aktionen ansetzen, dürfte das Pfeifkonzert der Tribünen entsprechend laut ausfallen. (is)