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Letzter Leistungsträger des Ex-Meisters
Ist der FC Bayern an Leverkusen-Star Grimaldo interessiert?
Alejandro Grimaldo ist der einzig übrig gebliebene Leistungsträger der Leverkusener Meistermannschaft 2023/24. Verlässt auch er den Werksverein?
Leverkusen / München – Eine Saison lang konnte Bayer Leverkusen den deutschen Rekordmeister Bayern nicht nur heftig herausfordern, sondern sogar klar hinter sich lassen. Unter dem Ex-Bayern-Spieler Xabi Alonso spielte der Werksverein 2023/24 die mit Abstand beste Saison der Vereinsgeschichte, konnte kurzfristig den Namen „Vizekusen“ ablegen, wurde ungeschlagen Meister und holte sich sogar das Double.
Für eine weitere Spielzeit konnte Bayer seine Topelf aus dem Meisterjahr zusammen halten, dennoch stellte der FC Bayern die gewohnten Verhältnisse in Fußball-Deutschland wieder her. Die Folge war ein außergewöhnlicher Ausverkauf eines einst großartiges Teams.
Als Guerreiro-Ersatz: FCB-Interesse an Grimaldo?
Erfolgscoach Alonso zog es nach Madrid, Superstar Florian Wirtz wechselte für eine Rekordablösesumme zum FC Liverpool, wurde dorthin von Jeremie Frimpong begleitet. Jonathan Tah wechselte ablösefrei zum FC Bayern, Mannschaftskapitän Lukas Hradecky zu AS Monaco, „Aggressive Leader“ Granit Xhaka zum PL-Aufsteiger Sunderland, Amine Adli nach Bournemouth, Odilon Kossounou zu Atalanta Bergamo. Der mittlerweile in ein Leistungstief gefallene Toptorjäger der Meistersaison, Victor Boniface, wurde nach Bremen verliehen.
Und der aktuell einzige Akteur der Double-Sieger, der dieses Niveau noch zeigt, Alejandro Grimaldo, soll nun die Begehrlichkeiten der Verantwortlichen an der Säbener Straße geweckt haben. Das Gerücht, das zuerst vom kicker in den Umlauf gebracht worden war, wurde nun auch von der BILD bestätigt. Demnach mache sich der FC Bayern „intern tatsächlich intensive Gedanken“ zum Spanier, der in Leverkusen noch bis 2027 unter Vertrag steht. Grimaldo sei ein möglicher Ersatz für den Portugiesen Raphaël Guerreiro, dessen 2026 auslaufender Vertrag beim FCB wohl nicht verlängert wird.
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Die BILD berichtet aber auch, dass der FC Bayern bislang weder zur Grimaldo-Seite noch zu Bayer Leverkusen Kontakt aufgenommen hat. Außerdem sollte es keineswegs der Plan des Werksvereins sein, den linken Außenbahnspieler abzugeben, insbesondere nicht an den Liga-Konkurrenten aus München.
Während der 11-fache spanische Nationalspieler, der unter anderem beim FC Barcelona ausgebildet worden war, schon häufig betont hat, noch einmal bei einem großen Klub in seinem Heimatland spielen zu wollen, spekulieren die deutschen Medien derzeit, wie hoch die Ablösesumme für den FC Bayern wohl sei. Laut BILD würde Bayer von spanischen Klubs eine Ablöse von „weit über zehn Millionen Euro“ fordern, beim FC Bayern wäre die Forderung sogar nochmal „deutlich höher“.
Der deutsche Rekordmeister müsste für einen dann bald 31-jährigen Spieler mit nur noch einem Jahr Restvertrag demnach also tief in die Schatulle greifen. Wenn man bedenkt, dass derzeit auf der angestammten Grimaldo-Position an der Säbener Straße eifrig an den Comebacks von Hiroki Ito und vor allem Alphonso Davies gearbeitet wird, ergeben diese Gedankengänge insgesamt wenig Sinn. Man ist fast geneigt, von einem „Quatschgerücht in der Länderspielpause“ zu sprechen.