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„Nach Diskussionen um meine Person“
Jérôme Boateng und FC Bayern verkünden Entscheidung um Hospitanz
Die geplante Hospitanz von Jérôme Boateng beim FC Bayern schlug zuletzt hohe Wellen. Nach Fan-Protesten verkündet der Ex-Profi nun eine Entscheidung.
Update vom 25. Oktober 2025, 21.20 Uhr: Mittlerweile hat sich auch der FC Bayern offiziell zur Thematik geäußert. Während sich Trainer Vincent Kompany auf der Pressekonferenz noch zurückhielt, wird der Rekordmeister deutlicher. „In einem konstruktiven Austausch, den der FC Bayern und Jérôme Boateng in dieser Woche hatten, wurde entschieden, dass Jérôme Boateng nicht beim FC Bayern hospitieren wird. Jérôme fühlt sich dem FC Bayern sehr verbunden und möchte nicht, dass der FC Bayern aufgrund der aktuellen kontroversen Diskussion um seine Person Schaden nimmt.“
Erstmeldung vom 25. Oktober 2025, 19.27 Uhr: München – Während der FC Bayern sich am Samstag in der Bundesliga mit 3:0 auswärts gegen Borussia Mönchengladbach durchsetzte, gab Jérôme Boateng auf seinem Instagram-Kanal eine Stellungnahme zum Wirbel um seine geplante Hospitanz beim Rekordmeister ab. Mit dieser verkündete der Weltmeister von 2014, dass er auf das Praktikum nun doch verzichten wird.
Boateng schreibt im Wortlaut: „Lieber FC Bayern, lieber Vincent, nach den jüngsten Diskussionen um meine Person bin ich zu dem Entschluss gekommen, mich auf meine Themen – die A-Lizenz, RYZR und Arena2 zu konzentrieren. Da ist gerade mein Fokus drauf und Euer voller Fokus sollte einzig und allein dem Platz gehören – und dem Ziel, diese beeindruckende Serie von 13 Siegen in Folge fortzuführen.“
Jérôme Boateng wird nicht beim FC Bayern hospitieren
Boateng weiter: „Ich bin der Clubführung und dir, lieber Vincent, sehr denkbar für das Vertrauen und die Möglichkeit, Teil davon zu sein. Ich wünsche euch von Herzen, dass Ihr am Ende der Saison eure großen Ziele erreicht.“ Abschließend formuliert der Ex-Verteidiger: „Auch bei den vielen Fans möchte ich mich herzlich für die zahlreichen Nachrichten und die Unterstützung bedanken. Euer Boa.“
Der 37-Jährige hatte im Sommer seine Karriere als Spieler beendet und will künftig als Trainer arbeiten. Sein langjähriger Verein hatte ihm in Person von Trainer Vincent Kompany eine Hospitanz angeboten. Die Verantwortlichen des FC Bayern hatten auch nach den ersten Protesten der Fans kein Problem mit dem geplanten Boateng-Praktikum an der Säbener Straße gesehen.
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Die Anhänger des Rekordmeisters hatten zuletzt beim Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund sowie in der Champions League gegen Brügge mit Transparenten gegen Boateng protestiert. Die Proteste gehen auf ein Gerichtsurteil zurück, das das Landgericht München I im Juli 2024 gegen Boateng gefällt hat.
Das Gericht befand ihn der vorsätzlichen Körperverletzung gegenüber einer früheren Partnerin für schuldig und sprach eine Verwarnung aus. Eine Vorstrafe liegt dadurch jedoch nicht vor. Boateng weist alle Vorwürfe zurück und beteuert, niemals eine Frau körperlich angegriffen zu haben.
Bei der Urteilsverkündung stellte die Vorsitzende Richterin klar, dass sich der Vorwurf, Boateng sei ein notorischer Frauenschläger, nicht habe belegen lassen. Für die bewiesenen Tatbestände verhängte das Gericht eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Euro sowie eine Verwarnung mit Strafvorbehalt.