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Poker schreitet voran
Hansi Flick hilft plötzlich dem FC Bayern bei Wunschtransfer
Der FC Barcelona wendet sich von Luis Díaz ab und verpflichtet stattdessen Marcus Rashford – eine Wendung, die dem FC Bayern zugutekommt.
Barcelona/München – Der FC Barcelona interessierte sich zuletzt ebenfalls für die Dienste von Luis Díaz vom FC Liverpool, machte aber aufgrund der hohen Kosten einen Rückzieher.
Die katalanische Zeitung Sport berichtete, dass Barça Díaz nicht um jeden Preis verpflichten und nicht mehr als 60 Millionen Euro bieten wollte. Ein Wettbieten mit dem FC Bayern wollten die Katalanen explizit vermeiden.
Stattdessen setzen die Katalanen jetzt auf eine deutlich preiswertere Variante: Marcus Rashford, der mit Kaufoption zwischen 30 und 35 Millionen Euro von Manchester United ausgeliehen wird. Bereits am Sonntagabend, dem 20. Juli, landete der 27-Jährige in Barcelona, um dort den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren.
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FC Barcelona holt Marcus Rashford von Manchester United
Laut Transferexperte Fabrizio Romano übernimmt der FC Barcelona Rashfords Bruttogehalt in Höhe von 14 Millionen Euro. Hinzu kommen an Einsätze gekoppelte Boni. Romano zufolge akzeptiert Rashford für den Wechsel von Manchester United zum amtierenden spanischen Meister eine Gehaltskürzung von 15 Prozent.
Ein Zeichen, dass sich der Engländer unter Trainer Hansi Flick unbedingt durchsetzen möchte.
Flick hält offensichtlich große Stücke auf Rashford. Bereits im Januar beschäftigte sich Barça mit einer Verpflichtung von Rashford, der seinerzeit auch bei Borussia Dortmund im Gespräch war. Letztlich ließ sich Rashford für die Rückrunde der abgelaufenen Saison an Aston Villa verleihen. Nun will Flick dem einstigen Mega-Talent dabei helfen, seine Karriere wieder auf Vordermann zu bringen.
Ex-Bayern-Coach Flick hilft seinem alten Verein damit zugleich unfreiwillig. Die pragmatische Herangehensweise des FC Barcelona – lieber eine günstige, sofort verfügbare Lösung als ein teures Wettbieten – kommt dem FC Bayern zugute.
Während Barcelona nun auf Rashford setzt, können sich die Münchner voll und ganz auf Wunschtransfer Díaz fokussieren und haben einen Konkurrenten weniger im Poker um den kolumbianischen Flügelspieler. Ob ein millionenschwerer Transfer des Liverpool-Stürmers für den FC Bayern allerdings überhaupt Sinn ergeben würde, steht auf einem anderen Blatt – wenn man Luis Díaz Leistungen mit denen von Serge Gnabry vergleicht. Viele Bayernfans zweifeln jedenfalls gehörig daran.
Der FC Bayern bleibt an Wunschtransfer Luis Díaz dran
Nach Informationen von Sport Bild sind die Konditionen zwischen dem FC Bayern und Díaz bereits geklärt. Díaz soll beim deutschen Rekordmeister einen Vierjahresvertrag bis Sommer 2029 erhalten und pro Jahr taxierte 14 Millionen Euro verdienen. Dieses Gehalt könne durch Leistungsprämien noch anwachsen.
Nach Ekitiké-Transfer muss Liverpool eigentlich verkaufen
Die Situation bei Liverpool spielt Bayern zusätzlich in die Karten. Die Reds haben in diesem Sommer bereits massiv investiert: Für Florian Wirtz, Milos Kerkez und Jeremie Frimpong gaben die Reds schon rund 210 Millionen Euro aus. Mit dem kolportierten 95-Millionen-Transfer von Hugo Ekitiké von Eintracht Frankfurt steigen die Ausgaben auf über 300 Millionen Euro.
Im Gegenzug nahm Liverpool erst 63 Millionen Euro durch Verkäufe ein. Diese negative Transferbilanz setzt den Klub unter Druck, weitere Einnahmen zu generieren. Ein Díaz-Verkauf würde Liverpool dabei helfen, die Bücher auszugleichen.
In den kommenden Wochen dürfte sich entscheiden, ob der FC Bayern seinen Wunschtransfer perfekt machen kann.