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In Manchester vor dem Aus

FC Bayern könnte Rettungsanker für Guardiola-Rekordtransfer sein

Er gilt als teuerster englischer Fußballer, doch bei Manchester City spielt er keine Rolle mehr: Ist Jack Grealish auch ein Kandidat für den FC Bayern?

Manchester/München – Jack Grealish wechselte im Sommer 2021 für umgerechnet rund 117,50 Millionen Euro von Aston Villa zu Manchester City. Bis heute floss für keinen anderen englischen Fußballer eine höhere Ablöse. Grealish ist damit zugleich der Rekordtransfer von ManCity – und auch von Trainer Pep Guardiola.

Doch vier Jahre nach dem Mega-Transfer gilt eine Trennung als wahrscheinlich. In den Planungen von Guardiola nimmt Grealish keine Rolle mehr ein. Der beste Beweis: Grealish stand nicht einmal im Kader für die FIFA Klub-Weltmeisterschaft, die für Manchester City im Viertelfinale gegen Al-Hilal ein Ende fand.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

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Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © PIERRE-PHILIPPE MARCOU
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Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © JOHN THYS
Im Januar 2023 sorgte der FC Chelsea für einen Transfer-Hammer im Winter. 121 Millionen Euro legten die Blues für Enzo Fernandez von Benfica Lissabon auf den Tisch. Zusammen mit dem Mittelfeld-Juwel gewannen die Londoner 2025 die Klub-WM in den USA.
Im Januar 2023 sorgte der FC Chelsea für einen Transfer-Hammer im Winter. 121 Millionen Euro legten die Blues für Enzo Fernandez von Benfica Lissabon auf den Tisch. Zusammen mit dem Mittelfeld-Juwel gewannen die Londoner 2025 die Klub-WM in den USA.  © IMAGO/Allstar Picture Library Ltd
Florian Wirtz ist der einzige deutsche Spieler in dieser Liste. Nachdem er Bayer 04 Leverkusen zur ersten Bundesliga-Meisterschaft der Vereinsgeschichte führte, eiste der FC Liverpool den Offensiv-Künstler für 125 Millionen Euro von der Werkself weg.
Florian Wirtz ist der einzige deutsche Spieler in dieser Liste. Nachdem er Bayer 04 Leverkusen zur ersten Bundesliga-Meisterschaft der Vereinsgeschichte führte, eiste der FC Liverpool den Offensiv-Künstler für 125 Millionen Euro von der Werkself weg. © IMAGO/Conor Molloy
Jude Bellingham spülte dem BVB mit seinem Wechsel zu Real Madrid satte 127 Millionen Euro in die Kassen. Direkt in seinem ersten Jahr holte er mit den Königlichen im Anschluss die Champions League – gegen seinen Ex-Verein.
Jude Bellingham spülte dem BVB mit seinem Wechsel zu Real Madrid satte 127 Millionen Euro in die Kassen. Direkt in seinem ersten Jahr holte er mit den Königlichen im Anschluss die Champions League – gegen seinen Ex-Verein. © IMAGO/Sergio Ruiz / PRESSINPHOTO
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Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © OSCAR DEL POZO
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Auf Platz fünf ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © DOUGLAS MAGNO
Platz vier schnappt sich ein weiterer Liverpool-Transfer der Saison 2025/26. Für 145 Millionen Euro verpflichteten die Reds Stürmer Alexander Isak von Newcastle United und krönten den Schweden damit zum teuersten Premier-League-Transfer der Geschichte.
Platz vier schnappt sich ein weiterer Liverpool-Transfer der Saison 2025/26. Für 145 Millionen Euro verpflichteten die Reds Stürmer Alexander Isak von Newcastle United und krönten den Schweden damit zum teuersten Premier-League-Transfer der Geschichte. © IMAGO/Mickael Chavet
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Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © LLUIS GENE
KYLIAN MBAPPE, PSG, Ligue 1, PSG vs Metz 5-0, Paris LIGUE 1 2021-22 PSG-METZ 5-0 - FESTA VITTORIA CAMPIONATO
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL
Neymar (PSG) FOOTBALL : Paris St Germain Vs FC Metz - Ligue 1 - 21/05/2022 MichaelBaucher/Panoramic PUBLICATIONxNOTxINxF
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © IMAGO/Michael Baucher

Pep Guardiola hat Jack Grealish bei Manchester City ausgebootet

Dabei war Grealish vor zwei Jahren noch Leistungsträger im Team von Guardiola, spielte beim Triple-Gewinn 2023 eine entscheidende Rolle. Doch in der Folgesaison ließ Grealish‘ Spielzeit nach, das nicht zuletzt ob einer Oberschenkelverletzung und Leistenproblemen.

Für die Europameisterschaft 2024 wurde er von Nationaltrainer Gareth Southgate nicht nominiert, unter dessen Nachfolger Thomas Tuchel bestritt Grealish noch kein einziges Länderspiel.

Grealish bei Manchester City vor dem Abgang

Ob Grealish seine Karriere noch einmal auf Vordermann bringen kann?

Der 39-fache Nationalspieler hat von Manchester City die Erlaubnis erhalten, mit anderen Vereinen über einen Wechsel zu verhandeln. In den vergangenen Monaten zeigte die Entwicklung beim 29-Jährigen nämlich weiter nach unten, häufig saß er ohne Einsatz auf der Ersatzbank.

Jack Grealish (r.) musste zuletzt bei Manchester City oft mit der Ersatzbank vorliebnehmen.

Dabei stellte Guardiola zuletzt klar: „Der einzige Grund, warum er nicht gespielt hat, war ich – nicht sein Verhalten oder irgendetwas anderes.“

Bereits zuvor hatte Guardiola die Trainingsleistungen des Flügelspielers öffentlich infrage gestellt. Grealish sei ein „Top-Spieler“, betonte Guardiola, doch die Konkurrenz sei einfach zu stark. „Letzte Saison war Doku in vielen Spielen unglaublich, und Savinho hat sich in seiner ersten Saison enorm entwickelt“, so Guardiola.

FC Bayern wird als Interessent für Grealish gehandelt

Grealish‘ Vertrag in Manchester läuft noch bis 2027. Zu den Interessenten werden Medienberichten zufolge Premier-League-Klubs wie der FC Everton, Tottenham Hotspur und sein Ex-Verein Aston Villa gezählt. Auch internationale Teams wie der FC Bayern und die SSC Neapel sollen die Situation verfolgen.

Der FC Bayern ist nach dem Abgang von Leroy Sané gen Galatasaray Istanbul auf der Suche nach einem neuen Spieler für die linke Außenbahn – doch das ist kein einfaches Unterfangen.

Nico Williams soll einen Wechsel von Bilbao zum FC Barcelona präferieren, die Spur zu Rafael Leão von der AC Mailand scheint derzeit kalt zu sein. Und Bradley Barcola erhält wohl keine Freigabe von Paris Saint-Germain, Jamie Gittens steht indes vor einem Transfer von Borussia Dortmund zum FC Chelsea.

FC Liverpool sagt FC Bayern wohl wegen Luis Díaz ab

Laut Bild und Sky haben die Münchner deshalb zuletzt bei Luis Díaz angefragt, doch der FC Liverpool soll dem FC Bayern englischen Medienberichten zufolge eine Absage erteilt haben.

Könnte damit Grealish beim deutschen Rekordmeister in den Fokus rücken?

Zumindest ist nicht abwegig, dass sich der Name des ManCity-Stars bei Sportvorstand Max Eberl auf der Liste potenzieller Transferkandidaten befindet. Der Vorteil bei Grealish: City würde dem Angreifer bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen, ihn dem Vernehmen nach für rund 50 Millionen Euro ziehen lassen. Ob die Münchner zugreifen?

Rubriklistenbild: © IMAGO / Pro Sports Images

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