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FCB will gegen Strafe vorgehen
FC Bayern erhält Schock-Urteil: UEFA sperrt Luis Diaz deutlich länger
Das überrascht völlig: Luis Diaz muss laut UEFA-Entscheidung länger pausieren als nur ein Spiel - anders als Vincent Kompany gedacht hatte.
München – „Meine Information ist: ein Spiel. Ich wäre wirklich enttäuscht, wenn meine Information nicht richtig ist“, sagte Vincent Kompany erst am Freitagmittag (21. November) auf der Pressekonferenz, als er nach dem erwarteten Strafmaß für Luis Diaz gefragt wurde. Inzwischen hat die UEFA das Urteil offiziell bekanntgegeben und damit vermutlich nicht nur Kompany enttäuscht.
Der Verband hat den Kolumbianer nach seinem Foul an Achraf Hakimi im Gruppenspiel gegen Paris Saint-Germain (2:1) am 4. November für drei Spiele gesperrt. Damit verpasst Diaz fast die komplette restliche Ligaphase der Königsklasse und kann erst Ende Januar im letzten Vorrundenspiel wieder mitwirken. Das möchte man beim FC Bayern aber offenbar nicht einfach hinnehmen.
Kompany lag falsch: Bayern-Star Luis Diaz doch länger gesperrt
Wie die Bild berichtet, hat der deutsche Rekordmeister bereits die offizielle Begründung des Urteils angefordert, um dagegen vorgehen zu können. Wie aussichtsreich ein möglicher Einspruch ist, bleibt abzuwarten. Diaz hatte PSG-Außenverteidiger Hakimi in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit von hinten umgegrätscht und eine Verletzung des Marokkaners damit in Kauf genommen.
Schiedsrichter Maurizio Mariani zeigte dem Bayern-Star zunächst die Gelbe Karte, entschied sich aber nach Ansicht der Videobilder für den Platzverweis. Diaz, der den Bayern vor seinem Platzverweis mit einem Doppelpack den Sieg beschert hatte, ist unter Kompany gesetzt, weshalb die längerfristige Sperre – besonders in der Champions League – doppelt schmerzt.
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Nach dem UEFA-Urteil ist es zudem noch wahrscheinlicher, dass Diaz gegen den SC Freiburg in der Startelf stehen und das Spiel vermutlich auch durchspielen darf. „Bei ihm kommt keine Belastungssteuerungsfrage auf“, sagte Kompany bereits auf der Pressekonferenz. „Er muss uns helfen mit seiner Energie, am liebsten so lange wie möglich in diesem Spiel“, so Kompany weiter.
„Und dann müssen das die anderen übernehmen, wenn wir gegen Arsenal spielen“, richtete der Belgier einen vorsichtigen Blick auf das Champions-League-Duell in der kommenden Woche. Jetzt müssen seine Teamkollegen aber nicht nur gegen Arsenal einspringen, sondern auch gegen Sporting Lissabon und Union Saint-Gilloise – zumindest, wenn der Einspruch der Münchner erfolglos bleibt. (dwe)