Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Transfer zum FCB

FC Bayern einig mit Ismael Saibari – 60 Millionen Euro Ablöse gefordert

Der FC Bayern hat sich mit Ismael Saibari auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. PSV Eindhoven fordert 60 Millionen Euro Ablöse für den 25-Jährigen.

Am 28. Januar besiegte der FC Bayern PSV Eindhoven zum Abschluss der Ligaphase der Champions League mit 2:1. Ein Spiel in den Niederlanden, an das sich wohl nur noch wenige Münchner Fans erinnern können. Doch bei Trainer Vincent Kompany hat ein Profi des Gegners bleibenden Eindruck hinterlassen: Ismael Saibari.

Absolut Bayern – absolut hautnah! Unsere Reporter sind für euch hinter den Kulissen des Rekordmeisters unterwegs. Videos, Analysen, Interviews und viele weitere exklusive Inhalte bekommt ihr im Web, in der App und auf Social Media.

Auf die Frage, ob der 25-Jährige schon bereit für einen Spitzenclub sei, antwortete Kompany damals: „Er ist definitiv auf dem richtigen Weg.“ Und der führt offenbar nach München. Saibari und der FC Bayern sollen sich grundsätzlich über einen Fünfjahresvertrag einig sein. Noch hakt es an der Ablöse: Dem Vernehmen nach fordere PSV Eindhoven rund 60 Millionen Euro für Saibari. Möglich, dass die Vereine bei 50 Mio. Euro eine Einigung finden.

Ismael Saibari traf schon selbst gegen den FC Bayern

In 37 Pflichtspielen in dieser Saison erzielte der 25-Jährige 19 Tore für Eindhoven, eines davon gegen den FC Bayern. Im Duell mit dem deutschen Rekordmeister ließ er sich immer sehr weit fallen, war aber dennoch torgefährlich. Hinzu kommt sein toller Abschluss. Auffällig: Unter PSV-Trainer Peter Bosz hat Saibari eine Rolle, die stark an jene von Superstürmer Harry Kane beim FC Bayern erinnert.

„Er hat Power und kann Chancen kreieren. Zudem hat er Torgefahr. Er hat auch viel für seine Mannschaft verteidigt“, schwärmte Kompany nach dem Aufeinandertreffen im Winter vom Offensiv-Star, der zwar in Spanien geboren wurde, aber wie der Bayern-Trainer Anderlecht-Vergangenheit hat. „Er ist Belgier, aber auch Marokkaner. Und bei PSV gibt es immer Jungs, die mit uns aufgewachsen sind und es gut machen.“

Kane krönt Bayern und sich selbst: Die Pokalsieger gegen Stuttgart in der Einzelkritik

VfB Stuttgart - FC Bayern München
Jonas Urbig: Ein ruhiger Abend würde es nicht werden für den Vertreter von Manuel Neuer in seinem ersten großen Finale – das merkte man schnell. Im Spielaufbau, aber auch auf der Linie und mit der Faust im Strafraum, war Urbig gefordert und legte die anfängliche Nervosität relativ schnell ab. Die langen Bälle nach vorne führten nicht zum Erfolg, dennoch: Die Bayern fühlten sich hinten sicher, darauf kam es an. Note: 3 © IMAGO/Revierfoto
Konrad Laimer: Hatte auf der linken Seite viel Offensivdrang. Defensiv zudem tadellos. Note: 2
Konrad Laimer: Wirkte auf der rechten Seite fast noch (über-)motivierter als sonst und musste viele sehr lange Wege zurückgehen. Genauso schnell aber ging es auch ein, zwei Mal, als er auf der Seite durchkam. Hatte gegen Leweling viel zu tun und hätte zum 2:0 nachlegen müssen. Weil er es nicht tat, blieb es länger spannend. Note: 3 © IMAGO/Ulrik Pedersen/DeFodi Images
Dayot Upamecano: Ließ zu Beginn die Chance aufs 1:0 liegen, verteidigte dafür fehlerfrei und gewann mit seinen aggressiven Tacklings zahlreiche Bälle. Note: 2
Dayot Upamecano: War hinten deutlich mehr gefordert, als ihm lieb war. Nach vorne versuchte er aber mit diversen Steckpässen, die Offensive zu beleben. Wurde zunehmend körperlicher und setzte kurz vor dem 1:0 im Mittelfeld ein Zeichen, das die Mitspieler aufweckte. Hatte hinten Glück, dass sein verlorenes Kopfballduell gegen Chema Andres nicht zum Ausgleich führte. Note: 3 © IMAGO/Markus Fischer
Jonathan Tah: Entschied die wichtigen Duelle für sich und hielt Leverkusens Stürmer souverän in Schach. Note: 3
Jonathan Tah: Weil Stuttgart so schnell und lange Gas gab, musste Tah direkt hellwach sein. Im Verbund mit Upamecano gelang es dem deutschen WM-Fahrer aber, die vielen Stuttgarter Angriffe in den ersten 45 Minuten ohne Gegentor zu überstehen. Sinnbildlich eine Szene, in der er den Ball erst leichtfertig verlor – und dann mit Monstergrätsche die VfB-Chance klärte. Am Ende alles recht souverän gelöst. Note: 3 © IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER
Josip Stanisic: Hinterlief immer wieder Olise und schaffte so zusätzliche Anspielstationen. Blieb defensiv konzentriert. Note: 3
Josip Stanisic: Musste viele Wege nach hinten gehen, ehe er nach mehr als einer halben Stunde immerhin vorne zur besten Chance der Bayern kam – aber Nübel war bei seinem Schuss aus gut 20 Metern zur Stelle. Fand wie die Kollegen immer besser ins Spiel, drückte ihm aber keinen Stempel auf. Note: 3 © IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL
Joshua Kimmich: Verteilte die Bälle im Mittelfeld und hielt außerdem das Zentrum vor der Abwehr dicht. Note: 2
Joshua Kimmich: Der Kapitän hätte sich zu Beginn ein anderes Spiel gewünscht, aber es half nichts. Stuttgart war aktiver, also ließ sich Kimmich wie gewohnt zwischen die beiden Innenverteidiger fallen, fand aber von dort aus zu selten die Lücke nach vorne. Ein Chipball erreichte Kane kurz vor der Halbzeit in aussichtsreicher Position, führte aber nicht zum Erfolg. Dafür jener Freistoß, der Olise vor dem 1:0 auf die Reise schickte. Auch an der Entstehung des 2:0 war er beteiligt. Note: 2 © IMAGO/Noah Wedel
Aleksandar Pavlovic: Schaltete sich häufig nach vorn ein und überzeugte mit Offensivläufen in den gegnerischen Strafraum. Note: 3
Aleksandar Pavlovic: Hatte zunächst auch kein Mittel gegen die hoch anlaufenden und deutlich wacheren Stuttgarter, kam aber immer besser rein und gewann in Zusammenarbeit mit Luis Diaz einige wichtige Bälle. Wirkte nicht ganz so nervös wie in den letzten großen Spielen und pushte seine Mitspieler nach gelungenen Defensivaktionen regelmäßig. Note: 3 © IMAGO/Allstar Picture Library Ltd
Michael Olise: Zog immer wieder in die Mitte und suchte den Abschluss, war dabei aber oft zu eigensinnig. Blieb dadurch ineffektiver als zuletzt. Note: 4
Michael Olise: Dass Stuttgart es ernst mit ihm meinen würde, merkte der Mann der Bayern-Saison in Minute zwei, als er übel abgeräumt wurde. Ein kleiner Vorgeschmack darauf, dass ihn die Schwaben auch danach relativ gut aus dem Spiel nahmen. Lange ging nicht viel über Olise, aber als er im Mittelfeld mal wieder rüde gestoppt wurde, reichte es ihm. Er antwortete auf seine Art: mit einer Butter-Flanke auf Harry Kane zum 1:0. Auftrag ausgeführt. Später sorgte seine Hereingabe für den Handelfmeter, der zum 3:0 führte. Note: 2 © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Jamal Musiala: Glänzte mit viel Spielfreude im Offensivzentrum, ließ sich immer wieder fallen und dribbelte von dort Löcher in Leverkusens Abwehr. Legte den Ball beim 1:0 präzise zurück, sodass Kane freistehend einschieben konnte. Bester Münchner Angreifer. Note: 1
Jamal Musiala: Hatte unter der Woche angekündigt, dass das Pokalfinale das richtige Pflaster für die Rückkehr des magischen Musialas sein könnte. Davon sah man sehr wenig. Selbst in den Szenen, in denen er zwei, drei Mann hatte stehenlassen, kam er ganz vorne nicht zwingend durch. Zu viele Ballverluste, zu wenig Präzision. Machte Platz für Lennart Karl. Note: 4 © IMAGO/David Klein
Luis Diaz: War zwar offiziell nicht am Führungstor beteiligt und hatte mit einem genialen Moment doch großen Anteil: Diaz ließ die Flanke gedankenschnell durch seine Beine und bewies damit seine Extraklasse. Ansonsten einer der Aktivposten im Angriff, ihm gelang das erlösende 2:0 in der Nachspielzeit. Note: 1
Luis Diaz: Hatte es gegen die aggressiven und hochmotivierten Stuttgarter zu Beginn schwer, seine Körperlichkeit aber war trotzdem in diversen Szenen Gold wert. Strahlte als einer der wenigen Bayern von Beginn an aus, dass er in diesem Finale alles geben will. Dass die Kugel von seinem Fuß aber dennoch nicht reingehen wollte, zeigte sinnbildlich die beste Chance auf das schnelle 2:0. Nübel war in höchster Not zur Stelle und klärte. Immerhin: Vor dem 2:0 hatte er ein Auge für Kane. Note: 2 © IMAGO/Noah Wedel
Harry Kane: Scheiterte in der Anfangsphase noch per Lupfer, markierte dann aber nach 22 Minuten das wichtige 1:0 und schloss trocken ab. Hatte vor und nach der Pause sogar noch Chancen aufs 2:0, die er jedoch ausließ. Darüber hinaus fungierte Kane aber als wichtiger Taktgeber in der Offensive, weil er seine Stürmerrolle gewohnt mitspielend interpretierte. Note: 2
Harry Kane: Versuchte das anfangs doch etwas wilde Bayern-Spiel zu beruhigen, tat sich aber auch schwer. Dafür ging der erste Schuss des Rekordpokalsiegers auf seine Kappe (13.) und auch die erste Mini-Kopfballchance (22.). Zu schlug er dann, als der VfB dachte, ihn im Griff zu haben. Sehr alleine gelassen flog Kane mit dem Kopf voraus durch den Strafraum und traf zum 1:0. Vollkommene Ekstase dann, als er nach einem eigenen Lattenkracher erneut von Diaz bedient wurde, sich einmal drehte und perfekt platziert zum entscheidenden 2:0 einnetzte. Das 3:0 besorgte er per Handelfmeter. So geht Matchwinner! Note: 1 © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank
Lennart Karl feiert seinen Treffer
Lennart Karl (ab 74. für Jamal Musiala): Ohne Bewertung. © Philippe Ruiz/Philippe Ruiz
VfB Stuttgart - FC Bayern München
Leon Goretzka (ab 89. für Aleksandar Pavlovic): Ohne Bewertung. © IMAGO/Noah Wedel
Hiroki Ito: Ohne Einsatz im Kader.
Hiroki Ito (ab 90. für Josip Stanisic): Ohne Bewertung. © DeFodi/Imago
Tom Bischof.
Tom Bischof (ab 90. für Konrad Laimer): Ohne Bewertung. © Christian Charisius
CALCIO
Raphaël Guerreiro (ab 90. für Michael Olise): Ohne Bewertung. © IMAGO/STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL
02.08.2025, Fussball Testspiel, FC Bayern - Olympique Lyon
Minjae Kim: Ohne Einsatz im Kader. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.
Nicolas Jackson: Ohne Einsatz im Kader.
Nicolas Jackson: Ohne Einsatz im Kader. © IMAGO/Ulrich Wagner
02.05.2026, Fussball Bundesliga FC Bayern - Heidenheim
Bara Sapoko Ndiaye: Ohne Einsatz im Kader. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.
Franz-Beckenbauer-Supercup 2025, VfB Stuttgart - FC Bayern München; 16.08.2025
Sven Ulreich: Ohne Einsatz im Kader. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Goldberg
Wisdom Mike: Ohne Einsatz im Kader.
Wisdom Mike: Nicht im Kader. © IMAGO/Markus Ulmer
Leon Klanac: Ohne Einsatz im Kader.
Leon Klanac: Nicht im Kader. © IMAGO/Mladen Lackovic
Manuel Neuer: Wurde lange nicht gefordert und lenkte dann einen strammen Schuss von Leverkusens Tella stark am Tor vorbei (52.). War da, wenn man ihn brauchte. Note: 2
Manuel Neuer: Fehlte verletzt. © IMAGO/Jerry Andre
Alphonso Davies: Ohne Einsatz im Kader.
Alphonso Davies: Fehlte verletzt. © IMAGO/JOERAN STEINSIEK
Fussball Supercup Saison 2025/2026 VfB Stuttgart - FC Bayern Muenchen
Serge Gnabry: Fehlte verletzt. © IMAGO/Markus Ulmer

Die beste Position von Saibari ist im Offensivzentrum. Bei Eindhoven wechselte er im Spiel stets zwischen offensivem Mittelfeld und Mittelstürmer. Damit könnte der marokkanische Nationalspieler, der im vorletzten WM-Testspiel am Dienstag gegen Madagaskar (4:0) einen Doppelpack erzielte, nicht nur Jamal Musiala Konkurrenz machen, sondern auch Kane im Sturm mal ersetzen.

Interessant: Eigentlich waren die Verantwortlichen um Sportvorstand Max Eberl auf der Suche nach einem Backup für Flügel-Dauerbrenner Luis Diaz. Doch auf Linksaußen sieht man theoretisch mit Alphonso Davies, Serge Gnabry, Musiala und Talent Maycon Cardozo genügend geeignete Aushilfskräfte.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Marcel van Dorst/DeFodi Images

Kommentare