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Transfer zum FCB
FC Bayern einig mit Ismael Saibari – 60 Millionen Euro Ablöse gefordert
Der FC Bayern hat sich mit Ismael Saibari auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. PSV Eindhoven fordert 60 Millionen Euro Ablöse für den 25-Jährigen.
Am 28. Januar besiegte der FC Bayern PSV Eindhoven zum Abschluss der Ligaphase der Champions League mit 2:1. Ein Spiel in den Niederlanden, an das sich wohl nur noch wenige Münchner Fans erinnern können. Doch bei Trainer Vincent Kompany hat ein Profi des Gegners bleibenden Eindruck hinterlassen: Ismael Saibari.
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Auf die Frage, ob der 25-Jährige schon bereit für einen Spitzenclub sei, antwortete Kompany damals: „Er ist definitiv auf dem richtigen Weg.“ Und der führt offenbar nach München. Saibari und der FC Bayern sollen sich grundsätzlich über einen Fünfjahresvertrag einig sein. Noch hakt es an der Ablöse: Dem Vernehmen nach fordere PSV Eindhoven rund 60 Millionen Euro für Saibari. Möglich, dass die Vereine bei 50 Mio. Euro eine Einigung finden.
Ismael Saibari traf schon selbst gegen den FC Bayern
In 37 Pflichtspielen in dieser Saison erzielte der 25-Jährige 19 Tore für Eindhoven, eines davon gegen den FC Bayern. Im Duell mit dem deutschen Rekordmeister ließ er sich immer sehr weit fallen, war aber dennoch torgefährlich. Hinzu kommt sein toller Abschluss. Auffällig: Unter PSV-Trainer Peter Bosz hat Saibari eine Rolle, die stark an jene von Superstürmer Harry Kane beim FC Bayern erinnert.
„Er hat Power und kann Chancen kreieren. Zudem hat er Torgefahr. Er hat auch viel für seine Mannschaft verteidigt“, schwärmte Kompany nach dem Aufeinandertreffen im Winter vom Offensiv-Star, der zwar in Spanien geboren wurde, aber wie der Bayern-Trainer Anderlecht-Vergangenheit hat. „Er ist Belgier, aber auch Marokkaner. Und bei PSV gibt es immer Jungs, die mit uns aufgewachsen sind und es gut machen.“
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Die beste Position von Saibari ist im Offensivzentrum. Bei Eindhoven wechselte er im Spiel stets zwischen offensivem Mittelfeld und Mittelstürmer. Damit könnte der marokkanische Nationalspieler, der im vorletzten WM-Testspiel am Dienstag gegen Madagaskar (4:0) einen Doppelpack erzielte, nicht nur Jamal Musiala Konkurrenz machen, sondern auch Kane im Sturm mal ersetzen.
Interessant: Eigentlich waren die Verantwortlichen um Sportvorstand Max Eberl auf der Suche nach einem Backup für Flügel-Dauerbrenner Luis Diaz. Doch auf Linksaußen sieht man theoretisch mit Alphonso Davies, Serge Gnabry, Musiala und Talent Maycon Cardozo genügend geeignete Aushilfskräfte.