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Aus einem bestimmten Grund
Ex-DFB-Star gibt Klartext zu Wirtz: „Bayern-Wechsel hätte keinen Sinn gemacht“
Florian Wirtz hat es bevorzugt, zum FC Liverpool in die Premier League zu gehen anstatt zum FC Bayern. Ein Ex-DFB-Star kann das absolut verstehen.
München – Die Absage von Florian Wirtz hat den FC Bayern getroffen. Der deutsche Rekordmeister zog gegen den FC Liverpool den Kürzeren – Wirtz hat bei den „Reds“ unterschrieben und will in der Premier League den nächsten Schritt machen. Für Trainer Arne Slot ist der Mittelfeldstratege eine zentrale Figur im Spiel des FC Liverpool.
Im Vorfeld gab es Diskussionen, ob es für den 22-Jährigen nicht besser wäre, sich zunächst beim FC Bayern weiterzuentwickeln, ehe er den Schritt ins Ausland wagt. Quasi als eine Art Zwischenschritt, um sich etwas behutsamer auf Klubs wie Liverpool vorzubereiten. Wirtz hat seine Karriere aber schon immer mit Bedacht geplant.
Wirtz: Deshalb hat er sich für den FC Bayern entschieden
„Wie schon vor fünf Jahren, als ich mit 16 von Köln nach Leverkusen gegangen bin, habe ich auch diesmal darauf geschaut, wo ich mich fußballerisch am besten weiterentwickeln kann und wo ich der erfolgreichste Spieler werden kann“, sagte Wirtz Ende August dem kicker. „Deswegen habe ich mich für Liverpool entschieden – und das bis jetzt noch nicht bereut.“
Der frühere Bayern- und Nationalspieler Michael Ballack kann diese Gedanken dahinter absolut nachvollziehen. Erfolgreich wäre Wirtz beim FC Bayern fraglos auch, schließlich ist der FCB national das Maß der Dinge. Es geht bei einem Wechsel aber eben auch um Dinge wie zum Beispiel die sportliche Herausforderung.
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„Macht es für ihn und seine Entwicklung Sinn, noch zwei, drei Jahre in der Bundesliga bei den Bayern zu spielen? Natürlich gewinnt er dort Meisterschaften. Aber ist die Bundesliga für ihn noch die Challenge auf allerhöchstem Niveau? Nein, denn die Bundesliga wurde von der Premier League schon vor Jahren abgehängt“, sagt Ballack der Sport Bild.
Das sei die Realität, betont Ballack. „Darum ist sie in der Regel für die absoluten Top-Spieler auch nicht mehr so attraktiv. Deshalb müssen Veränderungen her“, fordert er. Denn alleine die Ausgaben im Transfersommer zeigen den Unterschied: Während die Bundesliga laut transfermarkt.de knapp 860 Millionen Euro ausgab, zahlten die Premier-League-Klubs 3,6 Milliarden Euro. (anre)