Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Gala-Auftritte auf und abseits des Platzes
Das verbirgt sich hinter der Leistungs-Explosion von Serge Gnabry
Serge Gnabry zeigt beim FC Bayern eine starke Form – und überzeugte auch beim 5:0 gegen den HSV. Gegenüber der tz beschreibt er seine Leistungsexplosion.
Straßlach – Eine Art Vereinsausflug unternahmen die Stars des FC Bayern vergangene Woche nach Straßlach. Dort hatte Serge Gnabry in den Münchner Golf Club geladen, wo die zweite Ausgabe der „SGS-Open“ stattfanden. Die Bayern ließen sich beim Golf-Turnier zugunsten der Serge Gnabry Stiftung nicht lumpen – und waren mit guter Mannstärke vertreten: Neben Boss Herbert Hainer, Sportdirektor Christoph Freund, und Chefcoach Vincent Kompany schauten einige Profis vorbei. „Ich finde es cool, dass so viele Leute vom Verein da sind. Das zeigt, dass es mit unserer Stiftungsarbeit bergauf geht und es ein wichtiges Thema ist.“
FC Bayern verpasst HSV einen Satz heiße Ohren – doch Abwehr-Star kassiert Note 5
Das ist dem 30-Jährigen und seinem Team definitiv gelungen: Am Ende des Abends konnte der Bayern-Star einen Scheck in Höhe von 50.000 Euro an das Haunersche Kinderspital übergeben. „Diese Summe macht uns stolz und motiviert uns, künftig weiter mit der Stiftungsarbeit Gas zu geben und coole Aktionen zu starten“, freut sich Gnabry.
Gnabry hat vor zwei Jahren mit dem Golfen begonnen
Seit zwei Jahren ist der Nationalspieler dem Golfsport verfallen, seine Bayern-Teamkollegen hatten ihn damals auf den Geschmack gebracht. „Vor ein paar Jahren hätte ich gesagt: Ich werde niemals Golf spielen. Aber: Die Ruhe, die Natur, die Konzentration beim Abschlag - das macht einfach Spaß. Aber ich muss in Zukunft mehr dran bleiben - zumindest habe ich mir das vorgenommen“, erzählt Gnabry: „In der Mannschaft spielen ja auch einige Golf. Es ist cool, wenn man im Verein oder der Nationalmannschaft von Leuten umgeben ist, mit denen man eine Runde spielen kann. Das lockert beispielsweise auch mal die Atmosphäre in einem Trainingslager.“
Dass der Teamgeist beim FC Bayern stimmt, ist auch bei den SGS-Open spürbar: Während Präsident Hainer vom Golf-Talent von Allzweckwaffe Laimer schwärmt, versucht sich auch Coach Kompany zur großen Freude seiner Spieler vom Abschlag - und im Hintergrund scherzt Sportdirektor Freund mit Birgit Gnabry. Die Mutter von Serge ist im Stiftungsbeirat. „Das bedeutet mir sehr viel und ist ein schönes Zeichen. Der Spirit bei uns im Verein ist top“, bestätigt Gnabry.
Gnabry: „Es fühlt sich gut an, was wir am laufen haben“
Daran hat freilich auch der makellose Saisonstart einen großen Anteil: „Es gibt immer Phasen, in denen es besser läuft – und dann ist der Teamgeist auch noch besser. Wenn es schlechter läuft, ist der Teamgeist zwar noch da – aber es ist irgendwie ein anderes Gefühl. Aber wir sind gut in die Saison gestartet. Und es fühlt sich sehr gut an, was wir gerade am laufen haben – auch mit dem vergangenen Jahr im Hinterkopf. Wir haben schon da einen großen Schritt nach vorne gemacht und deswegen passt aktuell alles.“
Dass es an der Säbener Straße wieder rund läuft, daran hat laut Gnabry Coach Kompany „einen großen Anteil, wenn nicht vielleicht sogar den größten. Der Trainer ist neben den Spielern der wichtigste Faktor, wie es läuft. Natürlich kriegt er auch viel ab, wenn Erfolge ausbleiben. Ich kann nur sagen: Das Trainerteam macht einen sehr guten Job und war eine sehr gute Wahl. Es macht Spaß, jeden Tag an die Säbener Straße zu kommen. Natürlich müssen die Ergebnisse stimmen, aber es ist ein überragendes Klima im Moment.“
Davon profitiert Gnabry auch als Einzelspieler und präsentiert sich mit einem Treffer und zwei Torvorlagen in Gala-Frühform. „Aktuell läuft es für mich persönlich gut. Daher bin ich auch stolz und zufrieden. Das wichtigste ist, so weiterzumachen, nicht nachzulassen und verletzungsfrei zu bleiben. Ich hatte schon öfters gute Saison-Starts und hoffe, dass ich jetzt einfach dranbleiben kann – und auf lange Sicht zeigen kann, was in mir steckt“, beschreibt der Offensiv-Allrounder seine persönlichen Saisonziele.
Aber was hilft dem Münchner Stehaufmännchen dabei, sich regelmäßig zurück zu kämpfen? „Die Zuversicht, dass auch wieder bessere Zeiten kommen. Das große Glück im Sport ist, dass man relativ schnell wieder eine Chance bekommt, bessere Leistungen zu zeigen. Sei es das nächste Spiel oder der nächste Monat. Dann muss man den Schwung einfach mitnehmen. Und am Ende des Tages Selbstbewusstsein und Selbstverständnis in seine Qualitäten. Kurz gesagt: Der Glaube an sich selbst.“