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Der tz-Kommentar zum FCB
Chance auf ein historisches Jahr 2026 beim FC Bayern
Der FC Bayern verabschiedet sich in die Winterpause. Doch im neuen Jahr soll erneut angegriffen werden. Was ist möglich für die Kompany-Elf?
München – Es ist drei Jahre her, dass man diesen Satz schreiben konnte: Der FC Bayern ist zum Jahreswechsel in allen drei Wettbewerben vertreten – und im Gegensatz zu 2022, als die Münchner unter dem damaligen Trainer Julian Nagelsmann letztmals vor Weihnachten die Chancen aufs Triple hatten, sich die Probleme der kommenden Monate aber bereits ankündigten, glaubt diesmal jeder beim Rekordmeister an die Chance auf ein historisches Jahr.
Schließlich bewies nicht zuletzt das 4:0 gegen Heidenheim am Sonntag, dass der FCB in dieser Saison für alle Szenarien gewappnet ist: Große Spiele wie in der Champions League gegen Paris Saint-Germain oder in der Liga gegen Leipzig, Dortmund und Leverkusen wurden allesamt überzeugend gewonnen – aber vor allem Erfolge wie der gestrige gegen den FCH sorgen dafür, dass in dieser Saison eine andere Konstanz spürbar ist.
FC Bayern überzeugt unter Kompany mit konstanter Dominanz
Jede Partie wird ernst genommen, in nahezu jeder Partie erreicht man das Leistungsmaximum – und geht damit als Favorit für den DFB-Pokal und Mitfavorit für die Königsklasse ins neue Jahr. Denn im Vergleich zu den vergangenen Saisons liefert die Elf von Trainer Vincent Kompany keine Anzeichen dafür, dass im Frühjahr ein Leistungseinbruch zu erwarten ist.
Dann, wenn es drauf ankommt, waren die Münchner zuletzt nämlich häufig nicht in Top-Form – aufgrund von Leistungsschwankungen oder Verletzungen. Für 2026 ist die Vorfreude nun so groß, weil neben der Stabilität im eigenen Spiel mit Alphonso Davies und Jamal Musiala zwei gefühlte Neuzugänge auf Top-Niveau zurückerwartet werden.
Und: Aufgrund der Weltmeisterschaft im Sommer herrscht für die DFB-Spieler, die Franzosen Dayot Upamecano und Michael Olise sowie Harry Kane ein ganz besonderer Ansporn, um die Saison mit besonders breiter Brust zu beenden. Dafür muss der Rekordmeister in der zweiten Saisonhälfte die dominante Spielweise beibehalten und die Schwäche beim Verteidigen von Kontern in den Griff bekommen – wenn das gelingt, scheint alles möglich.