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Cheftrainer in ungewohnter Rolle
Was darf der gesperrte Kompany in Paris und was ist verboten?
Der FC Bayern München muss im Halbfinal-Hinspiel der UEFA Champions League bei PSG auf Vincent Kompany an der Seitenlinie verzichten. Untätig ist der Cheftrainer allerdings nicht.
Nach seiner dritten Verwarnung und damit seiner Gelbsperre aus dem Viertelfinal-Rückspiel beim 4:3-Erfolg gegen Real Madrid bleibt Vincent Kompany am Dienstagabend in Paris nur der Platz auf der Tribüne des Parc des Princes. Vertreten wird er von Aaron Danks, einem seiner Assistenten beim alten und neuen deutschen Meister.
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Und laut Artikel 69 der UEFA-Regularien darf sich Kompany damit weder „in der Nähe des Spielfelds oder der Mannschaftsbank aufhalten noch direkt mit den Spielern des Teams und/oder dem Staff während des Spiels von der Tribüne aus kommunizieren.“ Auch die Kabine und der Spielertunnel sind für den Belgier tabu. Das berichtet die Sportschau.
Wäschekorb-Trick von Jose Mourinho keine Option für Vincent Kompany
Immerhin ist es Kompany gestattet, noch gemeinsam mit seinem Team im Mannschaftsbus anzureisen und vorab eine Ansprache zu halten. Im Anschluss ist ihm der Kontakt bis nach Spielende jedoch untersagt. Bayern-Sportvorstand Max Eberl sieht diese ungewöhnliche Situation gelassen. „Natürlich, Vincent Kompany ist unser Cheftrainer, und wir hätten ihn gerne alle an Bord gehabt. Es ist schade, aber jetzt ist es so, damit haben wir uns abgefunden“, sagte er kurz vor dem Abflug nach Paris.
Kompany selbst wird die Partie laut Bild-Zeitung voraussichtlich aus einer Loge verfolgen, dabei stets unter Beobachtung von UEFA-Mitarbeitern. „Die Abläufe sind eindeutig. Ich weiß, bis wann ich was machen kann und darf und wie ich die Mannschaft unterstützen kann“, äußerte er sich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.
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Übrigens: Auf einen Wäschekorb-Trick zur Umgehung der Sperre, wie ihn einst José Mourinho anwandte, wird Kompany allein schon aus praktischen Gründen verzichten. „Ich bin 1,92 Meter groß, ich passe in keine Wäschebox – leider“, gab er mit einem Schmunzeln zu bedenken. Im Rückspiel am 6. Mai in der Allianz Arena ist Kompany dann wieder mit dabei – mit einem hoffentlich guten Ergebnis aus Münchner Sicht.