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Kompany gibt Boey Rückendeckung
Transfer-Flop Boey will beim FC Bayern bleiben – auch wegen Kompany
Sacha Boey zählt zu den großen Enttäuschungen der letzten Transferperioden beim FC Bayern. Der Franzose gibt nicht auf und bekommt Rückendeckung von Trainer Vincent Kompany.
München – Er kam im Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro mit großen Erwartungen aus Istanbul – und enttäuschte auf ganzer Linie: Sacha Boey konnte sich beim FC Bayern weder sportlich durchsetzen noch konstant fit bleiben. Verletzungen, Formschwäche und mangelndes Vertrauen machten seine ersten anderthalb Jahre zum Reinfall.
Trotzdem will der Rechtsverteidiger in München bleiben. Wie der kicker berichtet, denkt der 23-Jährige nicht an Abschied – im Gegenteil: Boey setzt auf einen Neustart unter Kompany, der als einer der wenigen Bayern-Verantwortlichen noch an ihn glaubt. Beim ersten Testspiel der Vorbereitung gegen Lyon stand Boey in der Startelf und zeigte eine ansprechende Leistung.
Kompany ist Boeys größter Trumpf
Der Bayern-Trainer soll von Boeys Athletik und Mentalität überzeugt sein. Auch wenn die Leistungen bislang nicht stimmten, sieht Kompany offenbar Potenzial. Das dürfte mit ein Grund sein, warum Boey einen Wechsel ablehnt – obwohl es durchaus Interessenten gibt.
Zuletzt wurde Fenerbahce als potenzieller Abnehmer gehandelt. Der türkische Topklub soll eine Leihe mit Kaufoption ins Auge gefasst haben, nachdem eine Rückkehr zu Galatasaray vom Tisch war. Doch Boey sieht offenbar keinen Handlungsbedarf – und will in München bleiben.
Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern
Aktuell kommt Boey die angespannte Personallage auf der rechten Abwehrseite zugute. Konrad Laimer ist dort gesetzt, kann aber auch im Mittelfeld spielen. Josip Stanisic ist vielseitig einsetzbar und dürfte auch als Backup in der Innenverteidigung eingeplant sein. Joshua Kimmich ist unter Kompany als Achter oder Sechser eingeplant.
Die Folge: Boey könnte als Backup auf rechts plötzlich wieder gefragt sein. Trotz der Verkaufsbereitschaft der Klubführung – bei einem passenden Angebot – setzt der Spieler auf seinen Vertrag bis 2028 und sein gutes Standing beim Coach.
Fakt ist: Viel Kredit hat Boey beim FC Bayern nicht mehr. Doch mit einem fitten Saisonstart und einem Trainer, der an ihn glaubt, könnte die Geschichte in München doch noch eine Wendung nehmen. Für den Franzosen wird es wohl die letzte Chance beim Rekordmeister. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)